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Knappe Niederlage in der 2. Pfalzliga

Heute empfing unsere zweite Mannschaft den SC Lambsheim II. Von vornherein stand die Begegnung unter keinem guten Stern: langfristig war klar, dass zwei Spieler aufgrund anderer Termine fehlen würden – zwei weitere Stammspieler fielen aufgrund gesundheitlicher Probleme aus. Mit großer Mühe bekamen wir immerhin sieben Spieler an die Bretter, das Spitzenbrett mussten wir freilassen. Somit stand es direkt zu Beginn 0:1. Thorsten Kunz einigte sich an Brett 2 mit seinem Spielpartner bereits nach wenigen Zügen auf Remis. Gesundheitlich angeschlagen nahm Thorsten das Remisangebot seines nominell etwa gleichstarken Gegners an. Hoffnung keimte auf, als Quirin Anton nach nicht einmal einer Stunde Spielzeit mit einer starken Leistung den Ausgleich herstellte. Quirin nutzte die ungenaue Eröffnungsbehandlung seines Gegners konsequent aus und erlangte schnell positionellen Vorteil. Bereits im 14. Zug erfolgte der entscheidende taktische Einschlag, nach dem sich der Lambsheimer geschlagen gab. An Brett 3 geriet Bogdan Sharshatkin bereits in der Eröffnungsphase in Nachteil und verlor kompensationslos einen Bauern. Im weiteren Verlauf konnte sein Gegner weitere Bauern gewinnen, zudem erwies sich sein Springer im Endspiel Bogdans Läufer klar überlegen. Letztlich musste sich Bogdan in aussichtsloser Stellung geschlagen geben. Ein sehr glücklicher Sieg zum erneuten Ausgleich gelang Alexander Pelt. In sehr schwieriger Stellung verlor er zunächst einen Bauern. Als sein Spielpartner eigentlich einen zweiten Bauern hätte gewinnen können, verwechselte er die Zugfolge und stellte eine Figur ein. Diesen Vorteil verwertete Alexander dann souverän zum Gewinn. An Brett 5 ging es in der Partie Dirk Wegners um die Frage, ob der gegnerische Isolani auf der d-Linie sich auf Dauer als Stärke oder Schwäche herausstellen würde. Leider verlor Dirk einen Bauern, sodass er in der Folge nur noch um das Remis kämpfen konnte. Trotz starker Gegenwehr musste er die Partie schließlich aufgeben, nachdem sein Gegner mit seinem Springer in Dirks Königsstellung eindringen und weiteres Material gewinnen konnte. Jürgen Zeidler spielte eine gute Partie, verrechnete sich in einer taktisch verworrenen Partie aber und verlor dadurch eine Figur. Dieser Materialverlust war auf Dauer nicht zu kompensieren und führte schließlich zur Niederlage. Eine hervorragende Partie lieferte Willi Kannegießer, der seinen Vorteil sukzessive ausbaute und schließlich über zwei solide Mehrbauern verfügte. Nach der souveränen Abwehr eines gegnerischen Königsangriffs münzte Willi diesen Vorteil ohne Probleme zum Partiegewinn um. Letztlich stand also ein 3,5:4,5 zu Buche, was angesichts der Umstände ein achtbares Resultat darstellt. Allerdings hat sich mit nunmehr 1:7 Punkten die Situation im Abstiegskampf weiter zugespitzt. Weiter geht es am 07.12. mit einem Auswärtsspiel beim Tabellenletzten SV Worms III – im Kampf um den Klassenerhalt hat diese Begegnung bereits vorentscheidenden Charakter.