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Unentschieden bei der zentralen Endrunde in der 1. Pfalzliga

Heute stand für die erste Mannschaft im Rahmen der zentralen Schlussrunde der 1. Pfalzliga das Spitzenspiel gegen den SK Kaiserslautern II auf dem Programm. Gespielt wurde – zusammen mit der 2. Pfalzliga Ost – in der Joachim-Butterbach-Halle in Ludwigshafen. Besonderer Dank gilt dem gastgebenden ESV Ludwigshafen für die hervorragende Organisation der Veranstaltung!
Wir hatten bereits frühzeitig unser Saisonziel, den Klassenerhalt, erreicht. In der letzten Runde ging es für uns gegen den direkten Konkurrenten aus Kaiserslautern tatsächlich noch um die Vizemeisterschaft, rein theoretisch hatten wir sogar noch minimale Chancen auf die Meisterschaft. Diese erledigten sich allerdings recht schnell, da die Schachfreunde aus Birkenfeld im Parallelspiel ihrer Favoritenrolle gerecht wurden.
In unserer Begegnung ließen die Aufstellungen einen spannenden Kampf erwarten, und so kam es dann auch. Der etwas erkältete Alexander Pelt einigte sich mit seinem Gegner nach knapp 1,5 Stunden auf ein Remis, in der Folge entwickelten sich an den anderen Brettern z.T. sehr interessante Partien. Eine erste Entscheidung fiel nach etwas über drei Stunden Spielzeit. Michael Schreck konnte einen starken Angriff initiieren und seinen Spielpartner überspielen. Etwas später steuerte Ingo Gellendin ein weiteres Remis zum 2:1 bei. Clemens Sprenger verteidigte sich gegen seinen stark aufspielenden Kontrahenten umsichtig und konnte schließlich in ein Endspiel mit ungleichen Läufern überleiten, das trotz eines Minusbauern mit einem Remis endete. Am Spitzenbrett konnte Daniel Kuhn seinen Widersacher bezwingen und auf 3,5:1,5 erhöhen. Leider sah es an den übrigen Brettern mittlerweile nicht mehr so gut aus, sodass vieles auf ein Unentschieden hindeutete. Thorsten Kunz hatte lange Zeit eine etwas gedrängte, aber objektiv noch ausgeglichene Stellung. Er verpasste aber den richtigen Moment für einen Bauernvorstoß, sodass er seinen Läufer nicht mehr richtig aktivieren konnte – eine Niederlage war so nicht zu vermeiden. Heiko Hauck opferte für einen zunächst vielversprechend aussehenden Angriff einen Turm. Da sich sein Gegner jedoch sehr umsichtig verteidigte, sollte sich der materielle Nachteil als entscheidend erweisen. Zuletzt versuchte Pascal Flierl in einem sehr remisverdächtigen Turmendspiel alles, um doch noch den entscheidenden Punkt zum Mannschaftserfolg zu holen. Nach etwa 6,5 Stunden musste Pascal sich jedoch mit einem Remis begnügen. Durch dieses 4:4 verteidigten wir mit 12:6 Punkten unseren hervorragenden dritten Tabellenplatz und freuen uns schon auf eine weitere Saison in der obersten pfälzischen Spielklasse.