Trainingszeiten: siehe Verein - Anfahrt Spiellokale


Achtung: Das Jugendtraining fällt am Freitag, 20.09. aus!

08.09.2019: Achtungserfolg für Peter Flörchinger:
Peter Flörchinger hat beim Kurz-Open In Buchen den Seniorenpreis gewonnen. In dem 42 Teilnehmer umfassenden Feld befanden sich sieben Titelträger. An Nummer 26 der Rangliste gesetzt holte der Speyerer aus fünf Partien drei Punkte und landete auf Rang 15, punktgleich mit dem Achtplatzierten. Der 68jährige gewann zwei Partien, spielte zweimal remis und verlor nur gegen einen der Titelträger.
 
25.08.2019: Große Erfolge unserer Jugendlichen bei den Bezirksmeisterschaften:
Vom 23.-25.08.2019 fanden in Bellheim die Bezirksmeisterschaften statt. Aufgrund einiger terminlich bedingten Absagen brachten wir leider nur 4 Spieler an die Bretter, diese waren dafür allerdings umso erfolgreicher! (weiterlesen)
 
10.06.2019: Thorsten Kunz Turniersieger bei den Haßlocher Schachtagen im B-Turnier:
Ein großer Erfolg im Amateurschach gelang Thorsten Kunz (SG Speyer-Schwegenheim) bei den Internationalen Schachtagen in Haßloch. Mit ihm errang erstmals ein Angehöriger des Speyerer Traditionsvereins im B-Turnier den Turniersieg.
Bei diesem renommierten und stark besetzten Turnier setzte er sich gegen die große Konkurrenz von 203 Gegnern vollkommen verdient durch. Bis auf eine Ausnahme absolvierte Kunz an drei aufeinander folgenden Tagen jeweils zwei Partien, was neben der spieltechnischen Leistung auch eine gute Kondition erforderte. Außerdem saß er durchweg mit völlig unbekannten Gegnern anderer Landesverbände am Brett. Auf deren unbekannten Spielstil konnte er sich nicht vorbereiten, so dass er seinem soliden Spielaufbau und Positionsspiel vertraute. Das gelang ihm hervorragend, denn nach fünf Siegen in Folge genügte ihm in den beiden Schlussrunden jeweils ein Remis, um am Ende mit sechs Zählern und aufgrund der besseren Wertung den nächsten Verfolgern das Nachsehen zu geben. (-pf-)

Partie des Monats

11.05.2019: In der diesjährigen Nachwuchsliga des Bezirks Südost belegte unsere Mannschaft unter zehn teilnehmenden Mannschaften einen guten dritten Platz. (weiterlesen)

30.04.2019: Niklas Thumm und Julian Stein erfolgreich bei der U18 in Rheinland-Pfalz
Einen großen Erfolg vermelden unsere Nachwuchstalente Niklas Thumm und Julian Stein von den Jugend-Einzelmeisterschaften des Landes Rheinland-Pfalz. In der Altersgruppe U18 errang Niklas Thumm den Titel eines Vizemeisters. Sein Vereinskamerad Julian Stein holte den dritten Preis. Eigentlich konnte man kaum mit einem solch guten Ergebnis zu rechnen. Schließlich rangierte unter den acht Teilnehmern Niklas mit 1704 DWZ Punkten an fünfter und Julian mit 1650 DWZ an siebter Position der Setzliste. Doch unsere beiden Nachwuchsspieler schlugen sich im Kampf jeder gegen jeden prächtig. Niklas konnte in seinen sieben Spielen mehr als die Hälfte der Partien für sich entscheiden. Gegen seinen Vereinskameraden remisierte er, so dass er am Ende mit 4,5 Zählern hinter dem Favoriten Niklas Hinrichs(SK Bingen) auf Platz zwei landete. Kaum weniger effektvoll agierte Julian Stein. Dieser gewann zwar nur zwei Spiele, konnte aber durch vier Remispartien wertvolle Punkte sammeln. Sogar dem späteren Meister knöpfte er einen halben Zähler ab. In der Endtabelle kam er mit 4 Punkten auf den dritten Platz. Das gute Resultat hat für die beiden Nachwuchsspieler eine erhebliche Steigerung ihrer Wertungszahl zur Folge. (pf)

23./24.03.2019: Die SG Speyer-Schwegenheim hat verlustpunktfrei den direkten Wiederaufstieg in die Schachbundesliga geschafft. Auch am abschließenden Wochenende gaben sich die Pfälzer keine Blöße und überrannten am Samstag den SV Jedesheim mit 7,5:0,5. Am Sonntag folgte ein umkämpfter 5,5:2,5-Erfolg gegen den TSV Schönaich.
Um nicht am letzten Wochenende den schon sichtbaren Aufstieg zu gefährden trat die SG auch gegen zwei nominell schwächere Gegner sehr stark an, obwohl bekannt war, dass der eine oder andere Spieler in den gegnerischen Reihen fehlen würde.
So entwickelte sich die Partie gegen Jedesheim zu einer einseitigen Angelegenheit, trotz dass Simon Commercon am letzten Brett genau in die vorbereitete Variante seines Gegners lief, der scheinbar einen Bauern stehen ließ, diesen jedoch ein paar Züge später zurückgewann. Am Ende musste Commercon glücklich sein, dass sein Spielpartner ein Remisangebot annahm.
Zu diesem Zeitpunkt konnte keiner ahnen, dass es der Ehrentreffer für die Schwaben sein würde, auch wenn kurz später GM Toms Kantans (3) den Siegesreigen der SG eröffnete. Bereits früh hatte er eine aussichtsreiche Position, gewann zwei Figuren für einen Turm und drang dann siegbringend mit seinen Leichtfiguren in die gegnerische Königsstellung ein.
Ähnlich lief es bei IM Gabor Kovacs an Tisch 7, der zwar nach der Eröffnung etwas defensiv stand, dann aber ebenfalls zwei Figuren für einen Turm gewann und diese derart platzieren konnte, dass es für seinen Kontrahenten kein durchkommen gab. Kovacs hingegen konnte Bauern einsammeln.
So stand es zur Zeitkontrolle 2,5:0,5. An allen verbliebenen Brettern hatten die Pfälzer leichte Stellungsvorteile, doch nirgends war ein klarer Gewinn zu erkennen. Doch wie so oft gewinnt man solche Partien, wenn man in der Tabelle oben steht und verliert sie, wenn man unten ist.
Der Erste in der Reihe war IM Miklos Nemeth (5), der sich in einem Turmendspiel mit nur einem Mehrbauern wiederfand. Üblicherweise kaum zu gewinnen, doch es gelang ihm, sich einen Freibauer zu beschaffen. Durch ein Turmopfer konnte er einziehen und sich eine Dame holen. Das genügte zum Gewinn.
GM Nijat Abasov an Brett 2 hatte im seinem Damenendspiel drei Vorteile: einen Mehrbauer, die aktivere Dame sowie die bessere Bauernstruktur. Bei seiner Spielklasse reichte das in Summe, seinen Widersacher immer wieder vor Probleme zu stellen, die am Ende nicht mehr lösbar waren.
Ein materiell gleiches Endspiel hatte GM Adam Horvath (6), jedoch schaffte er es, mit seiner Dame und seinem Turm derart in die gegnerische Stellung vorzudringen, dass er zwei entscheidende Bauern gewinnen konnte.
Ähnlich wie Nemeth hatte auch GM Mykhaylo Oleksiyenko am Spitzenbrett ein Turmendspiel mit einem Mehrbauer. Doch hier hatten beide Spieler jeweils einen Bauer kurz vor dem Einzug auf die gegnerische Grundreihe. Jedoch gelang es dem Ukrainer, den gegnerischen König abzulenken, wodurch sein Freibauer nur noch unter Preisgabe von Material zu stoppen war.
Den Schlusspunkt setzte GM Luca Shytaj (4), der im Mittelspiel eine Qualität für einen Bauer gewann. Mehrfach gruppierte er um, da sich sein Spielpartner geschickt verteidigte. Nach dem Damentausch gelang es dem Heidelberger jedoch, mit seinem Turm hinter die gegnerischen Linien zu kommen, wodurch die Partie entschieden war.
Am Ende stand ein ungefährdeter 7,5:0,5-Erfolg, der sicherlich verdient war, jedoch zu hoch ausgefallen ist. Da der parallel ausgetragene Kampf der Verfolger zwischen Emmendingen und Heusenstamm unentschieden endete, stand zu diesem Zeitpunkt bereits die Meisterschaft fest.
Schwieriger gestaltete sich die Aufgabe gegen Schönaich am Sonntag.
Schon vor der Zeitkontrolle brachte GM Adam Horvath die SG in Führung. Schnell wurden hier Figuren abgetauscht, im Endspiel hatte Horvath die besser positionierten Figuren, was ihm zum Sieg genügte.
Doch die Führung war bald dahin, als der ansonsten so zuverlässige GM Nijat Abasov danebengriff. Er hatte einen Bauer für eine Angriffsposition geopfert, bevor er seinen König auf einem anderen Feld wähnte und einen Bauernzug machte, der sofort die Partie zu seinen Ungunsten entschied.
Für die erneute Führung sorgte GM Mykhaylo Oleksiyenko, der zwei Figuren für einen Turm und zwei Bauern hatte Partie nachspielen. Diese Mehrfigur setzte er derart geschickt ein, dass sein Spielpartner nur noch reagieren konnte. Irgendwann waren die Drohungen jedoch zu stark, sodass Oleksiyenko souverän gewann.
Sehr solide zeigte sich der für Simon Commercon in die Mannschaft gerückte FM Denis Mager. Mit den schwarzen Steinen ließ er nichts anbrennen, tauschte Figuren und holte am Ende einen halben Zähler.
Das gleiche Ergebnis steuerte IM Miklos Nemeth bei, doch er musste dieses Mal Göttin Fortuna bemühen. Die Stellung hätte sein Gegenüber gewinnen können, da dieser jedoch nicht den richtigen Plan fand, wickelte er in eine Stellungswiederholung ab.
Nun war es IM Gabor Kovacs vorbehalten, den wichtigen vierten Punkt zu holen. Hatte er zu Beginn des Mittelspieles noch leichte Probleme, setzte er danach einen Bauer in Bewegeung, den sein Widersacher nur unter Herausgabe von Material stoppen konnte.
Ein halber Punkt folgte durch GM Toms Kantans, der aufgrund einer besseren Bauernstruktur wohl hätte gewinnen können, aber an der entscheidenden Stelle die richtigen Züge nicht fand.
Zum Ausgleich gewann GM Luca Shytaj ein Endspiel, welches viele Zuschauer schon Remis wähnten. Er opferte eine Qualität, um dann einen Bauer zu forcieren, für den sein Kontrahent seinen verbliebenen Turm geben musste.
Damit verabschiedet sich die SG Speyer-Schwegenheim mit 18:0 Punkten aus der 2. Bundesliga Süd und darf in der Saison 2019/20 wieder in der Schachbundesliga an die Bretter. (rs)

23./24.02.2019: Ein erfolgreiches Wochenende in Emmendingen brachte die SG Speyer-Schwegenheim sehr nahe an die Meisterschaft der 2. Schachbundesliga Süd und den damit verbundenen Aufstiegsplatz in die stärkste Schachliga der Welt. Am Samstag wurde der Meisterschaftsfavorit SC Emmendingen mit 5:3 in die Schranken gewiesen. Noch deutlicher fiel am Sonntag das Aufeinandertreffen mit der zweiten Mannschaft der OSG Baden-Baden aus, die mit 6:2 deklassiert wurde.
Zum wohl entscheidenden Wochenende im Kampf um die Meisterschaft konnte die SG fast in Bestbesetzung antreten, während die Gastgeber auf den einen oder anderen Stammspieler verzichten mussten. So waren die Gäste plötzlich leicht in der Favoritenrolle, der sie dann auch gerecht wurden.
Den Anfang machte dabei GM Mykhaylo Olesksiyenko am Spitzenbrett, der sich einen Mehrbauer erkämpft hatte, wofür sein gegenüber im Endspiel das Läuferpaar hatte. Im Summe rechnete sich das gegenseitig auf, sodass der Punkt geteilt wurde.
Für die Führung der Pfälzer sorgte FM Anatole Vlachos (8) in seinem ersten Spiel für die Zweitligatruppe. Bereits in der Eröffnung erarbeitete er sich Stellungsvorteile, im Mittelspiel gewann er zwei Figuren für einen Turm und bereits zu Beginn des Endspieles gab sein Kontrahent entnervt auf.
Leider gab GM Nijat Abasov an Tisch 2 die Führung wieder ab, als er die generische Dame in seiner Stellung begrüßen musste. Diese konnte sich daraufhin an seinem Basisbauer bedienen, wodurch ein nicht mehr aufzuhaltender Freibauer entstand.
Nun folgten zwei gerechte Unentschieden: GM Luca Shytaj (7) schafft es nicht, seinen Widersacher genügend unter Druck zu setzen, um sich eklatanten Vorteil zu verschaffen. Ebenso erging es GM Arturs Neiksans (4), der zwar die ganze Partie über verteidigte, sich am Ende aber eine Festung bauen konnte, in die es kein eindringen gab.
So stand es zur Zeitkontrolle 2,5:2,5; von den verbliebenen drei Partien hatten die Pfälzer an zweien Vorteile, der Ausgang am Tisch 6 war sehr unklar. Doch hier behielt GM Toms Kantans klaren Kopf. Er hatte zwar eine Qualität gegen einen Bauer mehr, jedoch einen gegnerischen Springer im Zentrum seiner Verteidigung stehen. Doch unter Herausgabe einiger Bauern rettete er sich in eine Stellungswiederholung und damit einen halben Zähler für sein Team.
Für die erneute Führung sorgte der zweite Grieche im Team, GM Antonios Pavlidis an Brett 3. Er opferte in der Eröffnung sehenswert eine Figur, die sein Spielpartner jedoch zurückgeben musste, um nicht direkt schachmatt zu werden. Aus der entstandenen guten Position heraus gewann Pavlidids eine Qualität für einen Bauer, was er dann im Endspiel in Kleinstarbeit in einen Sieg ummünzte. Partie nachspielen
Den Abschluss machte GM Nikita Meshkovs (5), der im Mittelspiel einen Bauer gewann und darauf im Endspiel an beiden Flügeln jeweils einen Bauer laufen lies. Diese konnte sein Spielpartner nicht mehr beide aufhalten.

Deutlich einseitiger verlief die Begegnung am Sonntag gegen den Tabellenzweiten OSG Baden-Baden II. Da sich bereits in der Eröffnungsphase an einigen Brettern Stellungs- und vor allem Zeitvorteile zugunsten der Pfälzer zeigten, konnte es sich Antonios Pavlidis leisten, bereits nach gut einer Stunde in das Remisangebot seines Mitspielers einzuwilligen. Wenig später folgte Mykhaylo Oleksiyenko, der sich jedoch in einer ausanalysierten Variante zu dieser Zeit bereits im Endspiel befand. Zwei Punkteteilungen mit schwarz konnten nicht schlecht für den Tabellenführer sein.
Nijat Abasov, am Vortag der einzige Verlierer des gesamten Wochenendes in Reihen der SG, machte sein Fauxpas wieder wett. Gegen seinen jungen Gegner hatte er zeitweise über eine Stunde Zeitvorteil und machte dann die Stellung derart kompliziert, dass seinem Gegenüber die Zeit zur Berechnung nicht mehr ausreichte. Material- und später der Partiegewinn waren die Folge.
Diese baute Nikita Meshkovs aus. In einem Schwerfigurenendspiel schaffte er es, seine Dame und seinen Turm derart zu manövrieren, dass dein Widersacher nur unter Aufgabe von Material seinen Monarchen schützen konnte.
Im Gefühl des sicheren Mannschaftserfolges einigte sich Arturs Neiksans mit seinem Gegenüber auf Unentschieden. Er hatte zu diesem Zeitpunkt einen Mehrbauer, die Stellung war aber derart kompliziert, dass er kein Risiko einging.
Auch Luca Shytaj steuerte einen halben Punkt bei. Mit den schwarzen Steinen konnte er zwar keinerlei Akzente setzen, ließ aber auch in der Verteidigung keinen Angriffspunkt zu, sodass am Ende auch hier ein Unentschieden zu Buche stand.
Die letzten beiden Begegnungen waren beim Stand von 4:2 unter normalen Umständen nicht mehr zu verlieren, aber auch schwer zu gewinnen. Aber wenn es einmal läuft gewinnt man auch solche Partien.
Toms Kantans hatte ein Turm-Läuferendspiel mit verschiedenfarbeigen Läufern und zwei Mehrbauern. Er schaffte es, einen Bauer so weit vorzuschieben, dass sein Spielpartner Material hätte geben müssen und die Resignation vorzog.
Den Schlusspunkt setzte Anatole Vlachos. Der 16-jährige Youngster nahm im Mittelspiel ein Bauerngeschenk dankend an und verwertete diesen geringen Vorsprung im Leichtfigurenendspiel wie ein alter Hase.
Nach diesen zwei Erfolgen gegen die direkten Verfolger ist die Tür zum direkten Wiederaufstieg in die Schachbundesliga weit offen; bei einem Restprogramm gegen eine Mittelfeldmannschaft und einen Abstiegskandidaten können sich die Pfälzer eigentlich nur noch selbst schlagen.(rs)

02./03.02.2019: Die SG Speyer-Schwegenheim hat beim Gastspiel in Eppingen am Wochenende die Tabellenführung in der 2. Schachbundesliga Süd übernommen. Nach einem sehr glücklichen 4,5:3,5-Sieg am Samstag über Gastgeber SC Eppingen folgte am Sonntag ein klares 5,5:2,5 gegen SF Anderssen Bad Mergentheim.
Wie wichtig die Heimrunde für den SC Eppingen war beweist die Tatsache, dass die Hausherren am achten und damit letzten Brett noch einen internationalen Meister aufboten. Im Gegensatz dazu entschied die Mannschaftsführung der SG, an den hinteren beiden Tischen zwei lokalen Spielern aus der zweiten Mannschaft Einsatzzeit zu geben; dafür war man an den vorderen Brettern mit sechs Großmeistern etwas stärker aufgestellt als die Konkurrenz.
Die erste Entscheidung fiel jedoch am hinteren Ende der Reihe, wo Pascal Flierl als Außenseiter fleissig Figuren tauschte, sodass am Ende nur wenig Material übrig blieb und der Punkt geteilt wurde. Ein erster kleiner Erfolg für die Gäste, doch zu diesem Zeitpunkt sah es an den anderen Brettern nicht sehr verheißungsvoll aus.
Das nächste Remis folgte durch Mykhaylo Oleksiyenko am Spitzenbrett. Er hatte im Endspiel zwar einen Mehrbauer, der verhalf ihm bei ungleichfarbigen Läufern aber nicht zum Sieg.
Deutlich mehr Spannung gab es bei Antonios Pavlidis (2). Sein Spielpartner gab einen Bauern für einen Königsangriff, der in Paris lebende Grieche verteidigte jedoch geschickt, musste aber später den Bauer zurückgeben. Dadurch hieß es auch hier Unentschieden.
Erstmals in Führung gingen die Pfälzer, als Arturs Neiksans an Brett 3 seinen Vorteil verwerten konnte: Nach einem unklaren Beuernzug seines Kontrahenten gewann er zuerst zwei Figuren für einen Turm, danach noch eine Qualität. Mit der vebliebenen Mehrfigur musste er lediglich noch einen Bauernsturm stoppen, um dann souverän zu gewinnen.
Doch wie gewonnen so zerronnen. Toms Kantans (5) gab einen Bauer für einen Angriff, nahm dann diesen jedoch an der falschen Stelle zurück. Somit bekam sein Spielpartner aktive Figuren und einen weit vorgeschobenen Freibauer; am Ende genug für einen Erfolg.
Für die erneute Führung der Gäste sorgte Nikita Meskovs an Tisch 4. In einem verloren aussehenden Mittelspiel wickelte er in einen Schlagabtausch ab, bei dem sein Gegenüber etwas den Überblick verlor, sodass der pfälzer Lette am Ende zwei Mehrbauern hatte. Das reichte auch im Endspiel mit verschiedenfarbigen Läufern zum Sieg.
Doch auch hier schlugen die Fachwerkstädter zurück: Simon Commercon (7) verlor zu Beginn des Mittelspieles einen Bauern, den sein Gegner zu einem Freibauer ausbaute. Diesen Nachteil glich Commercon im gesamten Verlauf der Partie nicht mehr aus und er entschied am Ende zugunsten von Eppingen.
Am Ende wurde es dann dramatisch: Luca Shytaj (6) hatte ein Endspiel mit Turm und Läufer gegen Turm, in dieser Konstellation nur durch einen Fehler zu gewinnen. Da er jedoch auch nicht mehr verlieren konnte, stellte er Fallen und spielte gegen die ablaufende Zeit seines Widersachers. Nach 125 Zügen, einen Zug vor Erreichen der 50-Züge-Regel, die zum Remis führt, drückte sein Gegner zu spät die Uhr, sodass Shytaj wegen Zeitüberschreitung die längste Partie in der Geschichte der SG Speyer-Schwegenheim und damit den Mannschaftskampf für sein Team gewann.
Ironischerweise siegten auf Seiten der Eppinger mit GM Robert Ruck und FM Jonas Hacker genau die beiden Spieler, die bereits für die SG Speyer-Schwegeneim an die Tische gegangen waren.
Am Sonntag ging es gegen Bad Mergentheim, eine Mannschaft, die in den erweiterten Kreis der Abstiegskandidaten zu rechnen ist. Somit gingen die Pfälzer als Favoriten an die Tische und setzten sich dementsprechend auch klar durch.
Den Anfang machte hierbei Mykhaylo Oleksiyenko. Schon früh in der Partie verlor er seine Vorbereitung und fand sich dann in einer schlechten Position wieder. Deshalb war er froh, gegen seinen von der Papierform her schwächeren Gegner ein Unentschieden zu erreichen.
Einen deutlich sichereren halben Zähler steuerte Antonios Pavlidis bei. Unter Aufgabe der Rochade gewann er einen Bauer, hatte später sogar zwei Vorsprung, musste sich aber aufgrund seiner schwachen Königsstellung schlussendlich in eine Stellungswiederholung fügen.
Besser machte es Toms Kantans, der zwar zwei verbundene Freibauern seines Kontrahenten zuließ, im Gegenzug aber einen Königsangriff lancierte, der spielentscheidend Materialgewinn brachte.
Die dadurch entstandene Führung baute Arturs Neiksans aus, indem er einen Springer abholte, den sein Spielpartner ungünstig am Rand geparkt hatte. Dieser versuchte es danach noch mit einem Überraschungsopfer, doch die Partie war gelaufen.
Der einzige Speyer-Schwegenheimer, der nach 4 Siegen aus 4 Spielen dieses Mal am Rande einer Niederlage war, war Luca Shytaj. Doch er rettete sich mit einem Minusbauer in ein Turmendspiel, welches er am Ende ins Remis abwickelte.
Simon Commercon eröffnete im Mittelspiel eine Bauernwalze am Königsflügel, die ihm einen Freibauer und seinem Widersacher einen Doppelbauer bescherte. Da zusätzlich beide gegnerischen Figuren mit Deckungsaufgaben beschäftigt waren, konnte er mit seinem König schalten und walten wie er wollte. Mit Routine fuhr er den vollen Punkt ein.
Nikita Meskovs hatte sich einen Mehrbauern erkämpft, doch seinem Gegenüber gelang es, Figuren abzutauschen, sodass man sich schlussendlich in einem Turmendspiel wiederfand, welches nicht zu gewinnen war. Doch immerhin hielt er den halben Punkt fest.
Ähnlich erging es dem für Pascal Flierl ins Team gerückten Enrico Krämer, der im Leichtfigurenendspiel ebenfalls einen Bauern mehr hatte. Doch so sehr er sich auch mühte, gelang es ihm nicht, eine gewinnbringende Stellung zu erreichen. Hier wurde ebenfalls der Punkt geteilt.
Mit 10:0 Punkten liegt die SG mit weißer Weste an der Tabellenspitze der Liga und fiebert dem nächsten Doppelspieltag am 23./24. Februar entgegen. Dann geht es gegen Emmendingen und Baden-Baden II; beide Teams haben ein Spiel weniger, sind aber ebenfalls verlustpunktfrei, sodass an diesem Wochenende mindestens die Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft fallen wird. (rs)

13.01.2019: Zweite Mannschaft übernimmt Tabellenführung:
Mit einem klaren 7:1-Erfolg konnte unsere 2. Mannschaft im Spitzenspiel der 2. Rheinland-Pfalz-Liga in Bingen am 5. Spieltag die Tabellenführung erobern. Um was es in diesem Duell ging, zeigte die Aufstellung beider Teams. Aufgrund eines Punkterückstands waren wir im Vorfeld der Partie zum Siegen verdammt. Nach ca. 3 Stunden Spielzeit stand bereits eine komfortable 3:0-Zwischenführung auf dem Spielbericht. Elvira Berend gelang an Brett 2 der erste Sieg des Tages. In sehenswerter Manier startete sie einen Angriff auf die weiße Königsstellung, der nur unter Preisgabe zahlreicher Bauern abgewehrt werden konnte. Letztlich waren es der Bauernleichen aber zuviel.
Am Spitzenbrett verstärkte Adam Horvath in einer sizilianischen Partie nach und nach seinen Druck auf die schwarze Stellung, was im Endeffekt in Felderschwächen und nach einem unachtsamen Bauernzug seines Gegners auch in entscheidenden Materialvorteil mündete. Kurz danach erhöhte Enrico Krämer an Brett auf 3:0. Nach der Eröffnung stand er schon ein wenig besser. Als der gegnerische g-Bauer gefallen war entstand zunächst ein Damenendspiel. Nach Abtausch der Damen konnte Enrico das Bauernendspiel heimbringen.
In der Folge dauerte es ein wenig, ehe Tamas Horvath an Brett 6 den nächsten Sieg einfahren konnte. In einer seiner Lieblingseröffnungen, der Sweschnikow-Variante der Sizilianischen Verteidigung, überraschte und verzauberte er die Kiebitze mit einem Qualitätsopfer. Dafür erhielt er zunächst das Läuferpaar und ein starkes Zentrum, später dann ein entscheidendes Freibauernduo auf der e- und d-Linie. Ebenso sehenswert demonstrierte Simon Commercon an Brett 5, wie man auch mit Damen einen gefährlichen Königsangriff starten und in die gehobene Taktikkiste greifen kann. In einer immer schwieriger zu überschauenden Stellung überschritt sein Gegenüber am Ende die Bedenkzeit. Damit war der Kampf entschieden.
Pascal Flierl sah sich an Brett 8 zunächst diversen Drohungen gegen seinen König und eines überaus frechen weißen Springers ausgesetzt. In einem Schlagabtausch mit Gabeldrohungen und Grundlinienmatt behielt Pascal den Überblick, tauschte gekonnt ab und zwang den Weißen mit einem Mehrbauern in ein gewonnenes Springerendspiel. Da fiel es auch nicht mehr ins Gewicht, dass sich Fred Berend an Brett 3 und Denis Mager an Brett 4 an diesem Tag sehr schwer taten.
Denis war am Königsflügel eigentlich schon überspielt. Zum Glück büßte er am Ende nur eine Qualität ein, erhielt dafür eine gut spielbare Stellung. In der längsten Partie einigte er sich letztlich auf Remis. Zuvor musste Fred ein leicht schlechteres Turmendspiel verteidigen. Schon nach der Eröffnung gab es einige Bauernschwächen in seiner Stellung. Zum Schluss bewahrheitete sich jedoch die alte Schachweisheit "Alle Turmendspiele sind remis".
Nach diesem Kantersieg geht es nun am 27.01. von der Pole Position in das Lokalderby gegen Bellheim. Nach einem holprigen Saisonstart kommt die Mannschaft immer besser in Fahrt. War schon vor Weihnachten gegen Kaiserslautern durch die Bank weg eine klare Steigerung zu erkennen, haben wir gegen Bingen nochmal eine Schippe draufgelegt. Gelingt es uns, diese Form zu halten, geben wir die Tabellenführung nicht mehr her. (-cs-)

Bezirksligist SG III verteidigte die Führung durch ein 6:2 gegen Bellheim II. Michael Schreck, Richard Sommer, Ralf Schlindwein und Wilhelm Kannegießer gewannen. Alexander Pelt, Thorsten Kunz, Peter Flörchinger und Roger Kühn holten Unentschieden. Die vierte Vertretung machte beim 4:4 gegen Westheim einen weiteren Schritt in Richtung Klassenverbleib. Stefan Divljak und Winfried Radach triumphierten. Halbe Punkte steuerten Julian Stein, Joachim Reese, Gerhard Talaska und Hans Gärtner bei. Einen kleinen Wermutstropfen bedeutete die erwartete Niederlage der Senioren in der Liga für Spieler ab 60 Jahre. Beim 1:3 gegen Favorit Frankenthal erzielten Klaus Geritan und Kannegießer Remis.(pf)

06.01.2019: Niklas Thumm gewinnt U18-Meisterschaft bei den Pfälzischen Jugendeinzelmeisterschaften vor Julian Stein
Mit Niklas Thumm und Julian Stein trugen sich zwei Mitglieder der Schachgemeinschaft Speyer-Schwegenheim bei den Jugendeinzelmeisterschaften der Pfalz in die Siegerlisten ein. Zahlreiche Nachwuchsspieler kämpften in Bad Dürkheim, eingeteilt in verschiedene Wertungskategorien, um den Gesamtsieg. Im Turnier der Altersklasse U18 bestimmten Thumm und Stein eindeutig das Geschehen. Beide ließen ihre sechs Mitkonkurrenten hinter sich und sicherten sich die Hauptpreise. Mit 5,5 Punkten aus sieben Partien errang Niklas Thumm die Meisterschaft, während Julian Stein mit 5 Punkten und einem hauchdünnen Wertungsvorsprung gegenüber dem Mitfavoriten Jonas Dalchow (Lambsheim) Vizemeister wurde. Dieser Erfolg der beiden Speyerer Nachwuchsspieler ist nicht zuletzt das Ergebnis einer konsequenten Jugendarbeit unter Jugendwart Thorsten Kunz, der durch Enrico Krämer, Richard Sommer und Joachim Reese tatkräftige Unterstützung findet.

16.12.2018: Die SG Speyer-Schwegenheim bleibt in der 2. Schach-Bundesliga Süd in der Erfolgsspur. Beim Heimspielwochenende in Schwegenheim gelang am Samstag ein hart umkämpfter, jedoch verdienter 4,5:3,5-Erfolg gegen Tabellenführer SC Heusenstamm. Am Sonntag wurde der SV Griesheim mit dem gleichen Ergebnis besiegt.
Wie viel am Samstag auf dem Spiel stand erkannte man daran, dass beide Teams sieben ihrer acht Stammspieler aufgeboten hatten und somit mit nur jeweils einem Reservemann auskommen mussten.
Diese beiden waren es dann auch, die für eine aus Sicht der Pfälzer positive erste Punkteteilung sorgten, war doch der eingerückte Fide-Meister Denis Mager der einzige Spieler der Hausherren, der von der Papierform her deutlich schwächer als sein Spielpartner war. Schnell wurden hier viele Figuren abgetauscht; das verbliebene Material neutralisierte sich dann derart, dass keiner der Kontrahenten mehr gewinnen konnte.
Den nächsten halben Zähler steuerte Großmeister Antonios Pavlidis an Tisch 2 bei. Der in Paris lebende Grieche stand nach der Eröffnung aussichtsreich, musste aber nach einem gelungenen Bauernopfer seines Widersachers selbst kämpfen, um die richtigen Züge zum Ausgleich zu finden, was ihm jedoch gelang.
Ein weiteres Remis folgte durch GM Arturs Neiksans (3), der zwar mit den schwarzen Figuren leicht defensiver stand, aber keinen Durchbruch seines Gegenübers erlaubte.
Das nächste Unentschieden gab es durch den internationalen Meister Lev Yankelevich an Brett 7. Er gab einen Bauern auf dem Königsflügel, hatte als Kompensation dafür aktives Spiel am Damenflügel, was sich insgesamt ausglich.
Den ersten vollen Erfolg für den Bundesliga-Absteiger steuerte GM Luca Shytaj (6) bei. Unter Vernachlässigung der Rochade preschte er mit seinen Bauern vor und gewann zuerst einen Bauern. Als dann sein Spielpartner eine Figur für Bauern geben musste, war die Begegnung gewonnen.
Für den nächsten und wichtigsten Punkt sorgte GM Nikita Meskovs an Brett 4. In einem taktisch geprägten Spiel, bei dem beide Spieler Siegchancen hatten, verblieb ihm in der entscheidenden Phase mehr Bedenkzeit, die er dahingehend nutzte, dass er einen Königsangriff lancierte, den sein Widersacher nur unter Herausgabe von Material parieren konnte.
Zur Zeitkontrolle stand es somit bereits 4:2 und am Spitzenbrett hatte GM Nijat Abasov im Turmendspiel einen Mehrbauer, sodass der Mannschaftskampf zu diesem Zeitpunkt eigentlich bereits entschieden war. Der junge Aserbeidschaner spielte weiter forsch auf Sieg, sein Gegenüber war jedoch erfahren genug, diesen kleinen Nachteil nicht zu einer Niederlage werden zu lassen, sodass es schließlich auch hier eine Punkteteilung gab.
Zum Ende gab es nch die einzige Niederlage für die Gastgeber: GM Toms Kantans (5) spielte aktiv auf Gewinn, sah sich jedoch plötzlich einem gegnerischen Freibauer ausgesetzt. Die Stellung schien verloren, er kämpfte sich jedoch wieder ein eine wohl haltbare Position. Doch hier unterlief ihm ein Fehler, der dem Gegner erneut die Möglichkeit zum Sieg eröffnete, die er nun auch nutzte.
Ganz anders die Voraussetzungen am Sonntag: hier waren die Gastgeber an den Brettern 1-7 von der Papierform zum Teil deutlich stärker. So sah es beim Beginn des Mittelspieles nach einem klaren Sieg der Pfälzer aus, jedoch entwickelte sich die Begegnung dramatisch: Zuerst war es GM Toms Kantans, der zwei Stellungen verwechselte und die falsche Variante abwickelte. So war er am Ende hoch zufrieden, dass sein Gegenüber in eine Punkteteilung einwilligte.
Ähnlich erging es IM Lev Yankelevich, der einen Mehrbauer hatte und ein Manöver übersah. Auch hier endete die Partie in einer Punkteteilung.
Zur vorübergehenden Beruhigung der Zuschauer gewann dann GM Nijat Abasov, der seinen Widersacher klar beherrschte, dessen König freilegte und dann mustergültig den vollen Punkt einfuhr.
Doch wie gewonnen so zerronnen: GM Antonios Pavlidis musste tatenlos mit ansehen, wie sein Gegner Stück für Stück seine Stellung verbesserte und ihn am Ende überrollte.
Besser machte es GM Arturs Neiksans: Er gab seine Dame für Turm, Läufer und Bauer und spielte danach auf Gewinn, doch seinem Spielpartner gelang es, die Stellung zu schließen und somit einen halben Punkt zu behalten.
Erleichtert waren die Hausherren, als der für FM Denis Mager ins Team gerückte Pascal Flierl ebenfalls den Punkt teilte. Er stand die komplette Partie über defensiv, konnte seinerseits nie auf Sieg spielen, verwaltete aber recht geschickt das Unentschieden.
Somit konnte sich GM Nikita Meskovs mit einem Blick auf die Stellung von GM Luca Shytaj mit einem Remis begnügen, obwohl er durchaus Chancen hatte, auf Sieg zu spielen.
Dass das in ihn gesetzte Vertrauen gerechtfertigt war unterstrich Shytaj: In einem Turmendspiel mit einem Mehrbauern klemmte er den generischen Monarchen ab, tauschte Bauern und schickte sich an, seinen verbliebenen Freibauern einzuschieben, was seinen Gegenüber resigniert aufgeben ließ.
Nach diesen zwei knappen Siegen ist die SG verlustpunktfrei auf Platz 2 der Tabelle vorgerückt und behält somit alle Möglichkeiten, den direkten Wiederaufsteig in die stärkste Schachliga der Welt zu schaffen. (-rs-)

29.11.2018: Elvira Berend ist die neue und alte Schach-Seniorenweltmeisterin der Altersklasse 50+.
Im slowenischen Bled verteidigte die 53-jährige, die in der 2. Rheinland-Pfalz-Liga Süd für die zweite Mannschaft der SG Speyer-Schwegenheim an die Bretter geht, ihren im Vorjahr in Italien erworbenen Titel souverän. Nach drei Siegen in den ersten Runden teilte die an 1 gesetzte Luxemburgerin in den Runden 4-6 jeweils den Punkt, dabei auch gegen die beiden Spielerinnen auf den Setzlistenpositionen 2 und 3, wodurch sie zwischenzeitlich auf Rang 2 abrutschte. Nach drei weiteren Siegen hatte sie sich jedoch so klar in Führung gebracht, dass in den beiden abschließenden Runden zwei schnelle Remisen reichten, um den Titel zu sichern. Mit 6 Siegen und 5 Unentschieden aus 11 Runden blieb sie im gesamten Turnier ungeschlagen.

11.11.2018: Zum Saisonstart der 2. Bundesliga Süd gewann die SG Speyer-Schwegenheim verdient und standesgemäß bei Reisepartner Freibauer Mörlenbach-Birkenau mit 5:3. Da alle anderen Mannschaften der Liga bereits zwei Spiele absolviert haben, trügt der Blick auf die Tabelle, zeigt jedoch neben den Pfälzern noch drei weitere verlustpunktfreie Mannschaften.
Gegen die nominell schwächste Mannschaft der Liga konnten es sich die Gäste leisten, auf den einen oder anderen Stammspieler zu verzichten und Spielern der zweiten Garde die Chance geben, sich zu beweisen.
Nach drei Stunden Spielzeit war Vieles unklar; auch wenn ein paar Stellungen bereits aussichtsreich aussahen, war jedoch nirgends ein ungefährdeter Sieg erkennbar. Zu Buche stand zu diesem Zeitpunkt lediglich ein leistungsgerechtes Remis durch IM Miklos Nemeth an Brett 4.
Wie so häufig fiel die Vorentscheidung während der Zeitkontrolle. FM Denis Mager (7) stand deutlich besser, hatte jedoch mit Zeitproblemen zu kämpfen. Als der rettende 40. Zug erreicht war, nach dem es weitere 50 Minuten Zeit hinzugibt, streckte sein Spielpartner die Waffen.
Am Spitzenbrett siegte Neuzugang GM Nijat Abasov. Im Mittelspiel gewann er einen Bauern, opferte danach eine Figur, um den gegnerischen Monarchen zu bedrängen. Hier fand sein Gegenüber nicht die richtigen Züge, um ihn zu verteidigen. Schlussendlich musste Abasov nur noch einem Dauerschach ausweichen, um zu gewinnen.
Der nächste Erfolg gelang GM Luca Shytaj (3), der zwei Bauern opferte, um den König seines Kontrahenten gefährlich in der Mitte zu halten. Dies gelang, sodass ein klarer Sieg heraussprang.
Im Gefühl der deutlichen Führung einigte sich Enrico Krämer an Tisch 8 mit seinem Gegner auf Remis. Nachdem er zwischenzeitlich glatt auf Verlust stand, kämpfte er sich heran und hatte am Ende selbst Siegchancen.
Einen weiteren halben Zähler steuerte IM Gabor Kovacs (6) bei, der im Mittelspiel den Gewinn ausließ und sich danach trotz aktiverer Figuren nicht durchsetzen konnte.
Ebenfalls remis spielte sein Landsmann und Brettnachbar GM Adam Horvath, der im Endspiel einen Bauern opferte, um einen anderen Bauern voranzutreiben. Doch auch hier blieb der volle Erfolg aus.
Die einzige Niederlage des Tages musste Neuzugang GM Antonios Pavlidis (2) quittieren, der nach einer Unachtsamkeit am Beginn des Mittelspieles einen Bauern geben musste. Danach spielte sein Kontrahent sehr genau und ließ ihm keine Chance.
Durch den 5:3-Erfolg ist der Saisonstart geglückt, die schweren Brocken warten jedoch noch auf die Pfälzer.

14.10.2018: Erster Saisonsieg für die Zweite!
Am zweiten Spieltag der 2. Rheinland-Pfalz-Liga konnten wir am Sonntag gegen die Schachfreunde aus Niederkirchen erstmals mit 5,5:2,5 die Oberhand behalten. Unter dem Strich spiegelt dieses Ergebnis den Gesamtverlauf des Kampfes sehr gut wider. Den ersten vollen Punkt des Tages konnte Simon Commercon an Brett 4 einfahren. Nachdem er die gegnerische Dame in die Brettmitte gelotst hatte, gewann er einen Bauern bei weiterhin aktiver Stellung. Diese nutzte er später noch zu einem weiteren Bauerngewinn, womit die Partie im Endspiel entschieden war. In der Folge erhöhte Enrico Krämer an Brett 7 auf 2:0. Seinem Gegenüber gelang es zu spät, seinen Königsflügel zu entwickeln. Die unsichere Stellung des weißen Monarchen und die Verwundbarkeit der weißen Dame ermöglichten ihm, zunächst einen Bauern einzuheimsen und später die Stellung entscheidend zu öffnen. Den nächsten Sieg steuerte Pascal Flierl an Brett 6 mit den weißen Steinen bei. Seine Stellung wirkte fast durchgängig ausgeglichen, erst ein zweizügiger Figureneinsteller des Schwarzen ließ die Waage sofort zugunsten Pascals kippen. Am Spitzenbrett einigten sich Adam Horvath mit Oleg Yakovenko auf Remis. Mit noch knapp einer Minute für 20 Züge auf der Uhr Adams die richtige Entscheidung, wobei auch die Stellung absolut ausgeglichen war und die Punkteteilung mehr als nur rechtfertigte. Beim Stand von 3,5:0,5 sorgte Gediminas Sarakauskas an Brett 3 zur Beruhigung aller für die Entscheidung an diesem Tag. In einer scharf geführten Partie mit wechselseitigen Rochaden gelang es ihm erst im Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern die weiße Stellung zu überspielen. Ausschlaggebend waren die aktivere Stellung seines Turms und Läufers sowie ein weit vorgeschobener Bauer auf h3, der nach Eroberung seines weißen Pendants auf h2 ungehindert durchmarschieren konnte. Mit Fortuna im Bunde war dann Ingo Gellendin an Brett 8. Nach einer Unachtsamkeit im Mittelspiel büßte er in aussichtsreicher Stellung einen Bauern ein. Obwohl sein Gegner diesen Mehrbauern in einen Freibauern verwandeln und zugleich die weitaus aktivere Figurenstellung für sich behaupten konnte, bot er Remis an, welches Ingo sogleich annahm. Zuletzt liefen noch die Partien von Sandor Horvath an Brett 5 und die unseres Neuzugangs Anatole Vlachos an Brett 2. Die Kiebitze waren sich weitgehend einig, dass es sich dabei um Endspiele handelte, die "totremis" seien. Sandor konnte seine leichten Positionsvorteile gegen einen glänzend aufspielenden Elias Müller nie zu einem entscheidenden Plus ausbauen, so dass die Punkteteilung im Turmendspiel sie logische und gerechte Folge war. Mehr wollte jedoch Anatole in einem Turmenspiel mit zusätzlich ungleichfarbigen Läufern. Er verschärfte die Stellung fortlaufend und ging immer höheres Risiko. Da Marius Lauer an diesem Tag jedoch partout nur gute Züge spielen wollte, schlug dieses Unternehmen fehl und Anatole überzog zu sehr. Entscheidender Materialverlust war die Folge.
Nach zwei Spieltagen stehen wir jetzt mit 3:1 Punkten auf Platz 4 der Tabelle. Gegen die drei mit 4:0 Punkten vor uns positionierten Teams spielen wir nun hintereinander. Nach dem heißen Sommer stehen uns nun auch noch ein heißer Herbst und Winter mit lauter Spitzenspielen ins Haus.

23.09.2018: Mit 4:4 trennte sich die Zweite zum Saisonauftakt der 2. Rheinland-Pfalz-Liga von der zweiten Vertretung des SK Frankenthal. Unter dem Strich eine leistungsgerechte Punkteteilung, die auf eine spannende Spielzeit schließen lässt.
Mit einem sehenswerten Königsangriff brachte uns Tamas Horvath früh in Führung. Allzu lange hielt diese jedoch nicht, da es Ingo Gellendin an Brett 8 leider nicht gelang, seine Figuren aus einem "Franzosen" heraus zu befreien. Für Pascal Flierl und Sandor Horvath war nach teils wechselvollem Spiel am Sonntag nicht mehr als ein Remis drin. Die Schlüsselpartie fand dann an Brett 7 statt. Thomas Theel konnte sich einen Mehrbauern erarbeiten, fand dann aber bei knapper werdender Bedenkzeit nicht immer die beste Fortsetzung. Am Ende erstürmten alle schwarzen Figuren seine Königsstellung, womit die Gastgeber 3:2 in Führung gehen konnten. Die drei noch laufenden Partien zeigten mehr oder wenige deutliche Remistendenzen. Simon Commercon besaß im Endspiel zwar das Läuferpaar, dieses konnte aber aufgrund der ungünstigen Bauernformation nicht seine volle Kraft entfalten. Auch Enrico Krämer musste seine Siegbemühungen am Ende einstellen und so mündeten beide Partien zwangsläufig in ein Remis. So hingen Wohl und Wehe von Attila Csonka am Spitzenbrett ab. Zwar konnte Attila immer leichte Positionsvorteile verzeichnen, aber keiner der Kiebitze vermochte für lange Zeit den Ausgang der Marathonpartie des Tages zu prognostizieren. Zuletzt gab die aktive Stellung seines Turms den Ausschlag zu seinen Gunsten. Damit ist die Zweite zum Saisonauftakt gerade nochmal mit einem blauen Auge davongekommen.
Am 14.10. 2018 gastiert der nach einem fulminanten 7:1-Auftaktsieg gegen Lambsheim aktuelle Tabellenführer Niederkirchen zum ersten Heimspiel in Schwegenheim. Auch dieser Kampf verspricht also hochklassige Partien. Schon der erste Spieltag zeigt deutlich, dass es in der 2. Rheinland-Pfalz-Liga viele kampf- und spielstarke Mannschaften gibt und der von Vielen für uns vorausgesagte einsame Durchmarsch kein Selbstläufer wird. Jetzt heißt es, kräftig Punkte zu sammeln.

31.08.2018: Richard Sommer gewinnt den Schnellschach-Sommerpokal:
Sommer konnte sich bei vier Turnierteilnahmen souverän mit 19,5 Punkten durchsetzen. Es folgten Thorsten Kunz (16,5/4), Peter Flörchinger (12,5/4) und Wilhelm Kannegießer (10/3) vor weiteren 10 Teilnehmern.

06.05.2018: Schach: Finale des Bezirks in Bellheim – Vier Speyerer Mannschaften an den Brettern:
Das Finale aller Bezirksligen fand in diesem Jahr in Bellheim statt. Drei von vier der beteiligten Mannschaften der SG Speyer-Schwegenheim konnten sich in die Siegerlisten eintragen.
Die fünfte Vertretung schaffte es völlig überraschend, die Meisterschaft der Bezirksklasse zu erringen und in die Bezirksliga aufzusteigen. Möglich wurde dies durch einen knappen 3,5:2,5 Erfolg gegen Jockgrim II. Anas Shabib, Stefan Divljak und Hans Gärtner, der alle Saisonspiele gewann, legten den Grundstein zu diesem Erfolg. Joachim Reese steuerte das Remis bei.
In der Endtabelle liegt das Team mit 14:4 Punkten knapp vor Neuburg, das als Favorit in die Saison gestartet war. In der Bezirksliga trifft das Team auf die dritte Mannschaft, welcher der anvisierte Aufstieg in die 2.Pfalzliga nicht gelang, aber immerhin Vizemeister wurde. Im letzten Spiel gelang der Vertretung trotz Unterzahl ein klarer 5,5:2,5 Sieg gegen Sonderheim. Clemens Sprenger, Michael Schreck, Roger Kühn, Ralf Schlindwein und Wilhelm Kanngießer, der die meisten Brettpunkte erspielte, gewannen ihre Partien. Thorsten Kunz hielt remis. In der Schlusstabelle liegt die Mannschaft mit 15:3 Punkten hinter Meister Caissa Jockgrim.
Der vierten Mannschaft gelang in der Bezirksklasse ein 5:1 Kantersieg gegen Maxau-Wörth II. Wolfgang Boeck, Christian Benz, Werner Hartz und Lukas Drescher siegten, Helmut Camin und Walter Holzer spielten remis. Mit 7:11 Zählern landete das Team auf Rang acht.
In der Kreisliga konnte die sechste Vertretung gegen Hagenbach III beim 2:2 einen Punkt erringen. Die Siege verzeichneten Julian Stein und Henry Varel. In der Endtabelle belegt der Aufsteiger mit 8:8 Zählern Rang drei. (pf)

01.05.2018: Die SG Speyer-Schwegenheim ist sportlich aus der Schachbundesliga abgestiegen. Bei der gemeinsamen Schlussrunde in Berlin gab es nach der vermeidbaren 3:5-Schlappe gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten SV Hofheim zwei befürchtete und erwartete Niederlagen. Gegen die OSG Baden-Baden (0,5:7,5) und den SV Hockenheim (2:6) gab es für die Pfälzer nichts zu holen. Am Ende steht 14. Tabellenplatz und man muss hoffen, dass wie im Vorjahr der eine oder andere Verein seine Spielberechtigung für die Bundsliga zurückgibt. (weiterlesen)
 
13.04.2018: Oliver Prestel gewinnt die Clubmeisterschaft 2018 mit 13 Punkten aus 14 Partien:
Oliver Prestel ist  der neue Clubmeister 2018 der SG Speyer-Schwegenheim. Der vom SC Bellheim in die Domstadt gewechselte Spieler, der bereits in der Bundesliga Erfahrung sammelte,  gewann mit 13 von 14 möglichen Punkten das längste Vereinsturnier. Dass er nicht problemlos durchmarschieren konnte, lag an der Stärke der Konkurrenz. Clemens Sprenger, Peter Flörchinger und Thorsten Kunz, die drei Erstplatzierten des Vorjahres, lieferten sich mit ihm lange einen Kampf auf Augenhöhe. (weiterlesen)

10./11.03.2018: Die stärkste Schachliga der Welt erobert Westheim:
Die Runden 11 und 12, Heimspielrunden der SG Speyer-Schwegenheim in der Schachbundesliga, wurden vom SC Westheim ausgerichtet und im dortigen Bürgerhaus gespielt. Als Ergebnis brachten sie den Hausherren ein zu hoch ausgefallenes 2:6 gegen den SV Werder Bremen sowie ein glückliches 4:4-Unentschieden gegen den SV Mülheim-Nord. (weiterlesen)

09.03.2018: Erfolg in der Kreisliga und guter Start in die Nachwuchsliga:
In einem Nachholspiel der Kreisliga gelang der 6. Mannschaft der SG Speyer-Schwegenheim ein 3:1 gegen Westheim. Die Punkte holten Julian Stein, Maximilian Wittmer und Henri Varel. Damit liegt die Mannschaft momentan als Aufsteiger mit 7:5 Punkten auf einem guten dritten Platz.In der letzten Runde folgt das Spiel gegen das starke Team aus Hagenbach, das noch Meisterschaftschancen hat. Hier wird die Mannschaft bei der zentralen Endrunde versuchen, ihren Tabellenplatz zu verteidigen.
Die Mannschaft der SG Speyer-Schwegenheim konnte in der ersten Runde der Nachwuchsliga die Gäste aus Bellheim mit 2,5:0,5 bezwingen. Beide Teams traten aufgrund der Grippewelle ersatzgeschwächt an. Benedikt von Pückler und Bogdan Sharshatkin konnten ihre Partien gewinnen, Anton Lischer holte in seiner allerersten Turnierpartie ein beachtliches Remis.
 
24./25.02.2018: Wie befürchtet kommt die SG Speyer-Schwegenheim ohne Punkte vom Bundesligawochenende in Aachen zurück. Nach der herben 0,5:7,5-Schlappe am Samstag gegen die SG Solingen gab es am Sonntag eine erträgliche 2,5:5,5-Niederlage gegen Gastgeber DJK Aachen. (weiterlesen)
 
03./04.02.2018: Das erfolgreichste Wochenende seit Zugehörigkeit zur Schachbundesliga gelang der SG Speyer-Schwegenheim in Norderstedt. Nach einem etwas glücklichen 4,5:3,5-Sieg gegen den Hamburger SK am Samstag wurden die Gastgeber SK Norderstedt am Sonntag verdient mit 5:3 in die Schranken gewiesen. Mit diesen vier Punkten steht man nun mit 7:9 Punkten auf dem 10. Tabellenplatz und hat sich Luft im Abstiegskampf verpasst. (weiterlesen)

17.12.2017: Tabellenführung erfolgreich behauptet:
Mit 6:2 behielt die Zweite am 5. Spieltag der 1. Pfalzliga gegen die zweite Vertretung des SK Ludwigshafen die Oberhand. Bereits nach knapp einer halben Stunde Spielzeit gingen die Hausherren an Brett 2 durch IM Ivan Sredojevic mit 1:0 in Führung. Dabei kam ihm ein Blackout seines Gegenübers zu Nutzen. Den nächsten vollen Punkt steuerte Enrico Krämer an Brett 6 bei. In einer feinen Positionspartie war der Schwarze am Ende nicht mehr in der Lage, alle Drohungen der aktiven weißen Figuren abzuwehren. In der Folge erhöhte die Familie Berend an den Brettern 3 und 4 durch souverän herausgespielte Siege auf 4:0. Den letzten Einzelsieg der Heimmanschaft errang Oliver Prestel an Brett 7. In einer nicht immer einfach zu spielenden Stellung übersah sein Gegner am Ende eine Mattwendung. Pascal Flierl fand an Brett 5 nicht den richtigen Plan und musste sich erstmals in dieser Saison mit einem Remis begnügen. Das gleiche Schicksal ereilte IM Gediminas Sarakauskas an Brett 1. Gegen einen glänzend aufgelegten Dr. Andreas Gypser war nicht mehr als eine verdiente Punkteteilung drin. In der längsten Partie des Tages musste sich Thomas Theel lange mit einem Minusbauern den Gewinnversuchen Hermann Kriegers erwehren. Am Ende entschied jedoch die schwarze Bauernphalanx am Damenflügel dem Tag. Mit jetzt 10:0 Mannschaftspunkten wurde die Tabellenführung erfolgreich behauptet.

9./10.12.2017: Am dritten Wochenende der Schachbundesligasaison 2017/18 trat die SG Speyer-Schwegenheim in Baden-Baden gegen die Schachfreunde Berlin sowie den USV Dresden an. Wie befürchtet gab es zwei Niederlagen. Während das 2:6 gegen Berlin recht deutlich ausfiel, war beim 3,5:4,5 gegen die Sachsen eine Überraschung wie im Vorjahr möglich. (weiterlesen)

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25.11.2017: Unser Nachwuchsspieler Julian Stein hat im Rahmen einer Simultanveranstaltung ein Remis gegen Ex-Weltmeister Anatoly Karpov erreicht ! (weiterlesen)

11. / 12.12.2017: Als Tabellenschlusslicht reiste die SG Speyer-Schwegenheim am vergangenen Wochenende nach München, um sich dort mit dem FC Bayern München und dem gastgebenden MSA Zugzwang zu messen. Nach einem nicht ganz die Erwartung erfüllenden 4:4-Unentschieden am Samstag gegen die Schachabteilung des Fußball-Rekordmeisters versöhnte ein deutlicher 6:2-Erfolg an Sonntag gegen die Schachakademie.  (weiterlesen)
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12.11.2017: Kantersieg für die zweite Vertretung der SG Speyer-Schwegenheim
Auch am 3. Spieltag der 1. Pfalzliga blieben die Punkte bei uns. Gegen die Schachfreunde aus Landau gelang dabei erstmals seit vielen Jahren wieder ein 8:0-Erfolg. Die zahlenmäßige Überlegenheit der Heimmannschaft machte sich zuerst an den Spitzenbrettern bemerkbar. IM Jivko Bratanov brachte uns recht früh mit 1:0 in Führung. Die am Königsflügel zu früh ins Spiel gebrachte weiße Dame wurde dabei Opfer der schwarzen Steine. An Brett 2 konnte Simon Commercon schon in der Eröffnung mit seiner Dame auf b7 einen Bauern erobern. In der Folge gelang es Schwarz nicht mehr, seine Figuren zu aktivieren. IM Ivan Sredojevic benötigte an Brett 3 schon die Zeitnot seines Gegenübers, um eine eigentlich ausgeglichene Stellung in entscheidenden Materialvorteil umzumünzen. Beim Zwischenstand von 3:0 gelang es Thomas Theel an Brett 7 in einem Endspiel mit Mehrbauern auf 4:0 zu stellen. Mehr Mühe hatte Oliver Prestel an Brett 6. Trotz Mehrqualität musste sein offenliegender Könige gleich mehrere Attacken der schwarzen Angriffswellen abwehren. Mit Fortune und Können überstand er all dies, so dass der Materialvorteil letztlich den Ausschlag gab. Enrico Krämer sicherte sich an Brett 5 frühzeitig das Läuferpaar im Austausch für einen Turm. Die dann entstandene Stellung war sehr angenehm zu spielen und kontinuierlich verbesserbar. Als dann auch noch ein Bauer am Damenflügel verlorenging, musste Weiß die Segel streichen. Einen offenen Schlagabtausch gab es an Brett 8 zu bestaunen. In einer offenen Stellung opferte Ingo Gellendin auf h7 einen Springer. Die daraus resultierenden Drohungen im Verbund mit der Aktivität der weißen Figuren waren am Ende nicht mehr zu parieren. Nach 4 Stunden Spielzeit stand es 7:0. Pascal Flierl musste dann über die volle Distanz gehen. Er ging mit einem Mehrbauern ins Endspiel, musste aber stets auf den auf e4 postierten Springer aufpassen. Erst als es ihm gelang, die Damen zu tauschen, durften die Kiebitze aufatmen. Am Ende stand ein verdienter 8:0-Erfolg, mit dem die Tabellenführung verteidigt werden konnte. (cs)

01.11.17: Josef-Lennartz-Jugend-Open in Schwegenheim gut besucht.
An Allerheiligen bot die Schachgemeinschaft Speyer-Schwegenheim in einem offenen Jugendturnier einmal mehr dem Nachwuchs die Gelegenheit, sich mit Altersgenossen anderer Vereine zu messen. Wilhelm Kannegießer und Richard Sommer, die beiden Vorsitzenden der SG, zeigten sich zufrieden darüber, dass immerhin 46 Nachwuchsspieler den Weg ins Schwegenheimer Bürgerhaus gefunden hatten. (weiterlesen)

22.10.2017: Am vergangenen Wochenende startete die SG Speyer-Schwegenheim in ihre zweite Schach-Bundesligasaison. Mit den Schachfreunden Deizisau sowie dem SK Schwäbisch Hall warteten gleich zum Anfang zwei dicke Brocken auf den Abstiegskandidaten aus der Pfalz, sodass hier größtenteils auf Legionäre verzichtet und junge Spieler aus den eigenen Reihen berücksichtigt wurden. So waren zwei klare Niederlagen einkalkuliert. Am Ende gingen beide Begegnungen standesgemäß, nach dem Spielverlauf aber jeweils zu deutlich mit 1,5:6,5 verloren. (weiterlesen)

Offene Clubmeisterschaft 17/18 hat am 13.10.2017 begonnen


10.09.2017: Auftakt nach Maß in der 1.Pfalzliga:
Mit 6,5:1,5 behielt die Zweite zum Saisonauftakt bei Mitaufsteiger Schifferstadt die Oberhand. Dabei wurden wir im Lokalderby unserer Favoritenrolle gerecht. Den ersten Punkt des Tages konnte Gediminas Sarakauskas am Spitzenbrett für sich verbuchen. Nach feinem Positionsspiel gelang es ihm, mit Springer und Turm in die gegnerische Stellung einzudringen und dadurch unparierbare Drohungen aufzustellen.
In der Folge vermochte es Oliver Prestel an Brett 7, sich peux à peux aus einer schwierigen Stellung zu befreien. Nach Abwehr aller Gefahren und Abtausch einiger Figuren entschieden zwei verbundene Freibauern am Damenflügel den Tag. Beim Stand von 2:0 regierte plötzlich geballte Frauen-Power die Szenerie. Sollte noch irgendwer der Auffassung gewesen sein, Frauen würden zahm und ohne Biss Schach spielen, wurde er hier eines Besseren belehrt. Zunächst gelang es Elvira Berend an Brett 3 mit den weißen Steinen auf c6 einen Bauern zu platzieren. Dieser schränkte die schwarzen Figuren massiv in ihrer Beweglichkeit ein. Christoph Holz wehrte sich tapfer, nach einer Kombination nebst entscheidendem Königsangriff musste er jedoch die Waffen strecken.
Danach war es Laura Kovacs an Brett 8, die den einzigen vollen Punkt für Schifferstadt an diesem Tag einfuhr. In einer Stellung mit entgegengesetzten Rochaden war die Frage von Anfang an nur: "Wer ist schneller?" Letztlich war es Ingo Gellendins König, der nach einem schönen doppelten Turmopfer zuerst blank lag. Gegen die weiße Monarchin war dann kein Kraut mehr gewachsen.
An Brett 4 musste sich Enrico Krämer mit einem Remis begnügen. Zwar gelang es ihm schon in der Eröffnung einen Bauern zu gewinnen. Der Preis hierfür war jedoch ein eingeschlossener Läufer auf c8. Die Aktivität der Weißen wog den Mehrbauern auf, so dass die Punkteteilung in Ordnung ging.
Beim Zwischenstand von 3,5:1,5 hatten wir drei Matchbälle. Gleich den ersten verwandelte Fred Berend an Brett 2. Schon nach der Eröffnung hatte er die etwas aktiveren Figuren. Am Ende entschieden auch hier zwei weit vorgerückte verbundene Freibauern den Ausgang der Partie. Somit rangen nur noch Pascal Flierl (Brett 5) und Thomas Theel (Brett 6) in ihren Endspielen um den vollen Punkt. Thomas hatte dabei mit einem Bauernendspiel mit einem Mehrbauern die vermeintlich leichtere Aufgabe. Am Ende blieb genau der eine, entscheidende Bauer übrig. Pascal gelang es nach zähem Ringen in ein Springerendspiel mit Mehrbauer einzubiegen. Der und die aktivere Stellung gaben auch hier den Ausschlag zum letzten Punktgewinn in diesem Mannschaftskampf. (cs)

01.09.2017:
Oliver Prestel gewinnt den Sommerpokal 2017:
Oliver Prestel konnte sich in den Turnieren um den Sommerpokal knapp mit 16 Punkten aus vier gewerteten Turnieren vor Michael Schreck (15,5 / 4) und Thorsten Kunz (15 / 4) durchsetzen. Auf den weiteren Plätzen folgen Clemens Sprenger (12 / 3), Peter Flörchinger (11 / 4) und Wilhelm Kannegießer (11,5 / 4).

24.06.2017: Peter Flörchinger Pfälzischer Vizemeister der Senioren im Schnellschach 2017:
Erfolgreich vertrat Peter Flörchinger die SG Speyer-Schwegenheim bei der Pfälzischen Senioren-Schnellschach-Einzelmeisterschaft. Hinter dem FIDE-Meister Peter Kargoll vom gastgebenden SK Frankenthal blieb er ohne Niederlage und errang die Vizemeisterschaft.
15 Akteure ab 60 Jahre hatten sich eingefunden, um diese Meisterschaft zu bestreiten, die auch Aktiven anderer Verbände sowie vereinslosen Spielern offen stand. Sieben lange Runden lagen vor der Konkurrenz, denn in jeder Partie standen 25 Minuten Bedenkzeit zur Verfügung. Flörchinger, aufgrund seiner Wertungszahl an Nummer fünf gesetzt, setzte sich gemeinsam mit Kargoll sofort an die Spitze des Feldes. Die beiden ersten Siege gegen Hans Schickedanz (SK Frankenthal) und Stephan Henke (vereinslos) musste er sich im Endspiel hart erkämpfen. Doch beim anschließenden Remis gegen Favorit Kargoll unterstrich er seine Titelambitionen. Ab der vierten Runde zeigte er sowohl spielerisch als auch konditionell keine Schwäche und konnte so den zweiten Platz halten. Taktisch geschickt nahm er zwei Remisangebote gegen Waldemar Höhler (SK Sandhausen) sowie Rainer Klaus (SK Frankenthal)  an und schonte Kräfte. Eindrucksvoll war sein Endspielsieg gegen Gisbert Dickel (Schachhaus Ludwigshafen), dessen Läuferpaar er ausmanövrierte. In der letzten Partie gewann er rasch einen Turm gegen einen Springer, wonach Klaus Schröder (SK Karlsdorf) sofort aufgab. Am Ende lag nur Kargoll, der bei zwei Punkteteilungen auf sechs Punkte kam, knapp vor Flörchinger (5,5). Der dritte Preis ging an den ebenfalls unbesiegten Höhler (5), der vierte an Dickel (4,5)

20.05.2017: Souveräner Sieg in der Nachwuchsliga: Die Jugendmannschaft der SG Speyer-Schwegenheim konnte in der diesjährigen Nachwuchsliga souverän den Titel erringen. Nachdem das Team im Vorfeld mit drei Siegen den Grundstein für diesen Erfolg gelegt hatte, ließ es in der zentralen Endrunde in Hagenbach drei weitere Siege folgen.
Zunächst konnte die zweite Auswahl der Gastgeber mit 3:1 besiegt werden. Nach klaren Siegen von Julian Stein und Luis Wenzl konnte Maximilian Wittmer seine Partie etwas glücklich für sich entscheiden und den Mannschaftssieg sicherstellen. Diesem Erfolg ließ die Mannschaft ein klares 4:0 gegen Hagenbach I folgen, wobei sie auch von zwei kampflosen Siegen profitierte. Somit stand die Mannschaft bereits vor der Schlussrunde als Meister fest. Dennoch ließen die Jungs in ihrer Konzentration auch hier nicht nach und siegten auch gegen Bellheim I deutlich mit 3,5:0,5.
Am Ende ist eine überlegene Meisterschaft mit 12:0 Punkten zu verbuchen. Die Plätze 2 und 3 gingen an die Teams aus Landau und Hagenbach mit jeweils 8:4 Punkten. In der erfolgreichen Mannschaft zeichneten sich Julian Stein (5,5/6), Luis Wenzl (5/5), Valentin Calenborn (4/5) und Maximilian Wittmer (3,5/4) als besonders zuverlässige Punktesammler aus. (tk)

19.05.2017: Simon Commercon Schnellschach-Vizemeister von Rheinland-Pfalz: Bei den SBRP-Schnellschachmeisterschaften sicherte sich Simon heute in Mainz mit 5,5 Punkten aus 7 Partien die Vizemeisterschaft, punktgleich hinter FM Johannes Carow, der sich hauchdünn mit einem Plus von 0,5 Buchholzpunkten duchsetzen konnte. (jr) Weitere Einzelheiten beim SBRP

15.05.2017: SG Speyer-Schwegenheim bleibt erstklassig
Aufgrund des Rückzuges der SG Trier und des Aufstiegsverzichtes des Meisters aus der 2. Bundesliga Ost wird die SG Speyer-Schwegenheim auch in der Saison 2017/18 wieder in der Schachbundesliga an die Bretter gehen dürfen. Geplant ist hierbei von der Vereinsführung, den Klassenverbleib zu nutzen, um mehr regionale Spieler der entsprechenden Spielstärke in den Spielbetrieb einzubauen und ihnen die Möglichkeit zu bieten, Erfahrungen in der Bundesliga zu sammeln. (rs)

14.05.2017: Großer Erfolg für Clemens Sprenger im Schach: Finalist im Pokalfinale des Landes 2017:
Clemens Sprenger, einer der besten Amateure der SG Speyer-Schwegenheim, steht im Pokalfinale des Pfälzischen Schachbundes 2017. Diese Veranstaltung begann im Winter auf Bezirksebene und setzt sich nun auf Landesebene fort. Sprenger traf am Wochenende in Hütschenhausen mit den Qualifizierten der übrigen Bezirke zusammen. Dort behauptete er sich gegen die starke Konkurrenz und stieß bis ins Endspiel vor. Das Viertelfinale bestritt er gegen Volker Louis vom SK Frankenthal. Diesen Vergleich gewann er trotz eines Materialverlustes durch ein überraschendes Matt. Länger brauchte er, um sich anschließend im Halbfinale gegen den Herxheimer Oliver Prestel durchzusetzen. Die Partie endete remis und zwei Blitzpartien mussten über das Weiterkommen entscheiden. Aus beiden Spielen ging Sprenger als Sieger hervor, sodass er das Landesfinale gegen Markus Müller vom SK Hütschenhausen bestreiten wird. (pf)

05.05.2017: Gold und Bronze für die SG Speyer-Schwegenheim!
Mit phänomenalen 15/15 (!) Punkten sicherte sich Thorsten Kunz am 05.05. in Hagenbach den Titel des Bezirksblitzeinzelmeisters 2017! Dabei ließ er zahlreiche höherbewertete Blitzspezialisten hinter sich und gönnte keinem seiner Spielpartner auch nur ein Remis. Ein Start-Ziel-Sieg wie aus dem Lehrbuch. Vor einer solchen Leistung muss man den Hut ziehen.
Ebenfalls auf dem Treppchen landete Peter Flörchinger. Mit respektablen 11,5/15 Punkten sicherte er sich Platz 3 und rundete damit den Gesamterfolg für die SG ab. (cs)

05.05.2017: Erfolgreicher Start in der Nachwuchsliga (weiterlesen)

01.05.2017: Die SG Speyer-Schwegenheim musste beim Saisonfinale der Schachbundesliga in Berlin gegen die OSG Baden-Baden, den SV Mülheim-Nord und die SG Solingen antreten, drei Gegner, die allesamt unter den ersten fünf der Tabelle zu finden waren. So gab es die drei befürchteten Niederlagen und mit Platz 14 unter 16 Mannschaften bei 5:25 Punkten voraussichtlich den direkten Wiederabstieg in die 2. Liga. (weiterlesen). Partien nachspielen

30.04.2017: Die zweite Mannschaft sichert sich mit 6,5:1,5-Erfolg gegen Herxheim die Meisterschaft in der 2. Pfalzliga Ost
Mit 6,5:1,5 setzte sich unsere 2. Mannschaft am vergangenen Sonntag gegen Hexheim durch und schaffte mit 15:3 Punkten nach zwei "unterschiedlichen Saisonhälften" den Aufstieg in die 1. Pfalzliga. (weiterlesen)

08./09.04.2017: Heimspielrunde der Bundesliga:
Am vergangenen Wochenende standen für die SG Speyer-Schwegenheim beim Heimspiel zwei wichtige Partien im Kampf um den Klassenerhalt an. Gegen die Berliner Mannschaften Schachfreunde und Tegel mussten mindestens zwei Punkte her, um den Klassenerhalt noch in Reichweite zu haben. Am Ende standen zwei Niederlagen, sodass man in der Pfalz auf ein Wunder hoffen muss, um den direkten Wiederabstieg doch noch zu vermeiden.
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02.04.2017: 6. Mannschaft überlegener Sieger in der Kreisklasse:

Eine vollkommen überraschende und am Ende sogar sehr deutliche Meisterschaft erreichte die 6. Mannschaft der SG Speyer-Schwegenheim in der Kreisklasse Südost. Die ausschließlich aus jugendlichen Nachwuchsspielern bestehende Mannschaft gehörte zu Beginn nicht unbedingt zum Favoritenkreis, eine klare Auftaktniederlage in Westheim schien diese Erwartungen zu bestätigen. Anschließend konnten sich die Jungs steigern und standen nach einem Sieg und zwei Unentschieden mit 4:4 Punkten im Mittelfeld der Tabelle. Was folgte, war ein so nicht zu erwartender Siegeszug des Teams. Sämtliche Gegner wurden in der Folge besiegt, auch die Revanche gegen die in der Hinrunde noch siegreichen Westheimer glückte. So gelang es dem Team, sich den Titel bereits vor der letzten Runde zu sichern. Am Ende standen in der insgesamt ausgeglichenen Liga 16:4 Punkte und ein Vorsprung von vier Mannschaftspunkten auf den Zweitplatzierten zu Buche. Das Team zeichnete sich durch ihre große mannschaftliche Geschlossenheit aus. Julian Stein steuerte 5 Punkte zu dem großen Mannschafserfolg bei, Valentin Calenborn und Maximilian Wittmer jeweils 4,5 Punkte, Henri Varel, Benedikt von Pückler und Luis Wenzl konnten jeweils 3 Punkte erzielen. Nach diesem überraschenden Erfolg freut sich das Team auf die nächste Saison in der Kreisliga, um auch dort für einige Überraschungen zu sorgen! (tk)

25.03.2017: Simultanschachveranstaltung mit Elisabeth Pähtz gegen 22 Gegner war ein voller Erfolg.
SiegerfotoJulianStein
Der Eingangsbereich der Postgalerie lud am Samstag zahlreiche am Schach interessierte Besucher zum Verweilen ein. Sie war gleichsam die Bühne für eine Simultanvorstellung von Elisabeth Pähtz, der besten deutschen Schachspielern. Eingeladen von der SG Speyer-Schwegenheim stellte sie sich einer Mischung aus Jugendlichen, Aktiven und Senioren zum Vergleich. Gut drei Stunden zog die Veranstaltung mit der prominenten Schachspielerin die am Schach Interessierten in ihren Bann. Souverän und locker drehte die weibliche Großmeisterin ihre Runden. Wie nicht anders zu erwarten, wurde es für sie kein Spaziergang, denn unter den 22 männlichen Gegnern befanden sich mehrere erfahrene und spielstarke Akteure. Ausgerechnet das Speyerer Nachwuchstalent Julian Stein konnte der Meisterin die einzige Niederlage zufügen, nachdem diese einen Turm einstellte. Mit der Dezimierung der Konkurrenz bekam sie auch die übrigen Partien in den Griff, in welchen sie teilweise Material eingebüßt hatte. Immerhin konnten sich Clemens Sprenger, Peter Flörchinger, Niklas Thumm, Thorsten Kunz, Hans Gärtner, Stefan Divljak, Valentin Calenborn und Thorsten Karn (Bellheim) über ein Remis freuen. Elisabeth Pähtz entschied dreizehn Partien zu ihren Gunsten. Das Endergebnis von 17:5 (13 Siege - 8 Unentschieden - 1 Niederlage) ist sowohl für sie als auch für ihre Gegnerschaft ein respektables Resultat. (pf)

18./19.03.2017: Die neunte und zehnte Runde der Schachbundesliga führte die SG Speyer-Schwegenheim in den Norden der Republik. Dabei musste der Aufsteiger gegen den gastgebenden Hamburger SK sowie die Schachabteilung des SV Werder Bremen antreten – keine leichte Aufgabe, befanden sich die Gegner auf den Plätzen 7 und 5 im oberen Mittelfeld der Tabelle. Die Spieler der SG konnten gut dagegenhalten, am Ende standen sie jedoch nach dem 2,5:5,5 gegen Hamburg und dem 3:5 gegen Bremen zwei Mal mit leeren Händen da.
Die Misere fing am Samstag schon auf dem Weg nach Hamburg an, als ausgerechnet der Zug, mit dem der Mannschaftsführer unterwegs war, wegen technischen Problemen ausfiel und die Mannschaft vom eingesprungenen 1. Vorsitzenden geführt wurde. Zu allem Überfluss befand sich auch ein Spieler des Teams im gleichen Zug, der schließlich mit fast dreieinhalb Stunden Verspätung in Hamburg einlief. Aufgrund der Karenzzeitregelung war es der letzte Zug, mit dem der Spieler an diesem Tag zu tun hatte: Am Brett durfte er keinen mehr ausführen, der Hamburger SK führte bereits 1:0. (weiterlesen)

-> Partien nachspielen

18./19.02.2017: Am vierten Bundesliga-Wochenende der Saison 2016/17 musste die SG Speyer-Schwegenheim in Baden-Baden gegen die Tabellennachbarn aus Aachen und Trier antreten. In beiden Begegnungen waren die Kontrahenten leicht favorisiert, sodass der eine Mannschaftspunkt, der am Ende gegen Aachen heraussprang, durchaus im Bereich der Erwartung lag.
Bei der Samstagsbegegnung gegen DJK Aufwärts Aachen lief zunächst wenig nach Plan: Bereits nach weniger als zwei Stunden sah es nach einer klaren Niederlage aus: An mehreren Brettern waren Verluststellungen entstanden, an manchen Tischen sah es zwar gut aus, signifikant auf Gewinn stand aber keiner der pfälzer Spieler. (weiterlesen)

-> Partien nachspielen

18./19.02.: Bundesliga-Runden 7 und 8 inBaden-Baden: Am kommenden Wochenende werden in der Schachbundesliga die Runden 7 und 8 gespielt. Aufsteiger SG Speyer-Schwegenheim, mit 4:8 Punkten derzeit erwartungsgemäß im Kampf um den Klassenerhalt, tritt dabei in Baden-Baden gegen die punktgleichen Tabellennachbarn aus Aachen (Samstag, 14 Uhr) und Trier (Sonntag, 10 Uhr) an. Die Pfälzer sind in beiden Begegnungen Außenseiter, jedoch immer für eine Überraschung gut, konnte doch im November an gleicher Stelle das favorisierte Team von USV TU Dresden geschlagen werden. Gespielt wird im Kulturhaus LA8, was durch seine Lage im Kurpark Zuschauern auch die Möglichkeit bietet, die Innenstadt Baden-Badens zu besuchen. So wird zum Beispiel im direkt benachbarten Museum Frieder Burda derzeit eine Sigmar-Polke-Sonderausstellung gezeigt.
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06.01.2017: Niklas Thumm Pfalzmeister U16:NiklasTh
In der ersten Januarwoche fanden wie gewöhnlich die Pfalzmeisterschaften der Schachjugend statt. Ebenfalls üblich ist dabei die Teilnahme von Niklas Thumm von der SG Speyer-Schwegenheim, inzwischen in der Altersklasse U16 angekommen. Von Setzlistenplatz 2 an die Bretter gehend rechnete sich Niklas gute Chancen für eine vordere Platzierung und damit der Qualifikation für die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften aus. Die zwischenzeitliche Niederlage gegen den topgesetzten Andre Bold vom SC Bann in der dritten Runde warf ihn zwar zurück, brachte ihn jedoch nicht aus der Fassung. Alle anderen sechs Partien konnte Niklas für sich entscheiden und profitierte am Ende davon, dass sich die Gegner die Punkte gegenseitig abnahmen. Mit 6 von 7 möglichen Punkten wurde er mit einem halben Punkt Vorsprung vor Andre Bold und Jonas Dalchow (SC Lambsheim) verdient Pfalzmeister und hat damit problemlos die erhoffte Qualifikation geschafft.

Clemens Sprenger ist pfälzischer Pokalsieger! 
Einen nicht alltäglichen Titel konnte vergangenen Samstag Clemens Sprenger im Finale des Dähnepokals auf Pfalzebene gegen CM Markus Müller (TSV Hütschenhausen) erringen. Bislang war dieser Erfolg im Verein lediglich Dr. Wilhelm Flügel im Jahre 1969 gelungen.

Nach knapp 4 Stunden Spielzeit und 31 Zügen war der Partiesieg mit den weißen Steinen unter Dach und Fach. Mit einer Leichtfigur weniger ließ Markus Müller vom Finalausrichter TSV Hütschenhausen in aussichtsloser Stellung die Restbedenkzeit auf seiner Uhr verstreichen. Dem vorausgegangen war ein gefährlicher Angriff der schwarzen Figuren auf die weiße Königsstellung mit Hilfe der auf der halboffenen f-Linie verdoppelten Türme und einem Fianchettoläufer auf b7.  Nur mit Mühe und etwas Fortune gelang es Sprenger, den Laden zusammenzuhalten. Am Ende gaben das Läuferpaar und die aktivere Aufstellung der Türme den Ausschlag zum letztlich nicht unverdienten Erfolg.
Neben dem spannenden Geschehen auf dem Brett war das Duell von einem mehr als ansprechenden Ambiente geprägt, welches optimale Spielbedingungen bot. Hierfür gebührt den Schachfreunden aus Hütschenhausen Lob und Dank.

Mit dem Titelgewinn ist neben der Qualifikation für den rheinland-pfälzischen Pokalwettbewerb auch die Teilnahmeberechtigung für das Meisterturnier A beim kommenden Schachkongress verbunden, in dem der Pfalzmeister ausgespielt wird.