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2015

13.12.2015: Die SG Speyer-Schwegenheim bleibt in der Erfolgsspur: Beim ersten Saisonheimspiel gab es einen klaren und zumindest in dieser Höhe nicht zu erwartenden 7,5:0,5-Kantersieg gegen den SC Viernheim. Durch diesen hohen Sieg haben sich die Pfälzer aufgrund der besseren Brettpunkte an Schönaich und Untergrombach vorbei an die Tabellenspitze geschoben.
Während die Hausherren auf die stärkste bislang in dieser Saison eingesetzte Formation zurückgreifen konnten, mussten die Gäste gleich auf mehrere Stammspieler verzichten; ein Verlust, den sie nie kompensieren konnten.
Ironischerweise begann die Begegnung mit der einzigen Punkteteilung des Tages, was jedoch zu diesem Zeitpunkt keiner wissen konnte: GM Adam Horvath hatte am zweiten Brett mit den weißen Figuren Schwierigkeiten, die Kontrolle über seine Stellung zu gewinnen. So nutzte er bei sich bereits abzeichnenden guten Positionen an den anderen Tischen mannschaftsdienlich die erste Möglichkeit, seinem Spielpartner ein Remis anzubieten, was dann auch angenommen wurde. Als es auf die Zeitkontrolle zuging, purzelten die Punkte auf die Schwegenheimer Habenseite wie die reifen Früchte in die Körbe während der Erntezeit.
Den Reigen eröffnete Rückkehrer GM Ilmars Starostits (6), der sich von Anfang an eine stets bessere Position erarbeitet hatte und nun einen Bauern opferte, um die gegnerische Stellung aufzuhebeln. Nach einem Figurengewinn drohte er nun noch, einen Bauern einzuziehen und umzuwandeln: Zu viel für den Gegner.
IM Gabor Kovacs an Tisch 4 hatte ebenfalls stets die Kontrolle über das Geschehen, wodurch er im Mittelspiel alle Figuren tauschen und sich einen Mehrbauern fürs Endspiel erarbeiten konnte. Dieses zu gewinnen war dann nur noch Formsache.
Sein ungarischer Landsmann, Neuzugang GM Robert Ruck (3) opferte im Mittelspiel die Qualität, um aktives Spiel zu behalten und den gegnerischen König bei unrochierter Stellung in der Mitte zu halten. Dadurch gewann er eine Figur und hatte im Endspiel mit zwei Läufern gegen einen Turm sowie der besseren Bauernstruktur keine Probleme, seinen Widersacher in die Knie zu zwingen.
Ein weiterer Abgesandter der ungarischen Delegation, IM Miklos Nemeth (5) hatte bei schwieriger Stellung im Mittelspiel bessere Übersicht als sein Kontrahent und konnte sich unter mehreren möglichen Kombinationen eine aussuchen, um entscheidend Material zu gewinnen.
Binnen weniger Minuten war aus einen 0,5:0,5-Zwischenstand ein 4,5:0,5 geworden und der Mannschaftskampf bereits früh entschieden.
Wer nun befürchtete, die Gastgeber würden es nun etwas ruhiger angehen lassen, sah sich getäuscht. IM Beat Züger an Brett 7 nutzte eine Ungenauigkeit seines Spielpartners in der späten Eröffnungsphase, um mit den schwarzen Steinen die Kontrolle zu gewinnen. Als er dann in aktiver Stellung auch noch kurz vor einem Qualitätsgewinn stand, gab sein Kontrahent auf.
Eine schwierige Stellung hatte der zweite Neuzugang, GM Sebastien Feller am Spitzenbrett zu meistern: Er hatte sich schon fast damit abgefunden, in stabiler, jedoch passiver Stellung mit einer Punkteteilung zurück nach Frankreich zu fahren, als er einen verfrühten Angriffszug seines Widersachers zum Gegenangriff und Partieerfolg nutzen konnte.
Den Schlusspunkt setzte Pascal Flierl (8), der in einem Königsangriff die Qualität gewann und dann einen Bauern laufen ließ. Bei mehreren Gewinnwegen zur Auswahl gab er dann die Qualität zurück, um seinen Bauern zwingend einziehen und umwandeln zu können. Dies reichte zum Sieg.
Durch diesen vielleicht etwas zu hoch ausgefallenen Sieg schaffen es die Pfälzer, auf dem ersten Tabellenplatz das Weihnachtsfest zu begehen. Die nächste Runde steigt am 17. Januar in Hofheim, sicherlich ein schwerer Brocken, der sich trotz einer überraschenden Niederlage in Runde 2 gegen Mainz weiterhin Hoffnungen auf den Aufstieg machen kann.

In der Bezirksliga musste die dritte Mannschaft eine knappe und nicht unbedingt erwartete 3,5:4,5-Niederlage in Neuburg einstecken, wobei Thorsten Kunz und Wilhelm Kannegiesser gewannen. Joachim Reese, Christian Benz und Walter Holzer erreichten eine Punkteteilung. 4:4 Mannschaftspunkte bringen die Mannschaft auf einen Mittelfeldplatz.
Erfolgreicher war die fünfte Mannschaft in der Kreisliga. Durch ein 4:0 gegen Kandel 3 haben sie die alleinige Tabellenführung erobert. Die Punkte holten Wolfgang Boeck, Konstantin von Pückler, Philipp Böhme und Bendikt von Pückler (kampflos).

Josef-Lennartz-Jugend-Open 2015 an Allerheiligen: Das von der SG Speyer-Schwegenheim ausgerichtete Jugend-Open war ein voller Erfolg:

06.12.2015: Drei von vier möglichen Punkten holten zwei Schachmannschaften der SG Speyer-Schwegenheim in ihren Heimbegegnungen am Sonntag.
Die zweite Vertretung erkämpfte in der 2.Pfalzliga ein 4:4 Unentschieden gegen Schifferstadt und blieb damit im oberen Mittelfeld der Tabelle. Die sechste Mannschaft siegte in der Kreisklasse gegen Hagenbach III mit 2,5:1,5 und glich ihr Punktekonto aus.
Die Punkteteilung der Zweiten kann man nur als glücklich bezeichnen. Die Gäste bestimmten nämlich bis in die Schlussphase hinein das Geschehen, lagen dreimal in Führung und ließen erst in der Verlängerung einen Punkt liegen. Die Niederlage von Michael Schreck, der zwei Bauern verlor, machte Richard Sommer auf die gleiche Weise wett. Aber ein Qualitätsverlust, den Felix Thumm hinnehmen musste, brachte die Gäste erneut in Front. Dies geschah in einer Phase, in welcher Schifferstadt an vier weiteren Brettern aussichtreich stand. Die Hausherren hatten das Glück, dass die Gäste ihre Chancen nicht optimal nutzten. Peter Flörchinger und Clemens Sprenger retteten sich mühevoll in ein Remis. Ingo Gellendin stellte nach einem Bauerngewinn im Endspiel den Ausgleich wieder her. Als Wilhelm Kannegießer gegen seinen ehemaligen Mannschaftskameraden Alexander Pelt ein Bauernendspiel verlor, schienen die Gäste am Ziel. Doch in der letzten Partie konterte Dr.Roger Kühn einen Opferangriff seines Gegners erfolgreich und rettete damit dem Team den Punkt.
Leichter tat sich der Nachwuchs bei seinem Erfolg gegen Hagenbach. Eric Hinssen und David Hinssen sorgten für die Führung, welche Valentin Calenborn durch ein Remis verteidigte. Die Niederlage von Benedikt von Pückler fiel nicht mehr ins Gewicht.

15.11:2015: Die Mannschaft der SG Speyer-Schwegenheim bleibt in der 2. Bundesliga Süd in der Erfolgsspur. Am zweiten Spieltag gab es bei der 2. Mannschaft des deutschen Meisters Baden-Baden einen knappen, jedoch hochverdienten 4,5:3,5-Sieg zu verbuchen. Hinter Aufsteiger Schönaich und Überraschungsmannschaft Untergrombach führen die Pfälzer verlustpunktfrei die Tabelle an.
Wie in der ersten Runde auch traten die Badener in Bestbesetzung an, während die Gäste ihr erstes Brett GM Arturs Neiksans durch IM Jivko Bratanov ersetzen mussten. Dies ergab nach der Papierform eine recht spannende Begegnung.
So waren auch am Anfang einige Punkteteilungen zu vermelden: Zuerst war es IM Gabor Kovacs an Brett 3, der in optisch leicht besserer, jedoch wohl relativ ausgeglichener Stellung ein Remisangebot seines Spielpartners annahm.
Kurze Zeit später bot auch IM Jivko Bratanov (5) seinem Kontrahenten ein Unentschieden an, da er nach vorher ebenfalls leicht besserer Stellung eine positive Abwicklung für seinen Gegner finden konnte, die dieser jedoch offensichtlich nicht fand.
Als auch dieses angenommen wurden, hatten die Plälzer zwei weiße Bretter, an denen sie sogar nominell etwas stärker waren, nicht gewinnen können. Doch hier ließen bereits die Stellungen auf den anderen Tischen die Mienen der mitgereisten Fans Siegesgewißheit erkennen.
Als dann auch noch Pascal Flierl (8) mit den schwarzen Steinen ein Remis erreichte, wobei er gar die bessere Stellung hatte, schien alles zugunsten der Gäste zu laufen.
Dies untermauerte IM Miklos Nemeth an Brett 4, der sich bereits nach wenigen Zügen deutliche Vorteile erarbeitet hatte. Er ließ nichts anbrennen und konnte zum Ende auch einen Verzweiflungsangriff seines Gegners parieren. Dabei hätte er Material gewonnen, sein Mitspieler ließ sich jedoch mattsetzen.
Die kurioseste Partie des Tages lieferte Simon Commercon (7) ab. Zum Mittelspiel hatte er leichte Vorteile, übersah dann allerdings eine Abwicklung, die ihn nicht nur eine Qualität, sondern auch die Stellung kostete. Einige unklare Züge des Gegenspielers in der Zeitnotphase bescherten ihm plötzlich die Initiative, was ihn dann mit immer noch einer Qualität Rückstand ein Dauerschach und damit eine Punkteteilung finden ließ. Vor lauter Freude darüber fand er leider eine ebenfalls mögliche zwingende Mattkombination nicht.
Sehr interessant war auch die Partie von IM Nikita Meskovs an Tisch 2. In einer starken Position opferte er die Qualität, um die gegnerische Stellung aufzuhebeln. Dabei gewann er drei Bauern, was ein interessantes Endspiel Läufer plus vier Bauern gegen Turm und Bauer ergab, welches er dann souverän gewann.
Bei einem Spielstand von 4:2 konnte nun IM Attila Csonka (6) seine Angriffsbemühungen einstellen, da eine Punkteteilung zum Mannschaftserfolg reichte. Zwischenzeitlich hatte er einen Bauern gewonnen, musste diesen jedoch wieder zurückgeben, um die Initiative zu behalten. Sehr fraglich, ob der Vorteil bei anderer Konstellation zum vollen Punkt gereicht hätte.
Einziger Wermutstropfen im Kelch der Gäste war die vermeidbare Niederlage von Spitzenspieler GM Adam Horvath. Er ging mit leicht besserer Position ins Endspiel, fand dort jedoch die richtigen Züge nicht und musste letztendlich die Segel streichen.
Am 13.12. wird zum ersten Heimspiel der Saison die Mannschaft aus Viernheim erwartet, die überraschenderweise noch keinen Punkt sammeln konnte und bereits mit dem Rücken zur Wand steht.
In der Bezirksliga gewann die dritte Mannschaft ihr Heimspiel gegen Bellheim II mit 5:3 und rangiert mit 4:2 Punkten in der oberen Tabellenhälfte. Es gewannen Niklas Thumm, Ralf Schlindwein, Joachim Reese und Walter Holzer bei Remisen von Thorsten Kunz und Wilhelm Kannegiesser.
Die fünfte Mannschaft erreichte in der Kreisliga ersatzgeschwächt ein 2:2 gegen Westheim III und bleibt mit 3:1 Punkten Tabellenführer. Lukas Drescher gewann, Wolfgang Boeck und Philipp Böhme spielten Unentschieden. -rs-

25.10.2015: Sieg und Niederlage: 2. Mannschaft gewinnt klar, Senioren unterliegen knapp.
Zwei Mannschaften der SG Speyer-Schwegenheim waren am Wochenende jeweils in Auswärtsspielten an den Brettern. Während die 2. Mannschaft in der zweiten Pfalzliga Ost mit 5,5:2,5 gegen Aufsteiger Rülzheim gewann, quittierten die Senioren gegen Meister Frankenthal I eine 1,5 : 2,5 Niederlage.
Die zweite Vertretung steckte eine rasche Niederlage gut weg. Wilhelm Kannegießer wurde nach einem Eröffnungsfehler bereits nach wenigen Zügen matt gesetzt. Den Ausgleich erzwang Clemens Sprenger, der seinen Gegner nach konsequentem Druckspiel und Figurengewinn zur Aufgabe brachte. Die Führung besorgte Michael Schreck durch einen erfolgreichen Bauernsturm. Peter Flörchinger konterte einen vehementen Angriff seines Kontrahenten und wies dessen Figurenopfer als inkorrekt nach. Als Richard Sommer kurz vor der Zeitkontrolle im Endspiel gewann, stand es bereits 4:1 für die SG. Die endgültige Entscheidung fiel durch ein Remis von Thomas Theel am Spitzenbrett. Am Schluss gewann Thorsten Kunz durch Figurengewinn, während gleichzeitig Ingo Gellendin ein schwieriges Damenendspiel knapp verlor. Achtbar schlugen sich die von ihren Wertungszahlen her haushoch unterlegenen Speyer Senioren in der Liga für Spieler ab 60 Jahre. Peter Flörchinger, Wilhelm Kannegießer und Winfried Radach hielten gegen ihre höherklassigen Gegner remis. Allein durch die etwas unglückliche Niederlage von Joachim Reese konnte die Meistermannschaft knapp gewinnen. -pf-

20.09.2015: Mit einem gelungenen Saisonbeginn startete die 1. Mannschaft der SG Speyer-Schwegenheim in die neue Spielzeit der 2. Bundesliga Süd. Durch einen ungefährderten 5:3-Erfolg beim TSV Schott Mainz konnten gleich zum Start zwei wichtige Zähler eingefahren werden.
Da die Landeshauptstädter mit Aufstellungsproblemen zu kämpfen hatten und nur sieben Spieler an die Bretter brachten, musste Neuzugang GM Arturs Neiksans am Spitzenbrett keinen einzigen Zug machen, um seinen ersten Punkt für seinen neuen Verein einzufahren.
Mit diesem Vorsprung im Rücken konnte IM Miklos Nemeth (5) ein sehr frühes und überraschendes, aus taktischen Gründen vielleicht etwas unkluges Remisangebot seines Gegenübers bereits nach kurzer Spieldauer annehmen.
Da sich bereits in der Eröffnungsphase an mehreren Brettern Vorteile für die Gäste abzeichneten, erlaubte es sich auch Pascal Flierl an Tisch 8, aus leicht stärkerer Position ein Unentschieden anzubieten, welches dann auch angenommen wurde.
Für den ersten echten zählbaren Erfolg der Pfälzer war IM Nikita Meskovs (3) verantwortlich: Gegen den gleichen Gegner, den er bereits in der Vorsaison bravourös bezwang, erspielte er sich bereits früh eine aussichtsreiche Stellung. Als die Begegnung abzuflachen drohte, nutzte er einen Fehler, um die Partie dann wieder souverän zu gewinnen.
Im Gefühl des sicheren Vorsprungs wickelte IM Attila Csonka an Brett 6 eine allzeit ausgeglichene Stellung in ein klares Remisendspiel ab. Zur Zeitkontrolle lagen die Gäste somit bereits 3,5:1,5 in Front.
Wie so oft in den letzten Jahren kam das Highlight des Tages wieder einmal von GM Adam Horvath (2). In einer scheinbar vollkommen ausgeglichenen Stellung opferte er einen Buaern, um mit seinen Figuren in die gegnerische Stellung einzudringen. Die dadurch errungene Bewegungsfreiheit seiner Figuren nutzte er dann zu einem klaren Einzelsieg.
Da der Mannschaftskampf bereits gelaufen war, entschied sich Simon Commercon in 7 in einer optisch besseren, faktisch aber wohl schwer zu gewinnenden Position die Partie remis zu geben.
Nicht so jedoch IM Gabor Kovacs (4), der aus Sicht der Gäste zur tragischen Figur der Tages wurde. Nachdem alle anderen Partie gelaufen waren, lehnte er in besserer Stellung ein Remisgebot ab, um dann zweieinhalb Stunden später in inzwischen wohl nicht mehr zu gewinnender Begegnung die Partie durch einen katastrophalen Fehlgriff in Zeitnot gar noch zu verlieren.
So waren die Hausherren am Ende mit einer 3:5-Niederlage eigentlich noch gut bedient.

Ebenfalls positive Nachrichten gibt es von der dritten Mannschaft aus der Bezirksliga zu vermelden. Diese startete die Saison in einer von der Papierform ausgeglichenen Begegnung gegen Bad Bergzabern mit einem klaren 5,5:2,5-Erfolg. Bei Siegen von Wilhelm Kannegiesser, Ralf Schlindwein und Ralf Holzer gab es Punkteteilungen durch Thorsten Kunz, Joachim Reese, Christian Benz, Walter Holzer und Helmut Camin. Keine Partie ging hierbei verloren.

16.09.2015: Positiv verlief der Auftakt der Seniorenliga für das Viererteam der SG:
Obwohl der Gegner Schifferstadt/Waldsee ersatzgeschwächt an die Bretter ging, gelang es ihm, mit 1:0 in Front zu gehen. Am vierten Brett schlug Winfried Radach einen vergifteten Bauern und hatte Mühe, einen Figurenverlust zu vermeiden. Dabei ruinierte er jedoch seine Stellung, sodass der Gegner keine Mühe hatte, ihn zu überspielen. An den übrigen Brettern taten sich die Speyerer ebenfalls schwer. Schließlich war es Gastspieler Klaus-Peter Thronicke (Hagenbach), der am dritten Brett seinen Kontrahenten im Endspiel bezwang und den Ausgleich erzielte. Erst in der Zeitnotphase fiel die Entscheidung zugunsten der Hausherren. Peter Flörchinger brach am Spitzenbrett mit einem Qualitätsopfer in die gegnerische Stellung ein und stellte seinen Gegner vor unlösbare Aufgaben. Drei Züge vor der Zeitkontrolle lief die Uhr des Gastes ab. Die knappe Führung behauptete Wilhelm Kannegießer am zweiten Brett ganz knapp. Er war nach lange ausgeglichenem Spiel in eine Verluststellung geraten. Da aber sein Gegner nur noch wenig Zeit auf der Uhr hatte, konnte der den Sieg nicht mehr realisieren und musste in das angebotene Remis einwilligen.

Peter Flörchinger gewinnt Sommerpokalturnier mit 18,5 Punkten
vor Thorsten Kunz (17 P.) und Radach (11 P.).
Auf den weitern Plätzen folgen Reese, Kannegießer und Sommer vor 13 weiteren Teilnehmern


Niklas Thumm Deutscher Meister

Mit Niklas Thumm (13) besitzt die SG Speyer-Schwegenheim erstmals in der Vereinsgeschichte einen deutschen Meister. Der Nachwuchsspieler beendete das Turnier in Willingen ungeschlagen auf dem ersten Rang. Jedes Jahr trägt der Deutsche Schachbund seine Jugendtitelkämpfe in acht Kategorien aus. Thumm startete in der Altersklasse der Unter-25-Jährigen, in welcher 73 Teilnehmer aus fast allen Bundesländern an die Bretter gingen. Im vergangenen Jahr in Magdeburg belegte der Speyerer in derselben Kategorie noch Platz 25. In Willingen (Sauerland), wo die Titelkämpfe diesmal stattfanden, spielte er mit großer Präzision und Konstanz. Sein konsequentes Angriffsspiel trug dazu bei, dass er ungeschlagen durch das Turnier kam. Nach drei Remispartien lag er vor der Schlussrunde noch hinter der lange führenden Estelle Morio (SK Hauenstein), ebenfalls eine Spielerin aus dem Landesverband Rheinland-Pfalz. Ein Sieg im Finale, der sechste im laufenden Turnier, ermöglichte dann seinen Erfolg. Nach neun Runden, ausgetragen nach dem Schweizer System, lag Thumm mit 7,5 Punkten knapp vor den nächsten Konkurrenten. Thumm machte in der Vergangenheit bereits durch verschiedene Siege und gute Platzierungen bei Jugendturnieren auf Bezirks- und Landesebene wiederholt auf sich aufmerksam. (pf)

24.04.2015: Peter Flörchinger gewinnt Clubmeisterschaft 2015


13.04.2015: Beim Saisonfinale der 2. Bundesliga Süd hat sich die SG Speyer-Schwegenheim durch einen klaren und überzeugenden 6:2-Erfolg bei der BG Buchen den Klassenerhalt gesichert. Am Ende kamen die Pfälzer mit 9:9 Mannschaftspunkten und 37,5:34,5 Brettpunkten auf den 6. Platz. Weiterlesen

25.03.2015: Beachtlicher Erfolg für die Vierermannschaft der SG Speyer-Schwegenheim in der pfälzischen Seniorenliga:
Für eine kleine Sensation sorgte die Seniorenmannschaft der SG Speyer-Schwegenheim in der Liga für Spieler ab 60 Jahre. Gegen den Vizemeister und haushohen Favoriten Ludwigshafen 1912 holte das Viererteam beim 2:2 einen Punkt und sicherte sich Rang fünf hinter den etablierten Spitzenmannschaften.Weiterlesen

15.03.2015: In der vorletzten Runde der 2. Bundesliga Süd gab es für die SG Speyer-Schwegenheim nichts zu ernten: gegen Tabellenführer Baden-Baden II setzte es eine verdiente 2,5:5,5 Heimniederlage. Nun wird es in der letzten Runde zu einem echten Endspiel in Buchen kommen.Weiterlesen

22.02.2015: Am vergangenen Sonntag kam es in der 2. Bundesliga Süd zur Begegnung SC Viernheim gegen SG Speyer-Schwegenheim. Der Bundesligaabsteiger aus Hessen ließ den Pfälzern keine Chance und gewann verdient mit 5:3. Weiterlesen

01.02.2015: Ein überraschend deutlicher 7:1-Erfolg gelang der Mannschaft der SG Speyer-Schwegenheim in der 2. Bundesliga Süd gegen Mitaufsteiger Freibauer Mörlenbach-Birkenau. Mit 7:5 Punkten stehen die Pfälzer nur einen Punkt hinter dem Aufstiegsplatz, aber auch nur zwei Punkte vor einem Abstiegsplatz.

Als auf Seiten der Gastgeber klar wurde, dass bei den Gästen Spitzenspieler GM Vitaly Kunin fehlen würde, der bis dato vier von fünf möglichen Punkten am ersten Brett holen konnte, stieg die Zuversicht, zwei wichtige Punkte zu sammeln.
So dauerte es dann auch kaum zwei Stunden, bis sich der erste Erfolg einstellte: Der junge Neuzugang FM Jonas Hacker an Brett 6 nutzte einen Fehler seines Gegners zu einem zweizügigen Figurengewinn und damit zur Führung.
So konnte IM Attila Csonka (5) beruhigt in ausgeglichener Stellung in das Remisangebot seines Kontrahenten einwilligen.
Nun begann die Siegesserie der Hausherren: Zunächst nutzte IM Nikita Meskovs an Tisch 4 seine schon in der Eröffnung erarbeitete starke Position zu einer unhaltbaren Stellung für seinen Gegenüber und dadurch zum nächsten vollen Zähler.
Der nächste Erfolg stellte sich bei IM Gabor Kovacs (3) ein: In einer scheinbar ausgeglichenen Stellung bewegte er in der Zeitnotphase seine Figuren geschickter und stellte seinem Spielpartner eine nur durch Figurenverlust lösbare Mattfalle.
GM Adam Horvath am Spitzenbrett stand ihm in nichts nach: Nach einem Bauerngewinn in der Eröffnung legte er im Mittelspiel einen zweiten nach. Diese Position wandelte er sicher in ein gewonnenens Turmendspiel ab. Der Mannschaftskampf war somit bereits früh entschieden.
Ziemlich zeitgleich gewannen IM Miklos Nemeth und Simon Commercon an den Brettern 2 und 7 ihre Partien. Beide hatten Probleme im Spielaufbau, Nemeth konnte dann gewinnbringend Bauern erobern, während Commercon eine Qualität gewann und dann seinem Kontrahenten keinen Bewegungsspielraum mehr ließ.
Auf die letzte Entscheidung mussten die Zuschauer lange warten. Am letzten Brett hatten beide Spieler Siegchancen, doch beide konnten diese nicht nutzen, sodass Pascal Flierl einen halben Punkt zum letztendlich klaren Erfolg beisteuerte.

Die zweite Mannschaft konnte in der 2. Pfalzliga Ost gegen Tabellenführer Landau 3 krankheitsbedingt nur mit sieben Spielern an die Bretter gehen und gab ausgerechnet gegen den schwächsten Gegner kampflos den Punkt ab. An den Brettern sieben und sechs bot der Gastgeber seine stärksten Ersatzspieler auf. So kam es, dass sowohl Ralf Schlindwein als auch Frank Böing verloren. Ein zwischenzeitlicher Sieg durch Clemens Sprenger, der nach herrlichem Figurenopfer matt setzte, nutze wenig, zumal Peter Flörchinger über ein Remis nicht hinauskam. In der Schlussphase gewann zwar Thomas Theel, dafür verlor Ingo Gellendin. In der letzten Partie remisierte Michael Schreck, der stets besser stand als sein Gegner, aber nicht gewinnen konnte. Somit blieben am Ende 3:5 Brettpunkte und mit 6:6 Mannschaftspunkten lediglich ein Mittelfeldplatz.

18.01.: Großkampftag unserer Mannschaften.
In der fünften Runde der 2. Bundesliga Süd erreichten die Schachspieler aus Speyer-Schwegenheim gegen die Mannschaft des TSV Schott Mainz ein gutes 4:4-Unentschieden. Mit 5:5 Punkten stehen die Pfälzer auf Platz 7 der Tabelle, haben aber nur jeweils zwei Punkte auf einen Auf- und Abstiegsplatz.

Leicht favorisiert traten die Rheinhessen die Reise in die Pfalz an, konnten sie doch in ähnlich starker Aufstellung wie in den letzten beiden Runden antreten.
Verwunderlich war, wie schnell dieses Mal viele Partien zu Ende gingen. So bekam IM Gabor Kovacs an Brett 3 bereits in der Eröffnungsphase ein Remisangebot, welches er mit den schwarzen Steinen dankend annahm. Nur wenige Minuten später wiederfuhr seinem Landsmann und Brettnachbar IM Miklos Nemeth (2) das gleiche Schicksal; auch er war mit der Punkteteilung zufrieden.
Nicht viel länger kämpfte an Tisch 5 IM Tamas Horvath, der es aber immerhin bis zum Anfang des Mittelspiels schaffte, bis er ein Remisgebot bekam, in welches er ebenfalls einwilligte.
Den ersten und einzigen Rückschlag für die Hausherren gab es durch Simon Commercon (8), der recht gut aus der Eröffnung gekommen war und sogar einen Bauern gewinnen konnte. Dadurch waren jedoch viele seiner Figuren auf den Damenflügel konzentriert; als er im folgenden gegnerischen Königsangriff dann nicht die richtigen Züge fand, war er sehr schnell schachmatt.
Ein weiteres Unentschieden folgte durch FM Jonas Hacker an Brett 7, der zwar recht passiv stand, aber die Gewinnversuche seines Spielpartners allesamt abwehren konnte.
Vielversprechend sah die Stellung am Spitzenbrett bei GM Adam Horvath aus, aber ernsthafte Gewinnversuche konnte er nicht unternehmen. Jedoch muss man hier mit den schwarzen Steinen eine Punkteteilung gegen die aktuelle Nummer 61 der Weltrangliste als Erfolg verbuchen.
Die Freude der Pfälzer war groß, als IM Nikita Meskovs (4) in der wohl spannendsten Partie des Tages einen Sieg einfuhr. Im Mittelspiel hatte er eine Figur stehenlassen, um seinen Angriff zu forcieren. Diese erhielt er nicht nur zurück, sondern hatte danach derart viele Drohungen aufgestellt, dass sein Kontrahent diese nicht mehr alle abwehren konnte. Dabei musste Meskovs jedoch allezeit auch auf mögliche Kombinationen seines Widersachers achten.
Das Finale oblag nun IM Attila Csonka an Brett 6. Nach starker Eröffnung glaubte man in den Reihen der Hausherren hier schon an einen ganzen Punkt, im Mittelspiel brachten ihn jedoch einige Ungenauigkeiten in Bedrängnis, sodass er gar mit einem Minusbauern ins Endspiel gehen musste. Dieses Turmendspiel wickelte er jedoch dann wieder souverän in ein Remis ab, was zum Endstand von 4:4 führte.

Auch in den unteren Spielklassen wurde gespielt:
Der zweiten Mannschaft gelang hier durch einen überzeugenden 6:2 Erfolg gegen Frankenthal III der Sprung in die obere Tabellenhälfte der 2.Pfalzliga. Drei Stunden lang hielten die kampfstarken Gäste mit, was die drei Remispartien von Thomas Theel, Frank Böing und Peter Flörchinger verdeutlichen. In der Phase kurz vor der Zeitkontrolle konnten Ingo Gellendin, Ralf Schlindwein, Thorsten Kunz und Michael Schreck ihre Gegner bezwingen. Das letzte Remis erzielte Clemens Sprenger.
Siegreich blieb auch die fünfte Vertretung im Heimspiel der Kreisliga gegen Herxheim III, das 3,5:0,5 gewonnen wurde. Richard Böhme, Wilfried Dorn und Philipp Böhme gewannen ihre Partien, Colin Dorn spielte remis.
Die sechste Mannschaft dagegen verlor das Auswärtsspiel der Kreisklasse gegen Hagenbach IV. Beim 1:3 schlugen für die Gäste nur zwei Remispartien durch Konstantin von Pückler und Maximilian Wittmer zu Buche.

2014

07.12.: In der vierten Runde der 2. Bundesliga Süd errang die SG Speyer-Schwegenheim buchstäblich in letzter Sekunde einen glücklichen 4,5:3,5-Sieg beim SC Untergrombach.Mit 4:4 Punkten konnten die Pfälzer die Abstiegsränge verlassen und sich im Mittelfeld der tabelle einsortieren.

„Abstiegskampf pur“, titelten die Gastgeber auf ihrer Homepage die Begegnung vorher. Somit war klar, dass beide Mannschaften in starker Besetzung antreten würden, um nicht nur selbst zwei Punkte zu holen, sondern auch einem direkten Konkurrenten im Abstiegskampf nichts zu schenken. So setzten die Badener wie in der letzten Runde drei ihrer vier Legionäre ein, die Pfälzer traten zum ersten Mal in dieser Saison mit sechs ausländischen Titelträgern an.
Die ungarische Delegation der Gäste konnte sich heute noch stärker in Szene setzen als man das ohnehin schon gewohnt ist. So war es dann auch IM Gabor Kovacs an Brett 4, der gegen den einzigen Vorderpfälzer IM Rene Dausch – allerdings in Reihen der Bruchsaler Vorstädter - die ersten Akzente setzte: Mit sichtbaren Vorteilen war er schon ins Mittelspiel gegangen; dort nutzte er eine Unachtsamkeit zum direkten Punktgewinn.
Kurze Zeit später folgte sein Landsmann IM Attila Csonka (6), der ebenfalls bereits Stellungsvorteile hatte und diese dann bei Zeitproblemen seines Kontrahenten zum Erfolg ausbauen konnte.
Mit dieser Führung im Rücken musste Brettnachbar IM Tamas Horvath (5) nicht unbedingt auf Sieg spielen und trotzte seinem Spielpartner in ständig ausgeglichener Stellung ein Remis ab.
Einen Dämpfer gab es für die Gäste, als IM Toms Kantans (Tisch 3) in aussichtsreicher Stellung vollkommen unnötig eine Figur stehen ließ, weil er eine Bauernumwandlung berechnete, die sein Gegner jedoch abwehren konnte. Mit einer Minusfigur war nichts mehr zu holen.
Jonas Hacker (7) hatte optische Vorteile, einen Gewinnplan suchte er jedoch vergebens. So gab es hier am Ende eine Punkteteilung.
Mächtig Glück hatte IM Miklos Nemeth (2): Mehrfach schien die Begegnung verloren, am Ende konnte er sich von allem Druck befreien und ein Unentschieden erkämpfen.
Weniger Fortune hatte Simon Commercon am letzten Brett: Nachdem er gut aus der Eröffnung gekommen war, übersah er eine Abwicklung und hatte danach mit positionellen Problemen zu kämpfen. Diese führten über den Figuren- schließlich zum Partieverlust.
So stand es bereits 3,5:3,5, als das Drama am Spitzenbrett in seine entscheidende Phase ging: Die beiden internationalen Großmeister Davor Rogic (Untergrombach) und Adam Horvath (Speyer-Schwegenheim) hatten beide ihre Bedenkzeit fast aufgebraucht und lebten nur noch von den 30 Sekunden Aufschlag, die sie pro Zug bekommen. Der badener Kroate drohte mit einzügigem Matt und hatte einen Mehrbauern, der pfälzische Ungar war indes am Zug. Der Gästespieler schien ruhig, der Gastgeber nervös. So benötigte der Pfälzer etwa 30 Schachgebote, bis er den gegnerischen König dort hatte, wo er ihn haben wollte: in einer ausweglosen Situation, im Schachspiel allgemein schachmatt genannt.
Viele Begegnungen hätten heute auch anders ausgehen können, also darf man den 4,5:3,5-Erfolg unterm Strich als sehr glücklich ansehen.
Die SG Speyer-Schwegenheim verbringt die Feiertage auf einem gutem sechsten Tabellenplatz, bevor am 18.1.2015 in einem Heimspiel gegen Schott Mainz ein weiteres brisantes Speil auf dem Plan steht.

Der zweiten Mannschaft der SG Speyer-Schwegenheim gelang in der 2.Pfalzliga ein 5:3 Erfolg gegen Schifferstadt. Dieser Sieg, der erste in der laufenden Saison, ermöglichte den Sprung ins sichere Mittelfeld der Tabelle. Endlich einmal überzeugte das Team durch eine geschlossene Mannschaftsleistung. Den ersten Punkt holte Clemens Sprenger, der seinem Gegner mehrere Bauern abjagte und sicher gewann. Seinem Beispiel folgte Thorsten Kunz, der im elementaren Endspiel durch einen Mehrbauern gewann. Die Niederlage von Ingo Gellendin brachte das Team nicht aus dem Konzept. Ralf Schlindwein schloss einen Königsangriff erfolgreich ab und stellte den alten Vorsprung wieder her. Nach einem Remis durch Frank Böing stellte in der Verlängerung Spitzenspieler Thomas Theel den Gesamterfolg sicher. Siegchancen besaß auch Michael Schreck, dessen Gegner aber ins Patt flüchtete. In der letzten Partie verlor Peter Flörchinger, der kurz vor der letzten Zeitkontrolle durch eine kleine Ungenauigkeit das Remis verfehlte.

Die vierte Mannschaft verlor in der Bezirksklasse deutlich mit 1,5:4,5 bei Herxheim II. Nur drei Unentschieden von Winfried Radach, Wolfgang Boeck und Karl Lenz war zu wenig, um die Tabellenführung zu verteidigen. Platz 2 zum Jahreswechsel ist trotzdem deutlich besser als erwartet.

09.11.: Am dritten Spieltag der 2. Bundesliga Süd kam die SG Speyer-Schwegenheim zu ihrem ersten Saisonsieg: Gegen Mitaufsteiger SK Schmiden/Cannstatt gab es einen ungefährdeten 5:3-Erfolg. Mit nunmehr 2:4 Punkten liegen die Pfälzer trotzdem vor den heutigen Gästen auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Dank ihrer fünf angereisten Ungarn gingen die Hausherren favorisiert an die Bretter. So war es dann auch gleich GM Adam Horvath am Spitzenbrett, der die ersten Akzente setzte: Eine glorreiche Kombination im Mittelspiel brachte ihm so viel Materialvorsprung, dass sein Spielpartner aufstecken musste.
Mit der Führung im Rücken konnte Simon Commercon (7) in einer allerzeit ausgeglichenen Partie das Remisangebot seines Kontrahenten annehmen. IM Attila Csonka am fünften Tisch baute die Führung aus, indem er eine Kombination, die eigentlich Figurengewinn zum Ziel hatte, mit einem Mattangriff abschließen konnte. Für die Vorentscheidung sorgte dann Jonas Hacker (6) mit seinem ersten Sieg für seinen neuen Verein: Er sperrte die Dame seines Gegenübers ein und gewann diese gegen einen Turm. Dies langte zum Partiegewinn.
Pascal Flierl an Brett 8 steuerte einen weiteren halben Punkt bei: Durch eine Unachtsamkeit hatte er einen Bauern verloren, gewann diesen jedoch zurück und hatte dann sogar leichte Stellungsvorteile, aber hier war für den Mannschaftserfolg eine Punkteteilung angebracht.
Ebenso dachte auch IM Gabor Kovacs (3), in dessen Match sich keine Partei erkennenswerte Vorteile erarbeiten konnte. Hier brachte das folgerichtige Remis die Entscheidung im Mannschaftskampf.
Die einzige Niederlage erlitt heute IM Tamas Horvath an Tisch 4: Ein wohl korrektes Figurenopfer spielte er danach nicht konsequent weiter, sodass der Gegner zurückopfern konnte und mit einem entscheidenden Mehrbauer ins Endspiel ging.
Den Schlusspunkt setzte IM Miklos Nemeth (2). Bis zu drei Bauern hatte er Vorsprung, büßte diese jedoch alle wieder ein und konnte am Schluss gar noch froh sein, ein Unentschieden zu erreichen.
Dieser Erfolg lässt die Pfälzer wieder an ihr Ziel Klassenerhalt glauben, doch die nächsten Aufgaben werden sicher nicht leichter.

Die zweite Mannschaft kassierte in der 2. Pfalzliga erneut vollkommen unnötig eine 3:5 Niederlage gegen Hagenbach. In der Anfangsphase herrschte auf Seiten der Gastgeber große Verunsicherung, da der Spieler am Spitzenbrett aufgrund eines Missverständnisses nicht erschienen war. Wie bereits in den beiden Begegnungen gegen Jockgrim und Landau leisteten sich die Hausherren unerklärliche Fehler. Thorsten Kunz besaß nach einem fehlerhaften Mattangriff des Gegners die Chance, durch einen Turmgewinn einen relativ leichten Sieg zu erringen. Er deckte aber die Drohungen durch die falsche Figur und war drei Züge später matt. Michael Schreck hatte seinen Gegner vollkommen überspielt, verlor aber nach einem Einbruch in die Stellung durch Unachtsamkeit die Dame. Nach einem Remis durch Frank Böing stand es bereits 0,5:3,5. Als Ralf Schlindwein in Zeitnot eine Figur verlor, war der Vergleich bereits entschieden. Ein Desaster bahnte sich an. Aber in den letzten Begegnungen gelang doch noch ein wenig Ergebniskosmetik. Nach dem zweiten Remis durch Peter Flörchinger gewann Felix Thumm aus schwieriger Stellung heraus. Clemens Sprenger stand glatt auf Verlust, konnte aber nach einer Unkonzentriertheit seines Gegners im Endspiel gewinnen. Die SG ist durch diese Niederlage in die untere Hälfte der Tabelle gerutscht.

Die sechste Mannschaft verlor in der Kreisklasse gegen Bellheim 4 sang- und klanglos mit 0:4.

19.10.: 2. Bundesliga

Auch am zweiten Spieltag der 2. Schachbundesliga Süd gab es für die SG Speyer-Schwegenheim keine Punkte. Beim Bundesliga-Absteiger SV Griesheim setzte es eine 3:5-Niederlage, die die Pfälzer auf den letzten Tabellenplatz beförderte. Ärgerlich war hierbei, dass nach dem Spielverlauf mehr drin war.

28.09.: Bezirksliga Südost

Ein guter Saisonstart gelang der dritten Mannschaft der SG Speyer-Schwegenheim in der Bezirksliga des Schachbezirkes Pfalz-Südost. Nachdem man am letzten Spieltag der Vorsaison gegen Hagenbach II sich noch mit 3:5 geschlagen geben musste, glückte nun mit dem deutlichen 6:2-Sieg eine eindrucksvolle Revanche gegen den gleichen Gegner.

Ein Eröffnungsfehler durch Ralf Holzer an Brett 8 brachte die Südpfälzer früh in Front. Bis zur ersten Zeitkontrolle hatten Richard Sommer (1) durch Figurengewinn im Königsangriff, Roger Kühn (3) durch Abzugsschach und Damengewinn sowie Felix Thumm (2) durch doppelten Figurengewinn das Blatt jedoch bereits gewendet. Den wichtigen vierten Punkt erzielte Joachim Reese an Tisch 6, der eine Figur opferte und dann eindrucksvoll die gegnerische Dame gewann. Eine vermeidbare Niederlage von Niklas Thumm (5), der im Endspiel ein Remis erreichen konnte, half den Gastgebern auch nur kurz. Neuzugang Marian Kucharczyk (7) und Wilhelm Kannegiesser (4) brachten ihre Mehrbauern durch und gewannen ihre Spiele.

21.09.: Saisonauftakt

Einen missglückten Saisonstart musste die Mannschaft der SG Speyer-Schwegenheim hinnehmen: Gegen den letztjährigen Vizemeister der 2. Bundesliga Süd, den SV Hofheim, gab es für den Wiederaufsteiger eine klare und verdiente 2,5:5,5-Heimniederlage.

29.08.2014:
Sommerpokal-Schnellturnier: Michael Schreck wie im Vorjahr Gesamtsieger!
Auch am fünften Spielabend konnte sich Michael Schreck mit fünf Punkten (=100% !) souverän gegen weitere neun Teilnehmer durchsetzen und wurde mit 19,5 Punkten klarer Gesamtsieger des diesjährigen Sommerpokal-Turniers. Auf den weiteren Plätzen folgen Thorsten Kunz (15,0), Wilhelm Kannegießer (11,5), Gerhard Talaska (10,5) und Peter Flörchinger (9,5 aus 3R).

11.07.2014:
Clubmeisterschaft aktuell
Neuer Clubmeister ist Michael Schreck vor Peter Flörchinger und Felix Thumm und weitern 15 (!) Teilnehmern.

05.07.2014:
Nachwuchsliga aktuell
Der Nachwuchs der Schachgemeinschaft erreichte bei der Schlussrunde der diesjärigen Nachwuchsliga in Hagenbach den dritten Platz

06.04.2014:
Oberliga aktuell: Die SG Speyer-Schwegenheim gewinnt mit dem 5,5:1,5-Sieg gegen die zweite Mannschaft von Mainz verlustpunktfrei die Meisterschaft und damit das Recht zum Aufstieg in die 2. Bundesliga.

23.03.:
Zwei 3:5-Niederlagen

haben Mannschaften der SG Speyer-Schwegenheim zum Saisonausklang erlitten. Die zweite Vertretung Speyer-Schwegenheims rutschte in der Zweiten Pfalzliga durch den doppelten Punktverlust gegen Frankenthal III um einen Platz nach unten auf Rang sechs (10:8 Punkte). Frankenthal ging durch die Siege gegen Adrian Hauck, Wilhelm Kannegießer und Niklas Thumm klar in Front. Nach den Remispartien von Felix Thumm sowie Ralf Schlindwein brachten Heiko Hauck und Peter Flörchinger die SG bis auf einen Zähler heran. Ingo Gellendin verlor jedoch das abschließende Spiel. Die dritte Mannschaft unterlag Hagenbach II und schloss die Bezirksliga Südost mit 9:9 Punkten als Sechster ab. Richard Böhme und Joachim Reese gewannen. Roger Kühn und Ralf Holzerer zielten Unentschieden. (pf)

04.02.:
Niklas Thumm, Philipp Böhme, René Reichling und Konstantin v. Pückler sind mit der Mannschaft des Kaiserdom-Gymnasiums bei der Schulschachmeisterschaft in Wörth Pfalzmeister geworden!

In der vergangenen Woche fanden in Wörth die diesjährigen Pfalzmeisterschaften im Schulschach statt. Gespielt wurde hier ein Mannschafts-Schnellschachturnier. Im Wettkampf IV, den Jahrgängen 2001 und jünger, traten 30 Schulen an die Bretter. Nach allen sieben gespielten Runden stand mit dem Gymnasium am Kaiserdom der Sieger fest.
Die vier Jungs, die allesamt der SG Speyer-Schwegenheim angehören, verloren dabei keinen Mannschaftskampf und mussten bei fünf Siegen nur zwei Unentschieden abgeben. Die Entscheidung fiel allerdings trotzdem erst in der letzten Runde, als die Kaiserdömler mit 4:0 gewannen und die Konkurrenz sich die Punkte durch ein Unentschieden gegenseitig nahm.
Besonders erwähnenswert ist, dass Philipp Böhme an Tisch 2 alle seine sieben Spiele gewinnen konnte.
An den anderen Brettern erreichten Niklas Thumm 5,5, René Reichling 5 und Konstantin von Pückler 5,5 Punkte.
Mit diesem Erfolg haben sich die jungen Talente für die Rheinland-Pfalz-Meisterschaft in Koblenz qualifiziert, an der Philipp und René vor ein paar Jahren bereits mit der Grundschule Berghausen teilgenommen haben.


2013

21. Dezember 2013: Die Schachgemeinschaft trauert um Dr. Georg Tochtermann

Wenige Tage vor dem Weihnachtsfest, am 21. Dezember, verstarb Dr. Georg Tochtermann, ein überaus verdienter und über die Grenzen seiner Heimatstadt Speyer hinaus bekannter Schachspieler. Wie kein anderer nahm er in fast acht Jahrzehnten der Zugehörigkeit zum SC Speyer 1911 Anteil an und Einfluss auf das Geschehen im Verein. Im März wäre er 94 Jahre alt geworden. Sein Geburtsdatum fiel auf den Tag genau neun Jahre nach dem Gründungstag des Traditionsvereins.

Dr. Tochtermann erlernte das königliche Spiel im Alter von 13 Jahren. Bereits 1935 belegte er in der Stadtmeisterschaft einen hervorragenden dritten Platz. Die Jahre zwischen 1936 und 1947 ließen wegen des Militärdienstes sowie Lazarettaufenthalten keine kontinuierliche Beschäftigung mit dem Schach zu. Erst als 1948 nach schwierigen Verhandlungen mit der Besatzungsmacht wieder ein geordneter Spielbetrieb in Gang kam, erfolgte der sportliche Durchbruch. In den Jahren 1948 und 1949 gehörte Dr. Tochtermann zu jener legendären und einmalig starken Speyerer Mannschaft, welche die pfälzische Mannschaftsmeisterschaft gewann und in der Endrunde um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft mitspielte. Gleichzeitig erwarb er die Berechtigung, in der Meisterklasse des pfälzischen Schachbundes beim Schachkongress zu spielen. In diesen Zeitraum fallen auch zahlreiche Meisterschaften innerhalb des Speyerer Schachclubs. Selbstverständlich stand er bis zu seinem letzten Einsatz in der Saison 2011/2012 der ersten Mannschaft des Traditionsvereins als Stamm- oder Ersatzspieler zur Verfügung. Dr. Tochtermann pflegte einen positionellen Spielstil, in dem jedoch auch taktische Elemente nicht zu kurz kamen. Vor allem erwies er sich als ein großer Psychologe, der seine Gegner gut einzuschätzen wusste.

Ende der 80er Jahre machte er sich verdient um die Einführung einer eigenen Spielkategorie für Aktive über 60 Jahre, die zu Beginn der 90er Jahre zur Gründung einer Seniorenliga führte. Sowohl in Einzelturnieren als auch mit der Mannschaft errang er bis kurz nach der Jahrtausendwende weitere Titel.

Es ist unmöglich, sämtliche Titel und Platzierungen aufzuzählen, die Dr. Tochtermann bei seinen Auftritten in renommierten Turnieren erringen konnte. Ob bei Welt- oder Europameisterschaften der Senioren, beim Deutschland-Pokal oder Internationalen Veranstaltungen, sein Name ist stets mit beachtlichen Ergebnissen in den Turnier-Bulletins verewigt.

Sein gutes Abschneiden in diesen Turnieren hatte einen großen Bekanntheitsgrad zur Folge. Er hielt persönlichen Kontakt zu den führenden Meistern des Schachs und konnte einige von ihnen zu Aufsehen erregenden Veranstaltungen in der Domstadt verpflichten. Unvergessen bleibt dabei die Simultanvorstellung des damaligen Vizeweltmeisters und mehrfachen Weltmeisters Anatoli Karpov im Augustinersaal der Sparkasse in Speyer.

Ob seiner großen Erfolge und Verdienste für den Schachsport erhielt Dr. Tochtermann viele Auszeichnungen. Im Schachclub Speyer wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Die Stadt Speyer verlieh ihm die Stadtsportmedaille. Der pfälzische Schachbund, wo der mehrfache Seniorenmeister u.a. im Schiedsgericht tätig war, ehrte ihn genauso wie der Schachbund Rheinland-Pfalz, der ihm die Ehrenplakette verlieh.

Das hundertjährige Bestehen des Speyerer Schachclubs im Jahr 2011 durfte Dr. Tochtermann noch erleben. Die Verschmelzung des Traditionsvereins mit dem vergleichsweise jungen Schachclub Schwegenheim zur SG Speyer-Schwegenheim 2012 trug er mit angesichts der schwierigen Situation, in welcher der Speyerer Schachclub sich befand.
Bis vor wenigen Wochen besuchte er noch regelmäßig die Spielnachmittage der Senioren. In seinem Auto hatte er, um jederzeit und überall eine Partie spielen zu können, ein uraltes Schachspielset aus den 30er Jahren dabei.
„Das Schach“, sagte er, „ist meine letzte große Leidenschaft.“

Peter Flörchinger
Pressewart SG Speyer-Schwegenheim

Simultanveranstaltung mit GM Ilmars Starostits
in der Postgalerie Speyer war ein voller Erfolg

Bericht von Wolfgang Kauer / die Rheinpfalz vom 12.11.2013