Aktuelles

Trainingszeiten: siehe Verein - Anfahrt Spiellokale

3./4.12.2016: Bundesliga-Runden 5 und 6 in Hockenheim:
Ein furchtbares Wochenende erlebte die SG Speyer-Schwegenheim in der Schachbundesliga in Hockenheim. Während die sonntägliche Niederlage gegen Hockenheim zu erwarten war, darf man den Verlust gegen Griesheim am Samstag ruhig als Überraschung bezeichnen. (weiterlesen)

19./20.12.2016:Am vergangenen Wochenende wurde in der Schachbundesliga die dritte und vierte Runde gespielt.
Dabei musste Aufsteiger SG Speyer-Schwegenheim in Baden-Baden gegen USV TU Dresden und SK Schwäbisch Hall antreten, zwei Mannschaften, die in der oberen Tabellenhälfte zu erwarten sind, wodurch die Vorzeichen klar gegeben waren. Umso überraschender ist die Tatsache, dass die Pfälzer mit zwei Mannschaftspunkten heimreisen konnten. (weiterlesen)

01.11.2016: Josef-Lennartz-Jugend-Open unter Rekordbeteiligung durchgeführt
Alle Erwartungen hinsichtlich der Teilnehmerzahl übertraf das von der SG Speyer-Schwegenheim an Allerheiligen ausgerichtete Josef-Lennartz-Jugend-Open. Mit 70 Nachwuchsspielern stieg die Zahl der Akteure gegenüber den vergangenen Jahren auf nahezu das Doppelte.

JuOP1

Die Organisatoren zeigten sich dem gewaltigen Ansturm gewachsen, hatten sie im Schwegenheimer Bürgerhaus dank guter Vorbereitung den Ablauf der Veranstaltung  jederzeit unter Kontrolle. Das betraf auch die perfekte Betreuung der Kinder und Jugendlichen samt ihren Angehörigen, die für eine angenehme Atmosphäre sorgte. Es waren vor allem Nachwuchsspieler aus der Pfalz und dem angrenzenden badischen Raum, welche die Vorstände Wilhelm Kannegießer und Richard Sommer willkommen hießen. Ihre große Zahl machte es möglich, bis auf eine Ausnahme sämtliche Altersklassen zu besetzen. Die jüngeren Jahrgänge sowie alle, welche mehr als 50 Prozent der der erreichbaren Punkte erspielten, gingen mit Anerkennungspreisen nach Hause und den drei Bestplatzierten jeder Kategorie winkten attraktive Pokale. Drei dieser Pokale gingen an Akteure des Ausrichters, für den insgesamt 10 Nachwuchsleute an den Brettern waren. Felix Thumm, Konstantin von Pückler und Bogdan Sharshatkin trugen sich bei ihren jeweiligen Wertungsgruppen in die Siegerlisten ein.
In der Kategorie U8 trugen zehn Teilnehmer ein Rundenturnier aus. Hier kam es zwischen Bogdan Sharshatkin und Henrik Puchas, die beide 8,5 Punkte erspielten, zu einem Stichkampf, den der Nachwuchsspieler vom SC Vimbuch gewann. Den dritten Preis holte sich Dana Abu Rab (SK Landau), die 6 Punkte errang.
In den übrigen Altersgruppen kamen jeweils sieben Runden nach dem Schweizer System zur Austragung.
In der Kategorie U10 gewannen Elias Simon Konradi (SK Altrip - 6,5 Punkte), Daniel Dietz (SC Hagenbach – 6 Punkte) und Timofey Rotov (SK Mosaik - 5 Punkte) die Preise.
Die Spitze der Gruppe U12 sicherten sich Ibrahim Halabi (SK Ludwigshafen - 6 Punkte) sowie Sascha Häfele und Ioannis Vacirtzis (beide SC Hagenbach - 5 Punkte) die Pokale.
In die Siegerlisten der U14 trugen sich Alexander Schall  (SK Großsachen - 5,5 Punkte), Konstantin von Pückler und Lukas Muths (SK Herxheim) mit jeweils 5 Punkten ein.
In der letzten Turniergruppe wurden Teilnehmer der Kategorien U16 und U18 zusammengefasst. Die drei ersten Plätze in der Gesamtwertung gingen an den Nachwuchs der U16. Sven Reitor vom SK Großsachsen gewann in diesem schweren Turnier alle Partien und verwies mit 7 Punkten Aidan Philippi (SC Ostertal – 5 Punkte) und Alexander Doll (SC Untergrombach – 4,5 Punkte) auf die weiteren Preisränge. Bei der U18 siegte Simon Frohnhäuser (SF Limburgerhof) mit 4 Punkten und lediglich aufgrund der besseren Wertung vor Felix Thumm. Der dritte Preis ging an Estelle Morio (SK Landau – 3,5 Punkte).
Eine besondere Ehrung erfuhr traditionell der jüngste Teilnehmer Marco Yang (SK Großsachsen). Er durfte aus dem Lostopf  Yannik Hormuth (SC Hagenbach) als Gewinner des Sonderpreises ziehen.
Diese regelmäßig an Allerheiligen ausgetragene Veranstaltung dürfte sich nun fest im regionalen Turnierkalender etabliert haben.
-pf
Die Ergebnisse können hier abgerufen werden


15./16.10.2016: Bundesligastart in München
Mit gemischten Gefühlen kehrt die Mannschaft der SG Speyer-Schwegenheim von ihrem ersten Bundesliga-Wochenende aus München zurück: Konnte man am Samstag noch gegen Mitaufsteiger MSA Zugzwang knapp, aber verdient mit 4,5:3,5 gewinnen, so gab es am Sonntag eine vermeidbare 3:5-Niederlage gegen Bayern München.
BuLi Mnch1000 62Die einzelnen Begegnungen im Überblick


25.09.2016: Fünf Teams starten in die Schachsaison: mit fünf ihrer sechs Mannschaften startete die SG Speyer-Schwegenheim am Wochenende in die neue Saison.
Eine faustdicke Überraschung gab es in der 2.Pfalzliga bei der Begegnung der zweiten Vertretung gegen Hagenbach, die mit 4:4 endete. Die Domstädter schafften es nicht, die lediglich mit sechs Akteuren angereiste Gästemannschaft zu besiegen. Nachdem Enrico Krämer und Thomas Theel kampflos gewonnen hatten, gelang im weiteren Verlauf des Vergleichs nur noch ein weiterer Sieg durch Spitzenspieler Simon Commercon. Drei Partien gingen verloren und das favorisierte Team befand sich kurz vor Schluss am Rand einer Niederlage. Die Remispartien von Ralf Schlindwein und Clemens Sprenger retteten wenigstens einen Zähler für die Hausherren.
Glücklicher agierte die dritte Mannschaft beim Auftaktspiel in der Bezirksliga Südost. Gegen Gastgeber Westheim brachte das Team mit einem knappen 4,5:3,5 beide Zähler nach Hause. Felix Thumm, Thorsten Kunz und Konstantin von Pückler gewannen ihre Partien. Niklas Thumm, Dr. Roger Kühn und Wilhelm Kannegießer hielten remis.
In der Bezirksklasse gab es den Vergleich zwischen der vierten und der fünften Mannschaft. Die favorisierte Vierte siegte ganz klar gegen den Aufsteiger mit 4:2. Für die vierte Vertretung gewannen Gerhard Talaska, Walter Holzer und Hans Gärtner, während der Aufsteiger allein am Spitzenbrett durch Konstantin von Pückler siegte. Die Partien zwischen Simon Grün und Ralf Holzer sowie zwischen Eric Hinssen und Karl Lenz endeten remis.
Knapp mit 2,5:1,5 konnten die Senioren in der Liga für Spieler ab 60 Jahre gegen die Schachgemeinschaft Schifferstadt/Waldsee gewinnen. Nachdem Wilhelm Kannegießer kampflos den ersten Punkt holte, legte Gastspieler Klaus-Peter Thronicke durch einen weiteren Erfolg den Grundstein zum Gesamtsieg. Das Remis erzielte Peter Flörchinger am Spitzenbrett.

02.09.2016: Peter Flörchinger gewinnt Sommerpokal 2016
Mit 13 Punkten aus 4 Wertungen konnte sich Peter Flörchinger knapp vor Wilhelm Kannegießer (12,5) und Thorsten Kunz (10,5 aus 3!) bei den diesjährigen Sommerpokal Schnellschach-Turnieren durchsetzen. Die weiteren Plätze belegten Michael Schreck (9,5 aus 2), Winfried Radach (9/4) und Anas Shabip (8,5/3) vor weiteren 11 Teilnehmern.

21.05.2016: Clemens Sprenger ist pfälzischer Pokalsieger! 
Einen nicht alltäglichen Titel konnte vergangenen Samstag Clemens Sprenger im Finale des Dähnepokals auf Pfalzebene gegen CM Markus Müller (TSV Hütschenhausen) erringen. Bislang war dieser Erfolg im Verein lediglich Dr. Wilhelm Flügel im Jahre 1969 gelungen.
Nach knapp 4 Stunden Spielzeit und 31 Zügen war der Partiesieg mit den weißen Steinen unter Dach und Fach. Mit einer Leichtfigur weniger ließ Markus Müller vom Finalausrichter TSV Hütschenhausen in aussichtsloser Stellung die Restbedenkzeit auf seiner Uhr verstreichen. Dem vorausgegangen war ein gefährlicher Angriff der schwarzen Figuren auf die weiße Königsstellung mit Hilfe der auf der halboffenen f-Linie verdoppelten Türme und einem Fianchettoläufer auf b7.  Nur mit Mühe und etwas Fortune gelang es Sprenger, den Laden zusammenzuhalten. Am Ende gaben das Läuferpaar und die aktivere Aufstellung der Türme den Ausschlag zum letztlich nicht unverdienten Erfolg.
Neben dem spannenden Geschehen auf dem Brett war das Duell von einem mehr als ansprechenden Ambiente geprägt, welches optimale Spielbedingungen bot. Hierfür gebührt den Schachfreunden aus Hütschenhausen Lob und Dank.
Mit dem Titelgewinn ist neben der Qualifikation für den rheinland-pfälzischen Pokalwettbewerb auch die Teilnahmeberechtigung für das Meisterturnier A beim kommenden Schachkongress verbunden, in dem der Pfalzmeister ausgespielt wird.

16.05.2016: IM Toms Kantans siegt bei 31. Haßlocher Schachtagen
Mit einem furiosen Start-Ziel-Sieg sicherte sich an Pfingsten „Mister 100%“ Toms Kantans den 1. Platz bei den Haßlocher Schachtagen. Am Ende standen für den internationalen Meister, der für die SG Speyer-Schwegenheim in der Bundesliga an die Bretter geht, phänomenale 7 Siege aus 7 Partien! Dieses Kunststück ist in den 30 Auflagen der Hasslocher Schachtage vorher keinem Spieler gelungen. Von Anfang lautete seine Devise „Kein Unentschieden“ und so musste ein Gegner nach dem anderen die Überlegenheit unseren lettischen Meisterspielers an diesem Wochenende anerkennen. Die Vorentscheidung fiel in Runde 5, als Toms Kantans mit den schwarzen Steinen den topgesetzten Großmeister Ikonnikov bezwingen konnte und mit einem halben Zähler Vorsprung in den letzten Turniertag ging. Wer jetzt mit zwei schnellen Remispartien gerechnet hatte, sah sich getäuscht. Den Kiebitzen wurde bis zuletzt risikofreudiges Angriffsschach und damit beste Unterhaltung geboten.
Mehr als respektabel war auch das Abschneiden seiner besseren Hälfte bei diesem Turnier, WIM Anna Kantane. In den Runden 6 und 7 gelang ihr das Kunststück, mit GM Ikonnikov und GM Teske gleich zwei renommierte Meisterspieler zu besiegen. Im Abschlussranking bedeutete dies 5,5/7 Punkte und Platz 5!

29.04.2016: Die Clubmeisterschaft der SG Speyer-Schwegenheim endete mit dem Sieg von Titelverteidiger Peter Flörchinger.

25.04.2016: In der letzten Runde der 2. Bundesliga Süd musste die SG Speyer-Schwegenheim ihre erste Niederlage quittieren. Gegen den Aufsteiger TSV Schönaich konnten die Pfälzer nicht an ihre gute Form der vergangenen Runden anknüpfen und verloren verdient mit 3:5. Da die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die Bundesliga bereits vorher feststand, ist diese Niederlage jedoch zu verschmerzen.
Da auch für die Gäste die Saison bereits gelaufen war, verzichteten beide Seiten auf mehrere Stammspieler und ließen einige Reservespieler auflaufen.
Mit dem ersten und wie sich herausstellen sollte einzigen vollen Punktgewinn für die Gastgeber eröffnete Pascal Flierl an sechsten Brett den Reigen. Bereits im Mittelspiel hatte er einen Bauer gewonnen, wehrte mehrere Angriffe seines Spielpartners ab; als er seinerseits drohte, einen Bauern einzuziehen, gab sein Widersacher auf.
Doch wenige Minuten später sorgte Großmeister Robert Ruck (2) ungewollt für den Ausgleich. Nach einem schwer zu berechnenden Schlagabtausch hatte er im Schwerfigurenendspiel einen Bauer mehr, jedoch mit einer unsoliden Königsstellung zu kämpfen. So war es dann ein Fehler, der dem Kontrahenten einen schnellen Gewinn ermöglichte.
Eine Punkteteilung erreichte Ingo Gellendin am letzten Brett. Stand er nach der Eröffnung gedrückt und hatte Entwicklungsprobleme, so schien er im Mittelspiel leichte Stellungsvorteile zu haben. Aufgrund schlechter Zeit und unklarer Position willigte er jedoch in ein Remisangebot ein.
Ebenfalls ein Unentschieden erreichte GM Adam Horvath am Spitzenbrett. Auch er hatte große Entwicklungsprobleme und konnte seine Figuren nicht wie gewohnt zur Entfaltung bringen. Kurz vor der Zeitkontrolle rettete er sich jedoch in eine Stellungswiederholung, die immerhin einen halben Punkt einbrachte.
So stand es zur Zeitkontrolle 2:2, doch bereits hier deutete sich eine Niederlage an.
So war es Simon Commercon an Tisch 5, der nach wenigen Zügen mit den schwarzen Steinen bereits Ausgleich erreicht hatte. Im Mittelspiel übersah er jedoch einen taktischen Einschlag seines Gegners, der ihn eine Qualität und einen Bauern kostete. Material, welches er nicht mehr kompensieren konnte, sodass er am Ende die Segel streichen musste.
Die letzte Hoffnung auf einen vollen Bretterfolg lag bei IM Gabor Kovacs (4), der optische Vorteile hatte. Doch auch ihm gelang es nicht, daraus Kapital zu schlagen und er musste sich in eine Punkteteilung fügen.
Der Mannschaftskampf war entschieden, als auch IM Toms Kantans (3) aufgeben musste. Im Mittelspiel hatte er einen Bauern verloren, versuchte noch, eine Figur zu opfern, um einen Bauernvorstoß zu lancieren, doch sein Spielpartner lehnte das Opfer ab und nutzte den immer noch vorhandenen Mehrbauer zum Erfolg.
So einigte man sich auch am zuletzt verbliebenen Brett 7 auf Unentschieden. Hier sah sich Thomas Theel die ganze Begegnung über in die Defensive gedrängt, schafft es aber, die Stellung derart zu schließen, dass seinem Widersacher kein Durchbruch gelang.
Mit 16:2 Punkten ist die SG trotzdem klar und mit 3 Mannschaftspunkten Vorsprung Meister.

In der 2. Pfalzliga Ost hatte die stark ersatzgeschwächte 2. Mannschaft gegen den Meister SC Lambsheim nicht den Hauch einer Chance. Lediglich Clemens Sprenger, Felix Thumm und Michael Schreck erreichten Punkteteilungen, der Rest der Mannschaft verlor bei der klaren 1,5:6,5-Niederlage. Die Mannschaft beendet die Saison mit 7:11 Punkten im unteren Mittelfeld.

10.04.2016: Die SG Speyer-Schwegenheim bleibt auch in der vorletzten Runde der 2. Bundesliga Süd in der Erfolgsspur: Im Derby gab es beim SK Landau den achten Sieg im achten Saisonspiel. Am Ende stand ein 5:3-Sieg für die Gäste zu Buche.
Da die Saison für beide Mannschaften bereits gelaufen war – Landau stand vor den Spiel bereits als Absteiger, Speyer-Schwegenheim als Meister fest – kamen auf beiden Seiten Reservespieler zum Einsatz, wobei die Gastgeber an allen Brettern etwas schwächer aufgestellt waren.
Die erste Entscheidung blieb jedoch den Arrivierten vorbehalten: Wenig Mühe hatte IM Toms Kantans an Tisch 3 gegen Jürgen Möldner, erst gewann er einen Bauer, dass musste der Landauer die Dame für Läufer und Turm geben; als dann noch eine Figur verloren ging, streckte er bereits nach etwa 100 Minuten Spielzeit die Waffen.
Nun folgten vor der Zeitkontrolle mehrere Punkteteilungen. Zuerst war es IM Nikita Meskovs (2), der gegen den mehrfachen Pfalzmeister FM Torsten Lang eine allzeit ausgeglichene Partie Remis gab.
Dei kurioseste Partie des Tages gab es an Brett 4 zwischen GM Ilmars Starostits (Speyer-Schwegenheim) und FM Rolf Bernhardt (Landau) zu sehen. Sah es nach der Eröffnung nach einem deutlichen Punkt für den lettischen Großmeister aus, so konnte sich der Altmeister zurückkämpfen und sah nach dem Mittespiel wie der klare Sieger aus. Doch auch er schaffte es nicht, die Begegnung für sich zu entscheiden, sodass am Ende ein Unentschieden stand.
Aussichtsreich verlief auch die Begegnung von Simon Commercon an Tisch 5 gegen Björn Kopp. Bis zu zwei Bauern hatte Commercon mehr, jedoch hatte Kopp die aktiveren Figuren. Als beide Spieler nur noch wenige Minuten auf der Uhr hatten, einigte man sich auch hier auf eine Punkteteilung.
Ähnlich verlief die Partie von Pascal Flierl gegen Matthias Lang (6). Dort hatte der Landauer den Mehrbauer, der Speyer-Schwegenheimer die aktiveren Offiziere. Auch hier brachte die ablaufende Zeit ein Remis zustande.
Die Vorentscheidung fiel am Spitzenbrett kurz nach der Zeitkontrolle: GM Arturs Neiksans auf Seiten der Gäste hatte gegen FM Yannick Leuranguer nur optische Vorteile, schaffte es aber, seinen Spielpartner unter Zugzwang zu setzen, sodass sich dieser zwischen Schachmatt und Bauernverlust entscheiden konnte. Auf jeden Fall war das Spiel an dieser Stelle verloren und es stand 4:2 für die Gäste.
Ein weiteres Unentschieden und damit die Entscheidung im Mannschaftskampf steuerte Thomas Theel an Brett 7 gegen Patrick Köhler bei. Nach einem Schlagabtausch im Mittelspiel entstand hier ein Turmendspiel, bei dem der Hausherr einen Mehrbauern hatte. Doch nach vielen Versuchen musste er einsehen, dass er nicht gewinnen konnte und willigte in die Punkteteilung ein.
Gewinnbar hingegen schien die Partie von Ingo Gellendin gegen Joshua Wolfer (8) zu sein. Im Mittelspiel hatte er einen Bauern gewonnen und war mit diesem weit vorgerückt. Ein paar Ungenauigkeiten im Endspiel beließen es dann bei einem Endspiel Turm und Springer gegen Turm, was nur in Ausnahmefällen zu gewinnen ist. Das zwangsläufige Remis führte zum 5:3 Endstand.

In der Bezirksklasse verlor die vierte Mannschaft 4:2 bei Hagenbach 2 und beendet die Saison im Mittelfeld. Hans Gärtner gewann, Marian Kucharczyk und Karl Lenz spielten Unentschieden.
Die fünfte Mannschaft gewann ihr letztes Saisonspiel mit 3,5:0,5 bei Kandel 3 und steht ungeschlagen als Meister der Kreisliga fest. Wolfgang Boeck, Konstantin von Pückler und Lukas Drescher gewannen, Philipp Böhme spielte Remis.
Die sechste Mannschaft spielte in Unterzahl 2:2 gegen Landau 6 und beendet die Kreisklassesaison im Mittelfeld der Tabelle. Die Brüder Eric und David Hinssen gewannen.

13.03.2016: Am siebten Spieltag der 2. Bundesliga Süd kam die SG Speyer-Schwegenheim zum siebten Sieg. Gegen den Tabellenzweiten SC Untergrombach gab es einen klaren 5,5:2,5-Erfolg. Da der SG in dieser Saison Fortuna zur Seite steht, spielten gleichzeitig der Tabellendritte und -vierte gegeneinander Unentschieden, sodass nun drei Mannschaften mit fünf Punkten Rückstand auf den Plätzen 2-4 liegen und die Pfälzer somit bereits zwei Runden vor Saisonende als Meister feststehen.

Im Dauerduell der zweiten Liga gegen Lieblingsgegner Untergrombach waren die Karten von Anfang an klar verteilt: Während die Gastgeber zwei wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft einfahren wollten, hatten die Gäste aus Baden ihr Saisonziel Klassenerhalt bereits erreicht und verzichteten somit auf einige ihrer Legionäre. Dadurch waren die Hausherren gerade an den vorderen Brettern zum Teil deutlich besser aufgestellt. Doch die Entscheidungen fielen dieses Mal recht spät und zuerst an den hinteren Brettern.
So war es dann kurz vor der Zeitkontrolle der internationale Meister (IM) Miklos Nemeth an Brett 5, der den ersten halben Punkt nach Hause brachte. Er kam dieses Mal schlecht aus der Eröffnung und musste lange kämpfen, um eine ausgeglichene Stellung und damit die Punkteteilung zu erreichen.
Noch schlimmer erging es Simon Commercon (7), der gegen seinen jungen Kontrahenten nie richtig ins Spiel kam und mehr oder weniger tatenlos zusah, wie er seine erste Saisonniederlage hinnehmen musste. So waren nach 4 Stunden Spielzeit die Gäste aus der Bruchsaler Vorstadt in Führung.
Die Chance zum Ausgleich hatte Pascal Flierl (8), der mit Schwung aus der Eröffnung kam und deutliche Stellungsvorteile hatte. Allerdings fand er im Mittelspiel die richtige Fortsetzung nicht, sodass sein Gegenüber Figuren abtauschen und in eine Stellungswiederholung abwickeln konnte, sodass hier ein Unentschieden die Konsequenz war.
Besser machte es IM Gabor Kovacs an Tisch 4, der seinem Spielpartner bereits in der Eröffnung mehrere positionelle Schwächen bereitete, die er dann im Mittelspiel ausnutzte, um Material und dadurch auch die Partie zu gewinnen.
Ihm folgte sein Landsmann, der Großmeister (GM) Robert Ruck (2), der im Mittelspiel einen Bauern gewann und sich dann im Endspiel zwei verbundene Freibauern erspielen konnte. Diesen Vorteil ließ er sich nicht mehr entgehen und brachte die Hausherren in Front.
Bei aussichtsreichen Stellungen an den verbliebenen Brettern konnte es sich nun IM Attila Csonka an Brett 6 erlauben, trotz besserer Stellung alle Gewinnversuche einzustellen und sich in ein Remis zu fügen.
IM Nikita Meskovs (3) machte dann den Sack zu. In einem nicht unbedingt hochklassigen, aber interessanten Spiel blieb ihm im Springerendspiel ein Mehrbauer. Hier hatte er dann die größere Rechentiefe als sein Gegner, sodass er klar gewinnen konnte.
Den Schlusspunkt setzte GM Adam Horvath am Spitzenbrett. Im Mittelspiel nahm er ein Bauerngeschenk an, danach konnte er noch eine Qualität verbuchen. Diesen Materialvorteil nutzte er im Eindspiel dann sehr geschickt zum Partiegewinn.
Nach diesem Erfolg kann man in der Pfalz bereits für die Schachbundesliga planen.

21.02.2016: Der SG Speyer-Schwegenheim bleibt das Glück hold: Am sechsten Spieltag der 2. Bundesliga Süd gab es den sechsten Sieg. Der 4,5:3,5-Erfolg beim Abstiegskandidaten SC Brombach war jedoch mehr auf Routine als auf reine Spielstärke zurückzuführen, zumal die Gäste nur mit sieben Mann antraten. Hätte der Außenseiter seine Chancen genutzt, so wäre hier durchaus auch ein Sieg für die Südbadener möglich gewesen.
Den ersten Rückschlag für die Pfälzer gab es, als bei Herannahen des Spielbeginns langsam klar wurde, dass IM Beat Züger nicht da war. Da dieser in der Schweiz lebt, nimmt er am Vereinsleben kaum teil und wollte zu diesem Spiel aufgrund der kurzen Fahrtstrecke direkt von zuhause anreisen.
Sein Nichtantritt führte nicht nur zu einem 0:1-Rückstand gleich zu Spielbeginn, sondern verunsicherte auch die Mannschaftskollegen, obwohl diese von der Papierform her an jedem Brett etwas stärker als die Gegner waren. Die Verunsicherung war klar zu erkennen, als nach der Eröffnungsphase einige Stellungen zum Teil deutlich besser für die Hausherren aussahen.
Einen ersten Lichtblick gab es dann, als IM Jivko Bratanov an Brett 4 die vielen Stellungsdefizite, die er seinem Kontrahenten in der Eröffnungsphase beigebracht hatte, im Mittelspiel erst zu einem Bauernvorsprung und dann zum Partiegewinn nutzen konnte.
Doch wie gewonnen so zerronnen: IM Nikita Meskovs (2), sonst eine Stütze der Mannschaft, knüpfte an seine schlechte Form, die er in den letzten beiden Einzelturnieren gezeigt hatte, an. Gegen seinen jungen schweizer Gegner hatte er eigentlich nie eine echte Chance, verlor früh die Kontrolle über die Partie und musste dann tatenlos zusehen, wie er eine Figur verlor.
Da die anderen fünf Partien allesamt lang liefen und dieses Mal keine frühen Remispartien kamen, stand es zur Zeitkontrolle 2:1 für den Aufsteiger aus Baden. Doch zu diesem Zeitpunkt sah es bereits etwas hoffnungsvoller für den Favoriten aus der Pfalz aus.
So sorgte Pascal Flierl an Tisch 7 für den Ausgleich. Im Gegensatz zu einigen seiner Mannschaftskameraden dominierte er von Anfang an das Geschehen und nagelte einige Figuren seines Gegenübers an ihren Feldern fest. Dann nutzte er seine Bewegungsfreiheit, um sich Feldvorteile zu verschaffen. Ein letzter Versuch eines Gegenangriffs verpuffte aber und ließ dem Pfälzer eine Figur mehr im Endspiel.
Für die Führung sorgte dann IM Toms Kantans (3), der mit einem sehenswerten Läuferopfer den gegnerischen Monarchen aus seiner sicheren Stellung trieb. Eine mehrzügige Kombination brachte dann genügend Material, um die geopferte Figur nebst Zinsen zurückzugewinnen. Ausreichend für den Bretterfolg.
Nun durfte nur noch keine Partie mehr verlorengehen, was aufgrund der zu dieser Zeit verbliebenen Stellungen durchaus möglich war.
Die erste Punkteteilung erreichte Simon Commercon an Brett 6. Denkbar schlecht aus der Eröffnung gekommen, konnte er in Mittelspiel seine Stellung festigen, um dann über Zugzwang sogar zwei Bauern zu gewinnen. Das hätte eigentlich für den Brettsieg reichen sollen, doch im Endspiel unterlief ihm ein Fehlgriff, sodass sich sein Spielpartner noch ins Unentschieden retten konnte.
Ähnlich lief die Partie am letzten Brett: Thomas Theel konnte sich ganz schlecht entwickeln, nutzte dann allerdings ein verfrühtes Opfer seines Widersachers zu einem Gegenangriff, an dessen Ende eine Figur gegen zwei Bauern übrigblieben. Eigentlich sollte die Position gewinnbar sein, doch hier führten ein paar Ungenauigkeiten im Endspiel zur Punkteteilung.
Nun blieb es Spitzenspieler GM Arturs Neiksans vorbehalten, den Sack zuzuschnüren. Unverständlicherweise spielte er bei diesem Spielstand seine Partie trotz eines Minusbauern auf Sieg, war dann aber am Ende doch erfahren genug, nichts mehr anbrennen zu lassen und in eine Stellungswiederholung zu flüchten.
Wie wichtig dieser doppelte Punktgewinn war, zeigt die Tatsache, dass sowohl der Tabellenzweite SC Untergrombach als auch der Tabellendritte TSV Schönaich verloren haben. Dies bedeutet drei Spieltage vor Saisonende drei Punkte Vorsprung für die SG Speyer-Schwegenheim.

Auch in den unteren Spielklassen wurde gespielt: In der Bezirksliga hatte die dritte Mannschaft gegen Maxau-Wörth I keine Chance. Beim 2:6 gewann nur Thorsten Kunz bei Unentschieden von Roger Kühn und Helmut Camin. 4:10 Punkte bedeuten Platz 8 von 10 Mannschaften.
In der Kreisliga sicherte sich die 5. Mannschaft durch einen 3:1-Sieg beim Tabellenzweiten Westheim 3 bereits vor der letzten Runde die Meisterschaft. Wolfgang Boeck und Philipp Böhme gewannen, Konstantin von Pückler und Lukas Drescher spielten Remis.

31.01.2016: In der fünften Runde der 2. Bundesliga Süd feierte die SG Speyer-Schwegenheim den fünften Sieg. Gegen den Bundesliga-Rückzieher SC Eppingen gewannen die Pfälzer am Ende mit 4,5:3,5. Dieses knappe Ergebnis spiegelt den Spielverlauf wieder, denn mit etwas mehr Fortune hätten die Badener durchaus einen Punkt entführen können.
Beide Mannschaften traten zu diesem wichtigen Spiel wie erwartet an: Die Hausherren bauten ihre Mannschaft rund um ihre ungarische Delegation, die Gäste setzten auf ihre jungen und erfolgshungrigen Akteure.
Doch zu Beginn waren es nur die Spieler des gastegebenden Tabellenführers, die Akzente setzten. Simon Commercon am letzten Tisch hatte die wohl spektakulärste Partie des Tages zu bieten: Ohne groß den Umweg übers Mittelspiel zu machen, fand er bereits am Ausgang der Eröffnung eine Kombination, die zu einem mehrzügigen Schlagabtausch führte und mit Materialgewinn für den Pfälzer endete. Nach 19 Zügen stand es bereits 1:0.
Ihm folgte Topscorer IM Miklos Nemeth an Brett 6, der im Mittelspiel gleich drei Bauern gewann und diesen Vorteil im Endspiel nicht mehr abgab. Beim Stand von 2:0 und unbedenklichen Stellungen an allen verbliebenen Brettern sah es zu diesem Moment nach einem klaren Heimsieg aus.
Doch wie so oft fielen in der Zeitnotphase einige Entscheidungen und Vorentscheidungen, an diesem Tag nicht zum Vorteil der Hausherren.
Zunächst war es GM Adam Horvath (2), der in der Eröffnung einen Bauern für aktives Spiel gegeben hatte. Nun verpasste er den Moment, das Material zurückzugewinnen und verlor zudem die Kontrolle über seine Stellung. Eine Niederlage war die logische Konsequenz.
IM Gabor Kovacs an Tisch 5 steuerte einen halben Punkt für die Gastgeber bei. In einem allzeit ausgeglichenen Spiel gegen den ehemaligen Speyer-Schwegenheimer FM Jonas Hacker einigte man sich nun auf eine Punkteteilung.
Die nächste Niederlage ereilte indes IM Toms Kantans (4). Konnte er den nach der Eröffnung verlorenen Bauern wieder zurückgewinnen, so ließen ihn gleich zwei Fehlgriffe in der Zeitnotphase zwei Bauern verlieren. Zu viel gegen seinen erfahrenen Gegenüber.
Die Vorentscheidung fiel, als IM Attila Csonka an Brett 7 ein nicht ganz klares Turmendspiel mit zwei Mehrbauern gewinnen konnte. Die bessere Endspieltechnik gab hier den Ausschlag.
Die endgültige Entscheidung blieb dann Spitzenspieler GM Arturs Neiksans vorbehalten, der sich gegen einen lange mit Zeitproblemen kämpfenden Widersacher bereits vor der Zeitkontrolle eine Gewinnstellung erarbeitet hatte. Diese nutzte er nun durch ein sehenswertes Turmopfer aus, welches zu einer Springergabel mit folgendem Damengewinn führte.
Beim Stand von 4,5:2,5 war der Mannschaftskampf entschieden; so war es auch nicht besonders tragisch, dass GM Robert Ruck (3) ein Endspiel mit einem Minusbauern nicht halten konnte und schlussendlich wegen Zeitüberschreitung verlor.
Bei 10:0 Punkten haben die Pfälzer nun einen Punkt Vorsprung vor dem SC Untergrombach und deren zwei vor dem TSV Schönaich. Die nächste Aufgabe steht am 21. Februar beim abstiegsbedrohten SC Brombach im Markgräflerland an.

In der Bezirksliga hatte die dritte Mannschaft mit sieben Mann gegen Landau 4 keine Chance. Bei der 2:6-Niederlage gewann lediglich Walter Holzer bei Remispartien von Thorsten Kunz und Helmut Camin. Mit 4:8 Punkten hat die Mannschaft noch keine akuten Abstiegssorgen, muss sich aber nach unten orientieren.

Erfolgreicher war die vierte Mannschaft, der in der Bezirksklasse ein Überraschungssieg gegen Jockgrim II gelang. Winfried Radach, Gerhard Talaska und Hans Gärtner steuerten die ganzen und Karl Lenz den halben Punkt zum 3,5:2,5-Erfolg bei. 6:6 Punkte bringen die Mannschaft ins Mittelfeld der Liga.

17.01.2016: Auch im vierten Spiel der 2. Bundesliga Süd gab sich die SG Speyer-Schwegenheim keine Blöße: Beim SV Hofheim, vor der Saison als Titelkandidat gehandelt, gab es einen klaren 5,5:2,5-Sieg. Da der Zweit- und Drittplazierte im direkten Duell aufeinander trafen, ist nun der SC Untergrombach mit ebenfalls 8:0 Punkten erster Verfolger der Pfälzer.
Zum ersten Mal in seit vielen Jahren reiste die Mannschaft der SG Speyer-Schwegenheim als Tabellenführer an. Dass die Tabellenführung verteidigt werden sollte, zeigt die wohl stärkste Aufstellung der Vereinsgeschichte.
Doch wie so häufig beim Schach fing es mit einem Abtasten an und die ersten Entscheidungen waren eigentlich keine.
So war es wie in der letzten Runde erneut Großmeister Adam Horvath an Tisch 2, der in einem allerzeit ausgeglichenen Spiel mit einer Punkteteilung eröffnete.
Ihm folgte der Internationale Meister Nikita Meskovs (4), der zwar zu diesem Zeitpunkt leicht besser zu stehen schien, aber wenig Restbedenkzeit hatte und bei sich abzeichnenden Vorteilen an allen Weiß-Brettern durchaus das zweite Schwarz-Remis annehmen konnte.
In der Folgezeit fiel die Vorentscheidung für die Gäste. Zuerst gewann GM Sébastien Feller am Spitzenbrett, der eine Unachtsamkeit seines Gegenübers zu einem Königsangriff nutzte. Diesen verwertete er durch ein Qualitätsopfer mustergültig.
Ihm folgte IM Toms Kantans (5), dessen Spielpartner einen Springer unglücklich am Brettrand abgestellt hatte, sodass er faktisch mit einer Figur weniger spielte. Diesen Vorteil ließ sich der junge Lette in Reihen der Pfälzer nicht entgehen und siegte souverän.
Ähnlich glatt lief es bei IM Miklos Nemeth an Tisch 7. Auch dieser hatte mit den weißen Steinen früh die Initiative übernommen und ließ sich auch durch ein Qualitätsopfer seines Widersachers nicht aus der Ruhe bringen. Da dieser am Ende auch kaum mehr Bedenkzeit hatte, gab es einen weiteren vollen Zähler für Speyer-Schwegenheim.
Der Zwischenstand von 4:1 sah gut für die Gäste aus, jedoch standen sie an allen drei verbliebenen Brettern inzwischen schlechter.
So war dann die Erleichterung spürbar, als Simon Commercon (8) einen Bauern einzog und diesen damit opferte, um die gegnerische Dame abzulenken. Somit konnte er sich mit seinen beiden verbliebenen Figuren in ein Dauerschach und damit eine Punkteteilung retten.
Der Mannschaftskampf war entschieden, die letzten beiden Partien bestimmten nur noch die Höhe des Auswärtssieges.
Doch auch hier kämpfte sich GM Robert Ruck an Brett 3 zurück ins Geschehen. Nach der Eröffnung schien er gewinnen zu können, aber einige unklare Züge im Mittelspiel ließen ihn einen Bauern verlieren. Doch im Endspiel konnte er ein Remis retten.
Noch mehr musste IM Gabor Kovacs (6) aufbieten, um ein Unentschieden zu erreichen. In einem Endspiel mit ebenfalls einem Minusbauern opferte er seinen Springer für einen Freibauern, um dann den gegnerischen Springer in eine Stellungswiederholung zu zwingen, da der pfälzer Ungar ansonsten einen Bauern hätte einziehen und umwandeln können.
Nach diesem erneuten Erfolg darf man sich nun in der Pfalz langsam Gedanken über die 1. Bundesliga machen.

Auch die zweite Mannschaft verbuchte in der 2. Pfalzliga Ost einen klaren Sieg: Durch ein 6,5:1,5-Erfolg beim Abstiegskandidaten Frankenthal III ist Speyer-Schwegenheim II mit 7:3 Punkten auf den dritten Tabellenplatz geklettert. Es gewannen Pascal Flierl, Clemens Sprenger, Michael Schreck, Peter Flörchinger und Niklas Thumm bei einem Remis von Ingo Gellendin.
Eine Punkteteilung errechte die fünfte Mannschaft in der Kreisliga durch ein 2:2 gegen Jockgrim III. Es gewannen Konstantin von Pückler und Philipp Böhme. Mit zwei Brettpunkten Vorsprung ist man hier bei 6:2 Mannschaftspunkten Tabellenführer.

2015

13.12.2015: Die SG Speyer-Schwegenheim bleibt in der Erfolgsspur: Beim ersten Saisonheimspiel gab es einen klaren und zumindest in dieser Höhe nicht zu erwartenden 7,5:0,5-Kantersieg gegen den SC Viernheim. Durch diesen hohen Sieg haben sich die Pfälzer aufgrund der besseren Brettpunkte an Schönaich und Untergrombach vorbei an die Tabellenspitze geschoben.
Während die Hausherren auf die stärkste bislang in dieser Saison eingesetzte Formation zurückgreifen konnten, mussten die Gäste gleich auf mehrere Stammspieler verzichten; ein Verlust, den sie nie kompensieren konnten.
Ironischerweise begann die Begegnung mit der einzigen Punkteteilung des Tages, was jedoch zu diesem Zeitpunkt keiner wissen konnte: GM Adam Horvath hatte am zweiten Brett mit den weißen Figuren Schwierigkeiten, die Kontrolle über seine Stellung zu gewinnen. So nutzte er bei sich bereits abzeichnenden guten Positionen an den anderen Tischen mannschaftsdienlich die erste Möglichkeit, seinem Spielpartner ein Remis anzubieten, was dann auch angenommen wurde. Als es auf die Zeitkontrolle zuging, purzelten die Punkte auf die Schwegenheimer Habenseite wie die reifen Früchte in die Körbe während der Erntezeit.
Den Reigen eröffnete Rückkehrer GM Ilmars Starostits (6), der sich von Anfang an eine stets bessere Position erarbeitet hatte und nun einen Bauern opferte, um die gegnerische Stellung aufzuhebeln. Nach einem Figurengewinn drohte er nun noch, einen Bauern einzuziehen und umzuwandeln: Zu viel für den Gegner.
IM Gabor Kovacs an Tisch 4 hatte ebenfalls stets die Kontrolle über das Geschehen, wodurch er im Mittelspiel alle Figuren tauschen und sich einen Mehrbauern fürs Endspiel erarbeiten konnte. Dieses zu gewinnen war dann nur noch Formsache.
Sein ungarischer Landsmann, Neuzugang GM Robert Ruck (3) opferte im Mittelspiel die Qualität, um aktives Spiel zu behalten und den gegnerischen König bei unrochierter Stellung in der Mitte zu halten. Dadurch gewann er eine Figur und hatte im Endspiel mit zwei Läufern gegen einen Turm sowie der besseren Bauernstruktur keine Probleme, seinen Widersacher in die Knie zu zwingen.
Ein weiterer Abgesandter der ungarischen Delegation, IM Miklos Nemeth (5) hatte bei schwieriger Stellung im Mittelspiel bessere Übersicht als sein Kontrahent und konnte sich unter mehreren möglichen Kombinationen eine aussuchen, um entscheidend Material zu gewinnen.
Binnen weniger Minuten war aus einen 0,5:0,5-Zwischenstand ein 4,5:0,5 geworden und der Mannschaftskampf bereits früh entschieden.
Wer nun befürchtete, die Gastgeber würden es nun etwas ruhiger angehen lassen, sah sich getäuscht. IM Beat Züger an Brett 7 nutzte eine Ungenauigkeit seines Spielpartners in der späten Eröffnungsphase, um mit den schwarzen Steinen die Kontrolle zu gewinnen. Als er dann in aktiver Stellung auch noch kurz vor einem Qualitätsgewinn stand, gab sein Kontrahent auf.
Eine schwierige Stellung hatte der zweite Neuzugang, GM Sebastien Feller am Spitzenbrett zu meistern: Er hatte sich schon fast damit abgefunden, in stabiler, jedoch passiver Stellung mit einer Punkteteilung zurück nach Frankreich zu fahren, als er einen verfrühten Angriffszug seines Widersachers zum Gegenangriff und Partieerfolg nutzen konnte.
Den Schlusspunkt setzte Pascal Flierl (8), der in einem Königsangriff die Qualität gewann und dann einen Bauern laufen ließ. Bei mehreren Gewinnwegen zur Auswahl gab er dann die Qualität zurück, um seinen Bauern zwingend einziehen und umwandeln zu können. Dies reichte zum Sieg.
Durch diesen vielleicht etwas zu hoch ausgefallenen Sieg schaffen es die Pfälzer, auf dem ersten Tabellenplatz das Weihnachtsfest zu begehen. Die nächste Runde steigt am 17. Januar in Hofheim, sicherlich ein schwerer Brocken, der sich trotz einer überraschenden Niederlage in Runde 2 gegen Mainz weiterhin Hoffnungen auf den Aufstieg machen kann.

In der Bezirksliga musste die dritte Mannschaft eine knappe und nicht unbedingt erwartete 3,5:4,5-Niederlage in Neuburg einstecken, wobei Thorsten Kunz und Wilhelm Kannegiesser gewannen. Joachim Reese, Christian Benz und Walter Holzer erreichten eine Punkteteilung. 4:4 Mannschaftspunkte bringen die Mannschaft auf einen Mittelfeldplatz.
Erfolgreicher war die fünfte Mannschaft in der Kreisliga. Durch ein 4:0 gegen Kandel 3 haben sie die alleinige Tabellenführung erobert. Die Punkte holten Wolfgang Boeck, Konstantin von Pückler, Philipp Böhme und Bendikt von Pückler (kampflos).

Josef-Lennartz-Jugend-Open 2015 an Allerheiligen: Das von der SG Speyer-Schwegenheim ausgerichtete Jugend-Open war ein voller Erfolg:

06.12.2015: Drei von vier möglichen Punkten holten zwei Schachmannschaften der SG Speyer-Schwegenheim in ihren Heimbegegnungen am Sonntag.
Die zweite Vertretung erkämpfte in der 2.Pfalzliga ein 4:4 Unentschieden gegen Schifferstadt und blieb damit im oberen Mittelfeld der Tabelle. Die sechste Mannschaft siegte in der Kreisklasse gegen Hagenbach III mit 2,5:1,5 und glich ihr Punktekonto aus.
Die Punkteteilung der Zweiten kann man nur als glücklich bezeichnen. Die Gäste bestimmten nämlich bis in die Schlussphase hinein das Geschehen, lagen dreimal in Führung und ließen erst in der Verlängerung einen Punkt liegen. Die Niederlage von Michael Schreck, der zwei Bauern verlor, machte Richard Sommer auf die gleiche Weise wett. Aber ein Qualitätsverlust, den Felix Thumm hinnehmen musste, brachte die Gäste erneut in Front. Dies geschah in einer Phase, in welcher Schifferstadt an vier weiteren Brettern aussichtreich stand. Die Hausherren hatten das Glück, dass die Gäste ihre Chancen nicht optimal nutzten. Peter Flörchinger und Clemens Sprenger retteten sich mühevoll in ein Remis. Ingo Gellendin stellte nach einem Bauerngewinn im Endspiel den Ausgleich wieder her. Als Wilhelm Kannegießer gegen seinen ehemaligen Mannschaftskameraden Alexander Pelt ein Bauernendspiel verlor, schienen die Gäste am Ziel. Doch in der letzten Partie konterte Dr.Roger Kühn einen Opferangriff seines Gegners erfolgreich und rettete damit dem Team den Punkt.
Leichter tat sich der Nachwuchs bei seinem Erfolg gegen Hagenbach. Eric Hinssen und David Hinssen sorgten für die Führung, welche Valentin Calenborn durch ein Remis verteidigte. Die Niederlage von Benedikt von Pückler fiel nicht mehr ins Gewicht.

15.11:2015: Die Mannschaft der SG Speyer-Schwegenheim bleibt in der 2. Bundesliga Süd in der Erfolgsspur. Am zweiten Spieltag gab es bei der 2. Mannschaft des deutschen Meisters Baden-Baden einen knappen, jedoch hochverdienten 4,5:3,5-Sieg zu verbuchen. Hinter Aufsteiger Schönaich und Überraschungsmannschaft Untergrombach führen die Pfälzer verlustpunktfrei die Tabelle an.
Wie in der ersten Runde auch traten die Badener in Bestbesetzung an, während die Gäste ihr erstes Brett GM Arturs Neiksans durch IM Jivko Bratanov ersetzen mussten. Dies ergab nach der Papierform eine recht spannende Begegnung.
So waren auch am Anfang einige Punkteteilungen zu vermelden: Zuerst war es IM Gabor Kovacs an Brett 3, der in optisch leicht besserer, jedoch wohl relativ ausgeglichener Stellung ein Remisangebot seines Spielpartners annahm.
Kurze Zeit später bot auch IM Jivko Bratanov (5) seinem Kontrahenten ein Unentschieden an, da er nach vorher ebenfalls leicht besserer Stellung eine positive Abwicklung für seinen Gegner finden konnte, die dieser jedoch offensichtlich nicht fand.
Als auch dieses angenommen wurden, hatten die Plälzer zwei weiße Bretter, an denen sie sogar nominell etwas stärker waren, nicht gewinnen können. Doch hier ließen bereits die Stellungen auf den anderen Tischen die Mienen der mitgereisten Fans Siegesgewißheit erkennen.
Als dann auch noch Pascal Flierl (8) mit den schwarzen Steinen ein Remis erreichte, wobei er gar die bessere Stellung hatte, schien alles zugunsten der Gäste zu laufen.
Dies untermauerte IM Miklos Nemeth an Brett 4, der sich bereits nach wenigen Zügen deutliche Vorteile erarbeitet hatte. Er ließ nichts anbrennen und konnte zum Ende auch einen Verzweiflungsangriff seines Gegners parieren. Dabei hätte er Material gewonnen, sein Mitspieler ließ sich jedoch mattsetzen.
Die kurioseste Partie des Tages lieferte Simon Commercon (7) ab. Zum Mittelspiel hatte er leichte Vorteile, übersah dann allerdings eine Abwicklung, die ihn nicht nur eine Qualität, sondern auch die Stellung kostete. Einige unklare Züge des Gegenspielers in der Zeitnotphase bescherten ihm plötzlich die Initiative, was ihn dann mit immer noch einer Qualität Rückstand ein Dauerschach und damit eine Punkteteilung finden ließ. Vor lauter Freude darüber fand er leider eine ebenfalls mögliche zwingende Mattkombination nicht.
Sehr interessant war auch die Partie von IM Nikita Meskovs an Tisch 2. In einer starken Position opferte er die Qualität, um die gegnerische Stellung aufzuhebeln. Dabei gewann er drei Bauern, was ein interessantes Endspiel Läufer plus vier Bauern gegen Turm und Bauer ergab, welches er dann souverän gewann.
Bei einem Spielstand von 4:2 konnte nun IM Attila Csonka (6) seine Angriffsbemühungen einstellen, da eine Punkteteilung zum Mannschaftserfolg reichte. Zwischenzeitlich hatte er einen Bauern gewonnen, musste diesen jedoch wieder zurückgeben, um die Initiative zu behalten. Sehr fraglich, ob der Vorteil bei anderer Konstellation zum vollen Punkt gereicht hätte.
Einziger Wermutstropfen im Kelch der Gäste war die vermeidbare Niederlage von Spitzenspieler GM Adam Horvath. Er ging mit leicht besserer Position ins Endspiel, fand dort jedoch die richtigen Züge nicht und musste letztendlich die Segel streichen.
Am 13.12. wird zum ersten Heimspiel der Saison die Mannschaft aus Viernheim erwartet, die überraschenderweise noch keinen Punkt sammeln konnte und bereits mit dem Rücken zur Wand steht.
In der Bezirksliga gewann die dritte Mannschaft ihr Heimspiel gegen Bellheim II mit 5:3 und rangiert mit 4:2 Punkten in der oberen Tabellenhälfte. Es gewannen Niklas Thumm, Ralf Schlindwein, Joachim Reese und Walter Holzer bei Remisen von Thorsten Kunz und Wilhelm Kannegiesser.
Die fünfte Mannschaft erreichte in der Kreisliga ersatzgeschwächt ein 2:2 gegen Westheim III und bleibt mit 3:1 Punkten Tabellenführer. Lukas Drescher gewann, Wolfgang Boeck und Philipp Böhme spielten Unentschieden. -rs-

25.10.2015: Sieg und Niederlage: 2. Mannschaft gewinnt klar, Senioren unterliegen knapp.
Zwei Mannschaften der SG Speyer-Schwegenheim waren am Wochenende jeweils in Auswärtsspielten an den Brettern. Während die 2. Mannschaft in der zweiten Pfalzliga Ost mit 5,5:2,5 gegen Aufsteiger Rülzheim gewann, quittierten die Senioren gegen Meister Frankenthal I eine 1,5 : 2,5 Niederlage.
Die zweite Vertretung steckte eine rasche Niederlage gut weg. Wilhelm Kannegießer wurde nach einem Eröffnungsfehler bereits nach wenigen Zügen matt gesetzt. Den Ausgleich erzwang Clemens Sprenger, der seinen Gegner nach konsequentem Druckspiel und Figurengewinn zur Aufgabe brachte. Die Führung besorgte Michael Schreck durch einen erfolgreichen Bauernsturm. Peter Flörchinger konterte einen vehementen Angriff seines Kontrahenten und wies dessen Figurenopfer als inkorrekt nach. Als Richard Sommer kurz vor der Zeitkontrolle im Endspiel gewann, stand es bereits 4:1 für die SG. Die endgültige Entscheidung fiel durch ein Remis von Thomas Theel am Spitzenbrett. Am Schluss gewann Thorsten Kunz durch Figurengewinn, während gleichzeitig Ingo Gellendin ein schwieriges Damenendspiel knapp verlor. Achtbar schlugen sich die von ihren Wertungszahlen her haushoch unterlegenen Speyer Senioren in der Liga für Spieler ab 60 Jahre. Peter Flörchinger, Wilhelm Kannegießer und Winfried Radach hielten gegen ihre höherklassigen Gegner remis. Allein durch die etwas unglückliche Niederlage von Joachim Reese konnte die Meistermannschaft knapp gewinnen. -pf-

20.09.2015: Mit einem gelungenen Saisonbeginn startete die 1. Mannschaft der SG Speyer-Schwegenheim in die neue Spielzeit der 2. Bundesliga Süd. Durch einen ungefährderten 5:3-Erfolg beim TSV Schott Mainz konnten gleich zum Start zwei wichtige Zähler eingefahren werden.
Da die Landeshauptstädter mit Aufstellungsproblemen zu kämpfen hatten und nur sieben Spieler an die Bretter brachten, musste Neuzugang GM Arturs Neiksans am Spitzenbrett keinen einzigen Zug machen, um seinen ersten Punkt für seinen neuen Verein einzufahren.
Mit diesem Vorsprung im Rücken konnte IM Miklos Nemeth (5) ein sehr frühes und überraschendes, aus taktischen Gründen vielleicht etwas unkluges Remisangebot seines Gegenübers bereits nach kurzer Spieldauer annehmen.
Da sich bereits in der Eröffnungsphase an mehreren Brettern Vorteile für die Gäste abzeichneten, erlaubte es sich auch Pascal Flierl an Tisch 8, aus leicht stärkerer Position ein Unentschieden anzubieten, welches dann auch angenommen wurde.
Für den ersten echten zählbaren Erfolg der Pfälzer war IM Nikita Meskovs (3) verantwortlich: Gegen den gleichen Gegner, den er bereits in der Vorsaison bravourös bezwang, erspielte er sich bereits früh eine aussichtsreiche Stellung. Als die Begegnung abzuflachen drohte, nutzte er einen Fehler, um die Partie dann wieder souverän zu gewinnen.
Im Gefühl des sicheren Vorsprungs wickelte IM Attila Csonka an Brett 6 eine allzeit ausgeglichene Stellung in ein klares Remisendspiel ab. Zur Zeitkontrolle lagen die Gäste somit bereits 3,5:1,5 in Front.
Wie so oft in den letzten Jahren kam das Highlight des Tages wieder einmal von GM Adam Horvath (2). In einer scheinbar vollkommen ausgeglichenen Stellung opferte er einen Buaern, um mit seinen Figuren in die gegnerische Stellung einzudringen. Die dadurch errungene Bewegungsfreiheit seiner Figuren nutzte er dann zu einem klaren Einzelsieg.
Da der Mannschaftskampf bereits gelaufen war, entschied sich Simon Commercon in 7 in einer optisch besseren, faktisch aber wohl schwer zu gewinnenden Position die Partie remis zu geben.
Nicht so jedoch IM Gabor Kovacs (4), der aus Sicht der Gäste zur tragischen Figur der Tages wurde. Nachdem alle anderen Partie gelaufen waren, lehnte er in besserer Stellung ein Remisgebot ab, um dann zweieinhalb Stunden später in inzwischen wohl nicht mehr zu gewinnender Begegnung die Partie durch einen katastrophalen Fehlgriff in Zeitnot gar noch zu verlieren.
So waren die Hausherren am Ende mit einer 3:5-Niederlage eigentlich noch gut bedient.

Ebenfalls positive Nachrichten gibt es von der dritten Mannschaft aus der Bezirksliga zu vermelden. Diese startete die Saison in einer von der Papierform ausgeglichenen Begegnung gegen Bad Bergzabern mit einem klaren 5,5:2,5-Erfolg. Bei Siegen von Wilhelm Kannegiesser, Ralf Schlindwein und Ralf Holzer gab es Punkteteilungen durch Thorsten Kunz, Joachim Reese, Christian Benz, Walter Holzer und Helmut Camin. Keine Partie ging hierbei verloren.

16.09.2015: Positiv verlief der Auftakt der Seniorenliga für das Viererteam der SG:
Obwohl der Gegner Schifferstadt/Waldsee ersatzgeschwächt an die Bretter ging, gelang es ihm, mit 1:0 in Front zu gehen. Am vierten Brett schlug Winfried Radach einen vergifteten Bauern und hatte Mühe, einen Figurenverlust zu vermeiden. Dabei ruinierte er jedoch seine Stellung, sodass der Gegner keine Mühe hatte, ihn zu überspielen. An den übrigen Brettern taten sich die Speyerer ebenfalls schwer. Schließlich war es Gastspieler Klaus-Peter Thronicke (Hagenbach), der am dritten Brett seinen Kontrahenten im Endspiel bezwang und den Ausgleich erzielte. Erst in der Zeitnotphase fiel die Entscheidung zugunsten der Hausherren. Peter Flörchinger brach am Spitzenbrett mit einem Qualitätsopfer in die gegnerische Stellung ein und stellte seinen Gegner vor unlösbare Aufgaben. Drei Züge vor der Zeitkontrolle lief die Uhr des Gastes ab. Die knappe Führung behauptete Wilhelm Kannegießer am zweiten Brett ganz knapp. Er war nach lange ausgeglichenem Spiel in eine Verluststellung geraten. Da aber sein Gegner nur noch wenig Zeit auf der Uhr hatte, konnte der den Sieg nicht mehr realisieren und musste in das angebotene Remis einwilligen.

Peter Flörchinger gewinnt Sommerpokalturnier mit 18,5 Punkten
vor Thorsten Kunz (17 P.) und Radach (11 P.).
Auf den weitern Plätzen folgen Reese, Kannegießer und Sommer vor 13 weiteren Teilnehmern


Niklas Thumm Deutscher Meister

Mit Niklas Thumm (13) besitzt die SG Speyer-Schwegenheim erstmals in der Vereinsgeschichte einen deutschen Meister. Der Nachwuchsspieler beendete das Turnier in Willingen ungeschlagen auf dem ersten Rang. Jedes Jahr trägt der Deutsche Schachbund seine Jugendtitelkämpfe in acht Kategorien aus. Thumm startete in der Altersklasse der Unter-25-Jährigen, in welcher 73 Teilnehmer aus fast allen Bundesländern an die Bretter gingen. Im vergangenen Jahr in Magdeburg belegte der Speyerer in derselben Kategorie noch Platz 25. In Willingen (Sauerland), wo die Titelkämpfe diesmal stattfanden, spielte er mit großer Präzision und Konstanz. Sein konsequentes Angriffsspiel trug dazu bei, dass er ungeschlagen durch das Turnier kam. Nach drei Remispartien lag er vor der Schlussrunde noch hinter der lange führenden Estelle Morio (SK Hauenstein), ebenfalls eine Spielerin aus dem Landesverband Rheinland-Pfalz. Ein Sieg im Finale, der sechste im laufenden Turnier, ermöglichte dann seinen Erfolg. Nach neun Runden, ausgetragen nach dem Schweizer System, lag Thumm mit 7,5 Punkten knapp vor den nächsten Konkurrenten. Thumm machte in der Vergangenheit bereits durch verschiedene Siege und gute Platzierungen bei Jugendturnieren auf Bezirks- und Landesebene wiederholt auf sich aufmerksam. (pf)

24.04.2015: Peter Flörchinger gewinnt Clubmeisterschaft 2015


13.04.2015: Beim Saisonfinale der 2. Bundesliga Süd hat sich die SG Speyer-Schwegenheim durch einen klaren und überzeugenden 6:2-Erfolg bei der BG Buchen den Klassenerhalt gesichert. Am Ende kamen die Pfälzer mit 9:9 Mannschaftspunkten und 37,5:34,5 Brettpunkten auf den 6. Platz. Weiterlesen

25.03.2015: Beachtlicher Erfolg für die Vierermannschaft der SG Speyer-Schwegenheim in der pfälzischen Seniorenliga:
Für eine kleine Sensation sorgte die Seniorenmannschaft der SG Speyer-Schwegenheim in der Liga für Spieler ab 60 Jahre. Gegen den Vizemeister und haushohen Favoriten Ludwigshafen 1912 holte das Viererteam beim 2:2 einen Punkt und sicherte sich Rang fünf hinter den etablierten Spitzenmannschaften.Weiterlesen

15.03.2015: In der vorletzten Runde der 2. Bundesliga Süd gab es für die SG Speyer-Schwegenheim nichts zu ernten: gegen Tabellenführer Baden-Baden II setzte es eine verdiente 2,5:5,5 Heimniederlage. Nun wird es in der letzten Runde zu einem echten Endspiel in Buchen kommen.Weiterlesen

22.02.2015: Am vergangenen Sonntag kam es in der 2. Bundesliga Süd zur Begegnung SC Viernheim gegen SG Speyer-Schwegenheim. Der Bundesligaabsteiger aus Hessen ließ den Pfälzern keine Chance und gewann verdient mit 5:3. Weiterlesen

01.02.2015: Ein überraschend deutlicher 7:1-Erfolg gelang der Mannschaft der SG Speyer-Schwegenheim in der 2. Bundesliga Süd gegen Mitaufsteiger Freibauer Mörlenbach-Birkenau. Mit 7:5 Punkten stehen die Pfälzer nur einen Punkt hinter dem Aufstiegsplatz, aber auch nur zwei Punkte vor einem Abstiegsplatz.

Als auf Seiten der Gastgeber klar wurde, dass bei den Gästen Spitzenspieler GM Vitaly Kunin fehlen würde, der bis dato vier von fünf möglichen Punkten am ersten Brett holen konnte, stieg die Zuversicht, zwei wichtige Punkte zu sammeln.
So dauerte es dann auch kaum zwei Stunden, bis sich der erste Erfolg einstellte: Der junge Neuzugang FM Jonas Hacker an Brett 6 nutzte einen Fehler seines Gegners zu einem zweizügigen Figurengewinn und damit zur Führung.
So konnte IM Attila Csonka (5) beruhigt in ausgeglichener Stellung in das Remisangebot seines Kontrahenten einwilligen.
Nun begann die Siegesserie der Hausherren: Zunächst nutzte IM Nikita Meskovs an Tisch 4 seine schon in der Eröffnung erarbeitete starke Position zu einer unhaltbaren Stellung für seinen Gegenüber und dadurch zum nächsten vollen Zähler.
Der nächste Erfolg stellte sich bei IM Gabor Kovacs (3) ein: In einer scheinbar ausgeglichenen Stellung bewegte er in der Zeitnotphase seine Figuren geschickter und stellte seinem Spielpartner eine nur durch Figurenverlust lösbare Mattfalle.
GM Adam Horvath am Spitzenbrett stand ihm in nichts nach: Nach einem Bauerngewinn in der Eröffnung legte er im Mittelspiel einen zweiten nach. Diese Position wandelte er sicher in ein gewonnenens Turmendspiel ab. Der Mannschaftskampf war somit bereits früh entschieden.
Ziemlich zeitgleich gewannen IM Miklos Nemeth und Simon Commercon an den Brettern 2 und 7 ihre Partien. Beide hatten Probleme im Spielaufbau, Nemeth konnte dann gewinnbringend Bauern erobern, während Commercon eine Qualität gewann und dann seinem Kontrahenten keinen Bewegungsspielraum mehr ließ.
Auf die letzte Entscheidung mussten die Zuschauer lange warten. Am letzten Brett hatten beide Spieler Siegchancen, doch beide konnten diese nicht nutzen, sodass Pascal Flierl einen halben Punkt zum letztendlich klaren Erfolg beisteuerte.

Die zweite Mannschaft konnte in der 2. Pfalzliga Ost gegen Tabellenführer Landau 3 krankheitsbedingt nur mit sieben Spielern an die Bretter gehen und gab ausgerechnet gegen den schwächsten Gegner kampflos den Punkt ab. An den Brettern sieben und sechs bot der Gastgeber seine stärksten Ersatzspieler auf. So kam es, dass sowohl Ralf Schlindwein als auch Frank Böing verloren. Ein zwischenzeitlicher Sieg durch Clemens Sprenger, der nach herrlichem Figurenopfer matt setzte, nutze wenig, zumal Peter Flörchinger über ein Remis nicht hinauskam. In der Schlussphase gewann zwar Thomas Theel, dafür verlor Ingo Gellendin. In der letzten Partie remisierte Michael Schreck, der stets besser stand als sein Gegner, aber nicht gewinnen konnte. Somit blieben am Ende 3:5 Brettpunkte und mit 6:6 Mannschaftspunkten lediglich ein Mittelfeldplatz.

18.01.: Großkampftag unserer Mannschaften.
In der fünften Runde der 2. Bundesliga Süd erreichten die Schachspieler aus Speyer-Schwegenheim gegen die Mannschaft des TSV Schott Mainz ein gutes 4:4-Unentschieden. Mit 5:5 Punkten stehen die Pfälzer auf Platz 7 der Tabelle, haben aber nur jeweils zwei Punkte auf einen Auf- und Abstiegsplatz.

Leicht favorisiert traten die Rheinhessen die Reise in die Pfalz an, konnten sie doch in ähnlich starker Aufstellung wie in den letzten beiden Runden antreten.
Verwunderlich war, wie schnell dieses Mal viele Partien zu Ende gingen. So bekam IM Gabor Kovacs an Brett 3 bereits in der Eröffnungsphase ein Remisangebot, welches er mit den schwarzen Steinen dankend annahm. Nur wenige Minuten später wiederfuhr seinem Landsmann und Brettnachbar IM Miklos Nemeth (2) das gleiche Schicksal; auch er war mit der Punkteteilung zufrieden.
Nicht viel länger kämpfte an Tisch 5 IM Tamas Horvath, der es aber immerhin bis zum Anfang des Mittelspiels schaffte, bis er ein Remisgebot bekam, in welches er ebenfalls einwilligte.
Den ersten und einzigen Rückschlag für die Hausherren gab es durch Simon Commercon (8), der recht gut aus der Eröffnung gekommen war und sogar einen Bauern gewinnen konnte. Dadurch waren jedoch viele seiner Figuren auf den Damenflügel konzentriert; als er im folgenden gegnerischen Königsangriff dann nicht die richtigen Züge fand, war er sehr schnell schachmatt.
Ein weiteres Unentschieden folgte durch FM Jonas Hacker an Brett 7, der zwar recht passiv stand, aber die Gewinnversuche seines Spielpartners allesamt abwehren konnte.
Vielversprechend sah die Stellung am Spitzenbrett bei GM Adam Horvath aus, aber ernsthafte Gewinnversuche konnte er nicht unternehmen. Jedoch muss man hier mit den schwarzen Steinen eine Punkteteilung gegen die aktuelle Nummer 61 der Weltrangliste als Erfolg verbuchen.
Die Freude der Pfälzer war groß, als IM Nikita Meskovs (4) in der wohl spannendsten Partie des Tages einen Sieg einfuhr. Im Mittelspiel hatte er eine Figur stehenlassen, um seinen Angriff zu forcieren. Diese erhielt er nicht nur zurück, sondern hatte danach derart viele Drohungen aufgestellt, dass sein Kontrahent diese nicht mehr alle abwehren konnte. Dabei musste Meskovs jedoch allezeit auch auf mögliche Kombinationen seines Widersachers achten.
Das Finale oblag nun IM Attila Csonka an Brett 6. Nach starker Eröffnung glaubte man in den Reihen der Hausherren hier schon an einen ganzen Punkt, im Mittelspiel brachten ihn jedoch einige Ungenauigkeiten in Bedrängnis, sodass er gar mit einem Minusbauern ins Endspiel gehen musste. Dieses Turmendspiel wickelte er jedoch dann wieder souverän in ein Remis ab, was zum Endstand von 4:4 führte.

Auch in den unteren Spielklassen wurde gespielt:
Der zweiten Mannschaft gelang hier durch einen überzeugenden 6:2 Erfolg gegen Frankenthal III der Sprung in die obere Tabellenhälfte der 2.Pfalzliga. Drei Stunden lang hielten die kampfstarken Gäste mit, was die drei Remispartien von Thomas Theel, Frank Böing und Peter Flörchinger verdeutlichen. In der Phase kurz vor der Zeitkontrolle konnten Ingo Gellendin, Ralf Schlindwein, Thorsten Kunz und Michael Schreck ihre Gegner bezwingen. Das letzte Remis erzielte Clemens Sprenger.
Siegreich blieb auch die fünfte Vertretung im Heimspiel der Kreisliga gegen Herxheim III, das 3,5:0,5 gewonnen wurde. Richard Böhme, Wilfried Dorn und Philipp Böhme gewannen ihre Partien, Colin Dorn spielte remis.
Die sechste Mannschaft dagegen verlor das Auswärtsspiel der Kreisklasse gegen Hagenbach IV. Beim 1:3 schlugen für die Gäste nur zwei Remispartien durch Konstantin von Pückler und Maximilian Wittmer zu Buche.

2014

07.12.: In der vierten Runde der 2. Bundesliga Süd errang die SG Speyer-Schwegenheim buchstäblich in letzter Sekunde einen glücklichen 4,5:3,5-Sieg beim SC Untergrombach.Mit 4:4 Punkten konnten die Pfälzer die Abstiegsränge verlassen und sich im Mittelfeld der tabelle einsortieren.

„Abstiegskampf pur“, titelten die Gastgeber auf ihrer Homepage die Begegnung vorher. Somit war klar, dass beide Mannschaften in starker Besetzung antreten würden, um nicht nur selbst zwei Punkte zu holen, sondern auch einem direkten Konkurrenten im Abstiegskampf nichts zu schenken. So setzten die Badener wie in der letzten Runde drei ihrer vier Legionäre ein, die Pfälzer traten zum ersten Mal in dieser Saison mit sechs ausländischen Titelträgern an.
Die ungarische Delegation der Gäste konnte sich heute noch stärker in Szene setzen als man das ohnehin schon gewohnt ist. So war es dann auch IM Gabor Kovacs an Brett 4, der gegen den einzigen Vorderpfälzer IM Rene Dausch – allerdings in Reihen der Bruchsaler Vorstädter - die ersten Akzente setzte: Mit sichtbaren Vorteilen war er schon ins Mittelspiel gegangen; dort nutzte er eine Unachtsamkeit zum direkten Punktgewinn.
Kurze Zeit später folgte sein Landsmann IM Attila Csonka (6), der ebenfalls bereits Stellungsvorteile hatte und diese dann bei Zeitproblemen seines Kontrahenten zum Erfolg ausbauen konnte.
Mit dieser Führung im Rücken musste Brettnachbar IM Tamas Horvath (5) nicht unbedingt auf Sieg spielen und trotzte seinem Spielpartner in ständig ausgeglichener Stellung ein Remis ab.
Einen Dämpfer gab es für die Gäste, als IM Toms Kantans (Tisch 3) in aussichtsreicher Stellung vollkommen unnötig eine Figur stehen ließ, weil er eine Bauernumwandlung berechnete, die sein Gegner jedoch abwehren konnte. Mit einer Minusfigur war nichts mehr zu holen.
Jonas Hacker (7) hatte optische Vorteile, einen Gewinnplan suchte er jedoch vergebens. So gab es hier am Ende eine Punkteteilung.
Mächtig Glück hatte IM Miklos Nemeth (2): Mehrfach schien die Begegnung verloren, am Ende konnte er sich von allem Druck befreien und ein Unentschieden erkämpfen.
Weniger Fortune hatte Simon Commercon am letzten Brett: Nachdem er gut aus der Eröffnung gekommen war, übersah er eine Abwicklung und hatte danach mit positionellen Problemen zu kämpfen. Diese führten über den Figuren- schließlich zum Partieverlust.
So stand es bereits 3,5:3,5, als das Drama am Spitzenbrett in seine entscheidende Phase ging: Die beiden internationalen Großmeister Davor Rogic (Untergrombach) und Adam Horvath (Speyer-Schwegenheim) hatten beide ihre Bedenkzeit fast aufgebraucht und lebten nur noch von den 30 Sekunden Aufschlag, die sie pro Zug bekommen. Der badener Kroate drohte mit einzügigem Matt und hatte einen Mehrbauern, der pfälzische Ungar war indes am Zug. Der Gästespieler schien ruhig, der Gastgeber nervös. So benötigte der Pfälzer etwa 30 Schachgebote, bis er den gegnerischen König dort hatte, wo er ihn haben wollte: in einer ausweglosen Situation, im Schachspiel allgemein schachmatt genannt.
Viele Begegnungen hätten heute auch anders ausgehen können, also darf man den 4,5:3,5-Erfolg unterm Strich als sehr glücklich ansehen.
Die SG Speyer-Schwegenheim verbringt die Feiertage auf einem gutem sechsten Tabellenplatz, bevor am 18.1.2015 in einem Heimspiel gegen Schott Mainz ein weiteres brisantes Speil auf dem Plan steht.

Der zweiten Mannschaft der SG Speyer-Schwegenheim gelang in der 2.Pfalzliga ein 5:3 Erfolg gegen Schifferstadt. Dieser Sieg, der erste in der laufenden Saison, ermöglichte den Sprung ins sichere Mittelfeld der Tabelle. Endlich einmal überzeugte das Team durch eine geschlossene Mannschaftsleistung. Den ersten Punkt holte Clemens Sprenger, der seinem Gegner mehrere Bauern abjagte und sicher gewann. Seinem Beispiel folgte Thorsten Kunz, der im elementaren Endspiel durch einen Mehrbauern gewann. Die Niederlage von Ingo Gellendin brachte das Team nicht aus dem Konzept. Ralf Schlindwein schloss einen Königsangriff erfolgreich ab und stellte den alten Vorsprung wieder her. Nach einem Remis durch Frank Böing stellte in der Verlängerung Spitzenspieler Thomas Theel den Gesamterfolg sicher. Siegchancen besaß auch Michael Schreck, dessen Gegner aber ins Patt flüchtete. In der letzten Partie verlor Peter Flörchinger, der kurz vor der letzten Zeitkontrolle durch eine kleine Ungenauigkeit das Remis verfehlte.

Die vierte Mannschaft verlor in der Bezirksklasse deutlich mit 1,5:4,5 bei Herxheim II. Nur drei Unentschieden von Winfried Radach, Wolfgang Boeck und Karl Lenz war zu wenig, um die Tabellenführung zu verteidigen. Platz 2 zum Jahreswechsel ist trotzdem deutlich besser als erwartet.

09.11.: Am dritten Spieltag der 2. Bundesliga Süd kam die SG Speyer-Schwegenheim zu ihrem ersten Saisonsieg: Gegen Mitaufsteiger SK Schmiden/Cannstatt gab es einen ungefährdeten 5:3-Erfolg. Mit nunmehr 2:4 Punkten liegen die Pfälzer trotzdem vor den heutigen Gästen auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Dank ihrer fünf angereisten Ungarn gingen die Hausherren favorisiert an die Bretter. So war es dann auch gleich GM Adam Horvath am Spitzenbrett, der die ersten Akzente setzte: Eine glorreiche Kombination im Mittelspiel brachte ihm so viel Materialvorsprung, dass sein Spielpartner aufstecken musste.
Mit der Führung im Rücken konnte Simon Commercon (7) in einer allerzeit ausgeglichenen Partie das Remisangebot seines Kontrahenten annehmen. IM Attila Csonka am fünften Tisch baute die Führung aus, indem er eine Kombination, die eigentlich Figurengewinn zum Ziel hatte, mit einem Mattangriff abschließen konnte. Für die Vorentscheidung sorgte dann Jonas Hacker (6) mit seinem ersten Sieg für seinen neuen Verein: Er sperrte die Dame seines Gegenübers ein und gewann diese gegen einen Turm. Dies langte zum Partiegewinn.
Pascal Flierl an Brett 8 steuerte einen weiteren halben Punkt bei: Durch eine Unachtsamkeit hatte er einen Bauern verloren, gewann diesen jedoch zurück und hatte dann sogar leichte Stellungsvorteile, aber hier war für den Mannschaftserfolg eine Punkteteilung angebracht.
Ebenso dachte auch IM Gabor Kovacs (3), in dessen Match sich keine Partei erkennenswerte Vorteile erarbeiten konnte. Hier brachte das folgerichtige Remis die Entscheidung im Mannschaftskampf.
Die einzige Niederlage erlitt heute IM Tamas Horvath an Tisch 4: Ein wohl korrektes Figurenopfer spielte er danach nicht konsequent weiter, sodass der Gegner zurückopfern konnte und mit einem entscheidenden Mehrbauer ins Endspiel ging.
Den Schlusspunkt setzte IM Miklos Nemeth (2). Bis zu drei Bauern hatte er Vorsprung, büßte diese jedoch alle wieder ein und konnte am Schluss gar noch froh sein, ein Unentschieden zu erreichen.
Dieser Erfolg lässt die Pfälzer wieder an ihr Ziel Klassenerhalt glauben, doch die nächsten Aufgaben werden sicher nicht leichter.

Die zweite Mannschaft kassierte in der 2. Pfalzliga erneut vollkommen unnötig eine 3:5 Niederlage gegen Hagenbach. In der Anfangsphase herrschte auf Seiten der Gastgeber große Verunsicherung, da der Spieler am Spitzenbrett aufgrund eines Missverständnisses nicht erschienen war. Wie bereits in den beiden Begegnungen gegen Jockgrim und Landau leisteten sich die Hausherren unerklärliche Fehler. Thorsten Kunz besaß nach einem fehlerhaften Mattangriff des Gegners die Chance, durch einen Turmgewinn einen relativ leichten Sieg zu erringen. Er deckte aber die Drohungen durch die falsche Figur und war drei Züge später matt. Michael Schreck hatte seinen Gegner vollkommen überspielt, verlor aber nach einem Einbruch in die Stellung durch Unachtsamkeit die Dame. Nach einem Remis durch Frank Böing stand es bereits 0,5:3,5. Als Ralf Schlindwein in Zeitnot eine Figur verlor, war der Vergleich bereits entschieden. Ein Desaster bahnte sich an. Aber in den letzten Begegnungen gelang doch noch ein wenig Ergebniskosmetik. Nach dem zweiten Remis durch Peter Flörchinger gewann Felix Thumm aus schwieriger Stellung heraus. Clemens Sprenger stand glatt auf Verlust, konnte aber nach einer Unkonzentriertheit seines Gegners im Endspiel gewinnen. Die SG ist durch diese Niederlage in die untere Hälfte der Tabelle gerutscht.

Die sechste Mannschaft verlor in der Kreisklasse gegen Bellheim 4 sang- und klanglos mit 0:4.

19.10.: 2. Bundesliga

Auch am zweiten Spieltag der 2. Schachbundesliga Süd gab es für die SG Speyer-Schwegenheim keine Punkte. Beim Bundesliga-Absteiger SV Griesheim setzte es eine 3:5-Niederlage, die die Pfälzer auf den letzten Tabellenplatz beförderte. Ärgerlich war hierbei, dass nach dem Spielverlauf mehr drin war.

28.09.: Bezirksliga Südost

Ein guter Saisonstart gelang der dritten Mannschaft der SG Speyer-Schwegenheim in der Bezirksliga des Schachbezirkes Pfalz-Südost. Nachdem man am letzten Spieltag der Vorsaison gegen Hagenbach II sich noch mit 3:5 geschlagen geben musste, glückte nun mit dem deutlichen 6:2-Sieg eine eindrucksvolle Revanche gegen den gleichen Gegner.

Ein Eröffnungsfehler durch Ralf Holzer an Brett 8 brachte die Südpfälzer früh in Front. Bis zur ersten Zeitkontrolle hatten Richard Sommer (1) durch Figurengewinn im Königsangriff, Roger Kühn (3) durch Abzugsschach und Damengewinn sowie Felix Thumm (2) durch doppelten Figurengewinn das Blatt jedoch bereits gewendet. Den wichtigen vierten Punkt erzielte Joachim Reese an Tisch 6, der eine Figur opferte und dann eindrucksvoll die gegnerische Dame gewann. Eine vermeidbare Niederlage von Niklas Thumm (5), der im Endspiel ein Remis erreichen konnte, half den Gastgebern auch nur kurz. Neuzugang Marian Kucharczyk (7) und Wilhelm Kannegiesser (4) brachten ihre Mehrbauern durch und gewannen ihre Spiele.

21.09.: Saisonauftakt

Einen missglückten Saisonstart musste die Mannschaft der SG Speyer-Schwegenheim hinnehmen: Gegen den letztjährigen Vizemeister der 2. Bundesliga Süd, den SV Hofheim, gab es für den Wiederaufsteiger eine klare und verdiente 2,5:5,5-Heimniederlage.

29.08.2014:
Sommerpokal-Schnellturnier: Michael Schreck wie im Vorjahr Gesamtsieger!
Auch am fünften Spielabend konnte sich Michael Schreck mit fünf Punkten (=100% !) souverän gegen weitere neun Teilnehmer durchsetzen und wurde mit 19,5 Punkten klarer Gesamtsieger des diesjährigen Sommerpokal-Turniers. Auf den weiteren Plätzen folgen Thorsten Kunz (15,0), Wilhelm Kannegießer (11,5), Gerhard Talaska (10,5) und Peter Flörchinger (9,5 aus 3R).

11.07.2014:
Clubmeisterschaft aktuell
Neuer Clubmeister ist Michael Schreck vor Peter Flörchinger und Felix Thumm und weitern 15 (!) Teilnehmern.

05.07.2014:
Nachwuchsliga aktuell
Der Nachwuchs der Schachgemeinschaft erreichte bei der Schlussrunde der diesjärigen Nachwuchsliga in Hagenbach den dritten Platz

06.04.2014:
Oberliga aktuell: Die SG Speyer-Schwegenheim gewinnt mit dem 5,5:1,5-Sieg gegen die zweite Mannschaft von Mainz verlustpunktfrei die Meisterschaft und damit das Recht zum Aufstieg in die 2. Bundesliga.

23.03.:
Zwei 3:5-Niederlagen

haben Mannschaften der SG Speyer-Schwegenheim zum Saisonausklang erlitten. Die zweite Vertretung Speyer-Schwegenheims rutschte in der Zweiten Pfalzliga durch den doppelten Punktverlust gegen Frankenthal III um einen Platz nach unten auf Rang sechs (10:8 Punkte). Frankenthal ging durch die Siege gegen Adrian Hauck, Wilhelm Kannegießer und Niklas Thumm klar in Front. Nach den Remispartien von Felix Thumm sowie Ralf Schlindwein brachten Heiko Hauck und Peter Flörchinger die SG bis auf einen Zähler heran. Ingo Gellendin verlor jedoch das abschließende Spiel. Die dritte Mannschaft unterlag Hagenbach II und schloss die Bezirksliga Südost mit 9:9 Punkten als Sechster ab. Richard Böhme und Joachim Reese gewannen. Roger Kühn und Ralf Holzerer zielten Unentschieden. (pf)

04.02.:
Niklas Thumm, Philipp Böhme, René Reichling und Konstantin v. Pückler sind mit der Mannschaft des Kaiserdom-Gymnasiums bei der Schulschachmeisterschaft in Wörth Pfalzmeister geworden!

In der vergangenen Woche fanden in Wörth die diesjährigen Pfalzmeisterschaften im Schulschach statt. Gespielt wurde hier ein Mannschafts-Schnellschachturnier. Im Wettkampf IV, den Jahrgängen 2001 und jünger, traten 30 Schulen an die Bretter. Nach allen sieben gespielten Runden stand mit dem Gymnasium am Kaiserdom der Sieger fest.
Die vier Jungs, die allesamt der SG Speyer-Schwegenheim angehören, verloren dabei keinen Mannschaftskampf und mussten bei fünf Siegen nur zwei Unentschieden abgeben. Die Entscheidung fiel allerdings trotzdem erst in der letzten Runde, als die Kaiserdömler mit 4:0 gewannen und die Konkurrenz sich die Punkte durch ein Unentschieden gegenseitig nahm.
Besonders erwähnenswert ist, dass Philipp Böhme an Tisch 2 alle seine sieben Spiele gewinnen konnte.
An den anderen Brettern erreichten Niklas Thumm 5,5, René Reichling 5 und Konstantin von Pückler 5,5 Punkte.
Mit diesem Erfolg haben sich die jungen Talente für die Rheinland-Pfalz-Meisterschaft in Koblenz qualifiziert, an der Philipp und René vor ein paar Jahren bereits mit der Grundschule Berghausen teilgenommen haben.


2013

21. Dezember 2013: Die Schachgemeinschaft trauert um Dr. Georg Tochtermann

Wenige Tage vor dem Weihnachtsfest, am 21. Dezember, verstarb Dr. Georg Tochtermann, ein überaus verdienter und über die Grenzen seiner Heimatstadt Speyer hinaus bekannter Schachspieler. Wie kein anderer nahm er in fast acht Jahrzehnten der Zugehörigkeit zum SC Speyer 1911 Anteil an und Einfluss auf das Geschehen im Verein. Im März wäre er 94 Jahre alt geworden. Sein Geburtsdatum fiel auf den Tag genau neun Jahre nach dem Gründungstag des Traditionsvereins.

Dr. Tochtermann erlernte das königliche Spiel im Alter von 13 Jahren. Bereits 1935 belegte er in der Stadtmeisterschaft einen hervorragenden dritten Platz. Die Jahre zwischen 1936 und 1947 ließen wegen des Militärdienstes sowie Lazarettaufenthalten keine kontinuierliche Beschäftigung mit dem Schach zu. Erst als 1948 nach schwierigen Verhandlungen mit der Besatzungsmacht wieder ein geordneter Spielbetrieb in Gang kam, erfolgte der sportliche Durchbruch. In den Jahren 1948 und 1949 gehörte Dr. Tochtermann zu jener legendären und einmalig starken Speyerer Mannschaft, welche die pfälzische Mannschaftsmeisterschaft gewann und in der Endrunde um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft mitspielte. Gleichzeitig erwarb er die Berechtigung, in der Meisterklasse des pfälzischen Schachbundes beim Schachkongress zu spielen. In diesen Zeitraum fallen auch zahlreiche Meisterschaften innerhalb des Speyerer Schachclubs. Selbstverständlich stand er bis zu seinem letzten Einsatz in der Saison 2011/2012 der ersten Mannschaft des Traditionsvereins als Stamm- oder Ersatzspieler zur Verfügung. Dr. Tochtermann pflegte einen positionellen Spielstil, in dem jedoch auch taktische Elemente nicht zu kurz kamen. Vor allem erwies er sich als ein großer Psychologe, der seine Gegner gut einzuschätzen wusste.

Ende der 80er Jahre machte er sich verdient um die Einführung einer eigenen Spielkategorie für Aktive über 60 Jahre, die zu Beginn der 90er Jahre zur Gründung einer Seniorenliga führte. Sowohl in Einzelturnieren als auch mit der Mannschaft errang er bis kurz nach der Jahrtausendwende weitere Titel.

Es ist unmöglich, sämtliche Titel und Platzierungen aufzuzählen, die Dr. Tochtermann bei seinen Auftritten in renommierten Turnieren erringen konnte. Ob bei Welt- oder Europameisterschaften der Senioren, beim Deutschland-Pokal oder Internationalen Veranstaltungen, sein Name ist stets mit beachtlichen Ergebnissen in den Turnier-Bulletins verewigt.

Sein gutes Abschneiden in diesen Turnieren hatte einen großen Bekanntheitsgrad zur Folge. Er hielt persönlichen Kontakt zu den führenden Meistern des Schachs und konnte einige von ihnen zu Aufsehen erregenden Veranstaltungen in der Domstadt verpflichten. Unvergessen bleibt dabei die Simultanvorstellung des damaligen Vizeweltmeisters und mehrfachen Weltmeisters Anatoli Karpov im Augustinersaal der Sparkasse in Speyer.

Ob seiner großen Erfolge und Verdienste für den Schachsport erhielt Dr. Tochtermann viele Auszeichnungen. Im Schachclub Speyer wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Die Stadt Speyer verlieh ihm die Stadtsportmedaille. Der pfälzische Schachbund, wo der mehrfache Seniorenmeister u.a. im Schiedsgericht tätig war, ehrte ihn genauso wie der Schachbund Rheinland-Pfalz, der ihm die Ehrenplakette verlieh.

Das hundertjährige Bestehen des Speyerer Schachclubs im Jahr 2011 durfte Dr. Tochtermann noch erleben. Die Verschmelzung des Traditionsvereins mit dem vergleichsweise jungen Schachclub Schwegenheim zur SG Speyer-Schwegenheim 2012 trug er mit angesichts der schwierigen Situation, in welcher der Speyerer Schachclub sich befand.
Bis vor wenigen Wochen besuchte er noch regelmäßig die Spielnachmittage der Senioren. In seinem Auto hatte er, um jederzeit und überall eine Partie spielen zu können, ein uraltes Schachspielset aus den 30er Jahren dabei.
„Das Schach“, sagte er, „ist meine letzte große Leidenschaft.“

Peter Flörchinger
Pressewart SG Speyer-Schwegenheim

Simultanveranstaltung mit GM Ilmars Starostits
in der Postgalerie Speyer war ein voller Erfolg

Bericht von Wolfgang Kauer / die Rheinpfalz vom 12.11.2013


Clemens Sprenger ist pfälzischer Pokalsieger! 
Einen nicht alltäglichen Titel konnte vergangenen Samstag Clemens Sprenger im Finale des Dähnepokals auf Pfalzebene gegen CM Markus Müller (TSV Hütschenhausen) erringen. Bislang war dieser Erfolg im Verein lediglich Dr. Wilhelm Flügel im Jahre 1969 gelungen.
Nach knapp 4 Stunden Spielzeit und 31 Zügen war der Partiesieg mit den weißen Steinen unter Dach und Fach. Mit einer Leichtfigur weniger ließ Markus Müller vom Finalausrichter TSV Hütschenhausen in aussichtsloser Stellung die Restbedenkzeit auf seiner Uhr verstreichen. Dem vorausgegangen war ein gefährlicher Angriff der schwarzen Figuren auf die weiße Königsstellung mit Hilfe der auf der halboffenen f-Linie verdoppelten Türme und einem Fianchettoläufer auf b7.  Nur mit Mühe und etwas Fortune gelang es Sprenger, den Laden zusammenzuhalten. Am Ende gaben das Läuferpaar und die aktivere Aufstellung der Türme den Ausschlag zum letztlich nicht unverdienten Erfolg.
Neben dem spannenden Geschehen auf dem Brett war das Duell von einem mehr als ansprechenden Ambiente geprägt, welches optimale Spielbedingungen bot. Hierfür gebührt den Schachfreunden aus Hütschenhausen Lob und Dank.
Mit dem Titelgewinn ist neben der Qualifikation für den rheinland-pfälzischen Pokalwettbewerb auch die Teilnahmeberechtigung für das Meisterturnier A beim kommenden Schachkongress verbunden, in dem der Pfalzmeister ausgespielt wird.

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